Aktuelles

Event, 11.03.2026
Digitalevent
11.03.2026
Boards, Management und Gläubigergremien stehen unter zunehmendem Entscheidungsdruck – insbesondere in Transaktions- und Sondersituationen. In diesem Umfeld sind eine belastbare rechtliche Absicherung sowie nachvollziehbare, fundierte ökonomische Bewertungen von zentraler Bedeutung.Im Executive Dialog geben wir praxisnahe Einblicke und konkrete Empfehlungen zur rechtssicheren Dokumentation von Gremienentscheidungen sowie zum gezielten Einsatz von Fairness Opinions. Gemeinsam mit den „White Collar Defense“-Anwälten von Skadden zeigen wir anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Entscheidungen strukturiert vorbereitet, klar formuliert und sauber dokumentiert werden sollten, um Haftungsrisiken wirksam zu minimieren.
News, 10.03.2026
10.03.2026
Die aktuelle Restrukturierungspraxis zeigt immer deutlicher: Operative Sanierungsmaßnahmen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, ob das zugrunde liegende Geschäftsmodell noch tragfähig ist – und wie Unternehmen ihre strategische Ausrichtung im Zuge einer Sanierung weiterentwickeln. Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung der Eventreihe „Restructuring Lounge: Perspektiven der gestaltenden Sanierung“ von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit SGS Management GmbH und Management Link im Haus der Industrie in Wien. Die Gastgeber des Abends, Daniel Emmrich, Partner für Restrukturierung & Sanierung bei W&P, und Dr. Christoph Strobl, Managing Partner SGS Management GmbH, betonten einleitend: Operative Restrukturierung sichert in einem ersten Schritt die Existenz durch Stabilisierung des Unternehmens – langfristige Zukunftsfähigkeit entsteht jedoch in einem zweiten Schritt mit Fokus auf die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. „Restrukturierung & Sanierung ohne strategische Perspektive ist zum Scheitern verurteilt. Deshalb setzen wir bei Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten im ersten Schritt auf die Existenzsicherung und im zweiten Schritt auf eine wertbasierte, strategische Ausrichtung,“ so Emmrich. Dr. Stephan Hundertmark, Partner bei W&P, verdeutlichte entsprechend mit Blick auf den Wandel in Bau- und Chemiebranche: „Heute müssen oft kurzfristige Entscheidungen getroffen werden – ohne sich gleichzeitig im ‚Firefighting‘ zu verzetteln. Der langfristige Weitblick entscheidet.“ Auch im Maschinen- und Anlagenbau erhöhe die Vielzahl und Dynamik der Veränderungstreiber den Handlungsdruck auf Geschäftsmodelle und Wettbewerbspositionen deutlich. Da ein überaltertes Geschäftsmodell eines der Top-3 Krisenursachen in Unternehmen ist, zeigten Daniel Emmrich und Anna-Katharina Waldner, Managerin bei W&P: Im Zentrum der Rekonfiguration des Geschäftsmodells steht die „wertgetriebene Restrukturierung“. Wenn es gelingt, den Nutzen für Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner zu optimieren, partizipiert das Unternehmen am geschaffenen Mehrwert und stellt dadurch eine entsprechende Marge sicher. Für Waldner ist klar: „Wenn sich der Wind dreht, muss Krisenbewältigung als Chance zur Neuausrichtung erkannt werden.“ Eine internationale, geopolitische Perspektive brachte Ralph Wiegand, Head of China Desk bei Management Link GmbH, ein und zeigte Erfolgsfaktoren für europäische Mittelständler im chinesischen Markt. Die Basis sei vor allem ein Verständnis für das „neue Mindset" im Land der Mitte. Wem es gelinge, einen "Fit" im "Eco-System China“ aufzubauen, werde langfristig profitieren. Ein lokales Netzwerk zur Provinzregierung, Lieferanten und Kunden spiele eine entscheidende Rolle. Entsprechend setze der China Desk von ML exakt hier auf, um notwendige Strukturen vor Ort pragmatisch aufzubauen.  Im Lounge Talk mit Dr. Clemens Jaufer, Rechtsanwalt, diskutierten die Referenten über verschiedene Perspektiven der Restrukturierung mit Fokus auf das Geschäftsmodell. Jaufer zeichnete dabei das Bild eines Segelschiffs in schwerer See und differenzierte zwischen Situationen in welchen kontinuierliche Bewegung der Schlüssel zum Erfolg ist und wo Stillstand, Standortbestimmung und Neuorientierung essenziell sind. Eine besondere Perspektive auf Krisenmanagement eröffnete die Keynote von Prof. Dr. Markus Rex, Klima- und Polarforscher sowie Leiter der MOSAiC-Arktisexpedition. Seine Einblicke in die Dynamik des arktischen Klimas zeigten eindrucksvoll, dass langfristige Entwicklungen weniger durch Einzelereignisse als durch strukturelle Veränderungen geprägt werden – eine Erkenntnis, die sich auch auf wirtschaftliche Transformationsprozesse übertragen lässt. Die Restructuring Lounge machte deutlich: Nachhaltige Sanierung beginnt nicht erst mit der Stabilisierung – sie erfordert zugleich die konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Weitere Termine & Anmeldung für die Restructuring Lounges in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München und Linz unter https://www.wieselhuber.de/aktuelles/-/Veranstaltungen/.
