Business Performance Management
Performance ist kein Selbstzweck, sondern die Basis für unternehmerische Freiheitsgrade, Unabhängigkeit und die Möglichkeit, Chancen der Zukunftsgestaltung erfolgreich wahrzunehmen.

 
 
Performancefresser müssen erkannt und eliminiert werden
Mit der Performance eines Unternehmens ist es wie mit der Fitness der Menschen: Nur kontinuierliches Training führt zum Erfolg. Performance ist dabei kein Selbstzweck, sondern die Basis für unternehmerische Freiheitsgrade, Unabhängigkeit und die Möglichkeit, Chancen der Zukunftsgestaltung erfolgreich wahrzunehmen. Deshalb müssen Performancefresser erkannt und eliminiert werden, denn sie unterminieren die Schlagkraft des Unternehmens.

In aller Regel sind es die fließenden Entwicklungen, die die Performance beeinträchtigen. Neue Produkte wurden in den Markt gebracht, jedoch nicht in ähnlichem Umfang alte Produkte eingestellt. Kundenspezifische Varianten werden ins Programm aufgenommen.
Die Relationen und Mengengerüste verschieben sich. Das von einem Standort aus bediente Kunden-Mix verändert sich laufend, damit nicht nur Kommissionierung und Distribution, sondern der gesamte Auftragsprozess mit allen Dispositionen. Die Mengengerüste nehmen meist zu, d.h. in kürzerer Zeit ist eine große Anzahl an Prozessen zu bewältigen, meist jedoch bei rückläufigem Auftragswert und geringeren Stückzahlen je Auftrag.

Deshalb dürfen die Prozesskosten nicht konstant bleiben. Das Performance Management muss dafür Sorge tragen, dass die Grenzkosten gegen Null gehen.
 
Schwerpunktthemen
Performancepotenziale im bestehenden Geschäft heben
Selbst bei unveränderten Marktanforderungen zeigt eine Analyse der bestehenden Kosten- und Prozesslandschaft häufig nachhaltige Performancepotenziale.

Dies machen wir sichtbar, indem wir die aktuellen Vollkosten in GuV-Struktur über die 6 Kernprozesse den Segmenten des Geschäftes zuordnen. Dies erfolgt über die Mengengerüste, Kostenantriebskräfte der einzelnen Prozesse. Einen der 6 Kernprozesse ist der Führungsprozess, dem auch alle Overhead Kosten zugeordnet werden, die nicht direkt den operativen Prozessen dienen.
Die Segmentation kann nach Produktgruppen, Kundengruppen oder Regionen erfolgen. Im Handel hat sich die Betrachtung von Betriebstypen und einzelnen Standorten bewährt.
Das Unternehmen wird ganzheitlich prozessorientiert verschlankt, die Prozesse optimiert und auf die Ertragsquellen hin fokussiert.

Parallel zu dieser Kostenbetrachtung folgen wir dem Auftrag durch das Unternehmen und nehmen den Wertstrom auf. Seine Analyse zeigt nicht nur das Verhältnis von Gesamtdurchlaufzeit zu Bearbeitungszeit und damit die Reserven zur Erhöhung von Flexibiltät und Reagibilität, es werden auch die Schnittstellenprobleme und Mengenbrüche offensichtlich.

Die Erkenntnissse dieser beiden Betrachtungsweisen ermöglichen uns zum einen eine Veränderung von Geschäfts-Mix bzw. seiner Segmentation, zum anderen können wir die Prozesse selbst optimieren und die Overheadkosten auf ein sinnvolles Maß reduzieren.

Performancepotenziale der Digitalisierung nutzen
Es geht weder um disruptive Geschäftsmodelle noch um Geschäftsmodell Transformation, sondern um Potenziale zur Performanceverbesserung, die primär durch den Einsatz digitaler Technologien gehoben werden können.

Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen dabei folgende 4 Aspekte:

  • Verringerung von Instandhaltungs-, Qualitäts- und Kapaspitzenkosten (z.B. Überstunden) sowie Reduzierung des Working Capital
  • Verbesserung der Planungsgenauigkeit bzw. der relevanten Vorhersage für Vertrieb und Produktion durch den Einsatz von Algorithmen bzw. Simulationen (Predictive …) und damit weniger Ausschluß, geringere Bestände
  • Durchgängige „end to end“ Steuerung von Aufträgen und Kapazitäten auf der Basis von Netzwerk-Optimierung und damit geringere Stückkosten sowie eine größere Produktivität (höhere Ausbringungsmenge)
  • Ertragswachstum – quantitativ wie qualitativ – durch zusätzlichen Kundennutzen insbesondere durch Services, dadurch in aller Regel auch Verstetigung des Cashflows in Branchen mit Neumaschinen-Geschäft

Ausgangspunkt der Performanceverbesserung sind dabei vor allem die Daten und Systeme des Unternehmens. Sie werden nicht weiter in Datensilos verdichtet, sondern als Basisdaten für die gesamte Prozessstrecke ausgewertet. Meist weiss das Unternehmen deutlich mehr von Kunden, Produkten und Prozessen, die relevanten Informationen gehen nur bei der Verdichtung verloren.

Wir suchen gezielt nach den Performancepotenzialen und zwar sowohl ertrags- als auch aufwands-bzw. effizienzsseitig. Über die Frage nach Zwischenerträgen aus dem Maschinen- oder Gerätebestand diskutieren wir mögliche Services und die dafür notwendigen digitalen Voraussetzungen.

Intern stehen Bestände und Durchlaufzeiten im Vordergrund sowie die Logistik der Planung und ihre Planungsprämissen. In aller Regel lassen sich parameterbasierte Alternativen entwickeln, bei denen externe Parameter Berücksichtigung finden und die kurzfristig auf relevante Einflussfaktoren reagieren.
 
Unser Beratungsansatz
Auf Basis der unternehmensspezifischen Ausgangssituation entwerfen wir ein ganzheitliches Bild des zukünftigen Unternehmens, was auf folgenden 4 Säulen beruht:

  • Künftige Marktmechanik sowie deren Erfolgsfaktoren und damit Prozessanforderungen.
  • Künftige Mengengerüste und Kundenstrukturen bzw. -segmente inkl. deren Schnittstellenanforderungen bzw. Anforderungen hinsichtlich Vernetzung und vertikaler Integration.
  • Künftige Leistungs- bzw. Produktstrukturen vor dem Hintergrund zunehmender Services als Umsatzträger sowie der Anforderungen hinsichtlich Modularität und Gestaltbarkeit bzw. Konfigurierbarkeit durch den Kunden.
  • Künftige interne Prozesse und Abläufe inkl. deren Systembasis sowie Basis-, Stamm- bzw. Prozessdaten.

Mit unserem Beratungsansatz tragen wir insbesondere dem Umstand Rechnung, dass der künftige Performance Wettbewerb primär von der Vernetzung der Branchen – vom Kunden über den wesentlichen Teil der Wertschöpfungskette – sowie der Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells bestimmt sein wird.

Integrierter Bestandteil unseres Performance Management Ansatzes ist somit der Umgang mit Daten im Sinne von Data Minimierung bzw. Data Analytics.

Als unabhängige Top-Management-Beratung vertreten wir einzig und allein die Interessen unserer Auftraggeber zum Nutzen des Unternehmens und seiner Stakeholder. Wir wollen nicht überreden, sondern geprägt von Branchenkenntnissen, Methoden-Know how und langjähriger Praxiserfahrung überzeugen. Und dies jederzeit objektiv und eigenständig.

Unser Anspruch ist es, Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit, Ertragskraft und Unternehmenswert unserer Auftraggeber nachhaltig zu steigern.
 
Publikationen
Digitalisierung, das Internet der Dinge, Industrie 4.0: Politik und Öffentlichkeit haben spätestens seit der Hannover-Messe 2015 ein neues Lieblingsthema, dem sich unzählige Veröffentlichungen und Veranstaltungen widmen. Häufiger als mögliche...

Die Wirtschaftskrise hat deutlich gemacht, wie professionell Unternehmen heute geführt werden. Kurzarbeit und Personalabbau, hartes Working-Capital-Management und die "Führung bzw. Steuerung auf Sicht" haben Finanzierungsengpässe vermieden und die...

Komplexitätsmanagement beginnt bei der Akzeptanz von Komplexität als Systemeigenschaft. Komplexität ist in heutigen Märkten durch kürzer werdende Produktlebenszyklen und die hohe Leistungsdifferenzierung in einzelnen Marktsegmenten systemimmanent beim...

In den meisten Branchen und Unternehmen sind die Overheads in den letzten Jahren teils erheblich angestiegen. Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig – und immer wieder werden der Markt und der Wettbewerb als entscheidende Faktoren für den Anstieg...

Gewinn erzielen heisst Zukunft sichern. Gewinn schafft unternehmerische Freiräume, ermöglicht nachhaltig Dividenden und sichert dauerhaft die Existenz eines Unternehmens – vorausgesetzt er ist tragfähig, robust und zukunftsfähig. Doch wann verdient...

Dr. Wieselhuber & Partner ist das erfahrene, kompetente und professionelle Beratungsunternehmen für Familienunternehmen, für Sparten und Tochtergesellschaften von Konzernen unterschiedlicher Branchen. Wir sind spezialisiert auf die unternehmerischen...

Berater von Dr. Wieselhuber & Partner sind Lotsen, die ein Unternehmen in verschiedenen Situationen mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen hilfreich unterstützen. Wir legen gemeinsam mit unserem Auftraggeber den Kurs fest und wirken mit, daß dieser...

 
Ihr Ansprechpartner
Dr. Volkhard Emmrich
Managing Partner

 
Themenrelevante Inhalte
Veranstaltung, 22.01.2018
Themen Inhaltliche Eckpunkte des vorinsolvenzlichen Verfahrens Das Sanierungskonzept als Vendor Due Diligence Neue Finanzierungskonzepte in der...
mehr
Veranstaltung, 15.01.2018
Themen Inhaltliche Eckpunkte des vorinsolvenzlichen Verfahrens Das Sanierungskonzept als Vendor Due Diligence Neue Finanzierungskonzepte in der...
mehr
Veranstaltung, 13.11.2017
Themen Inhaltliche Eckpunkte des vorinsolvenzlichen Verfahrens Das Sanierungskonzept als Vendor Due Diligence Neue Finanzierungskonzepte in der...
mehr
Veranstaltung, 16.10.2017
Themen Inhaltliche Eckpunkte des vorinsolvenzlichen Verfahrens Das Sanierungskonzept als Vendor Due Diligence Neue Finanzierungskonzepte in der...
mehr
Spätestens seit Übersetzung der EU-Richtlinie COM(2016) 723 über präventive...
mehr
Geraten Unternehmen in eine existenzbedrohende Krise, dominieren oftmals kurzfristige Zielsetzungen – es geht ums...
mehr
Ein intelligentes Deal Modeling zur Trennung von Wertetreibern und Wertevernichtern kann einen...
mehr
Oftmals scheitern Unternehmen daran, einen Turnaround nachhaltig zu meistern...
mehr
Nach Jahren positiver Entwicklungen werden die wirtschaftlichen Räume wieder enger. Dennoch: Auch wenn die...
mehr
Auch wenn die jüngsten Finanz- und Konjunkturdaten nicht mehr so erfreulich sind: Wenn die Rede auf das Thema...
mehr
90% der mittelständischen Unternehmen haben die Chancen der Digitalisierung erkannt. Die aktuelle Diskussion fokussiert...
mehr
Niedrigzinsphase, Liquiditätsüberschuss und politische Bankenfinanzierung - das Thema Unternehmensfinanzierung erscheint...
mehr