Event, 17.03.2026
Digitalevent
17.03.2026
Wir zeigen, wie Machine Learning strategisch genutzt werden kann, um Produktportfolios transparenter zu bewerten, wirtschaftliche Muster zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Machine Learning macht sichtbar, welche Produkte wirklich zum Ergebnis beitragen und wo Komplexität unnötig Ressourcen bindet. Von der Identifikation schwacher Produkte bis zur Priorisierung rentabler Linien. Ziel ist ein effizienteres, fokussiertes Produktportfolio mit höherem wirtschaftlichem Beitrag. Das Webinar richtet sich an Entscheider, die Produktportfolioentscheidungen schneller und sicherer treffen möchten. Anstelle abstrakter Theorie zeigen wir praxisnah, wie Machine Learning Transparenz schafft, Analysen beschleunigt und Entscheidungsqualität erhöht. Teilnehmende erhalten konkrete Einblicke in Vorgehen, Nutzen und Umsetzbarkeit – und erfahren, wie sich Machine Learning ohne großen Aufwand für Produktportfolioverbesserungen einsetzen lässt.
Event, 18.03.2026
Digitalevent
18.03.2026
Die Zeit volumengetriebener Geschäftsmodelle in der Chemie ist vorbei: Globale Wettbewerber und strukturelle Standortnachteile in Europa erhöhen den Druck auf Margen und Wettbewerbsfähigkeit. Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen neue Wachstumsfelder erschließen, Technologien schneller industrialisieren und Innovation systematisch als strategischen Werttreiber nutzen. In unserem Executive Dialog am 18. März 2026 (12:00–13:00 Uhr, online) diskutieren wir, wie Chemieunternehmen den Schritt „From Volume to Value“ schaffen – und Innovationskraft in profitable Geschäftsmodelle der nächsten Dekade übersetzen. Freuen Sie sich auf Impulse zur innovationsgetriebenen Transformation der Chemieindustrie – mit anschließender Werkstatt-Diskussion & Q&A.
News, 05.03.2026
05.03.2026
Digitale Technologien, neue Vertriebskanäle und veränderte Verbraucherpräferenzen stellen traditionelle Strategien in Frage. Gleichzeitig bieten sie Chancen für Hersteller und Apotheken, sich neu zu positionieren. Klar ist: Der OTC-Markt 2025 ist geprägt von Digitalisierung, neuen Vertriebswegen, natürlichen Alternativen, steigendem Preisdruck und agilem Management. In diesen Feldern wird sich entscheiden, wer zukünftig Erfolg hat. Unternehmen sollten diese Trends nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten – mit Weitsicht und der Bereitschaft, gewohnte Pfade zu verlassen. Wer Tradition und Innovation geschickt verbindet, wird auch weiterhin als Gesundheitspartner bestehen. Jürgen Gottinger, Mitglied der Geschäftsleitung, und Luca Bischoff, Branchenexperte bei Dr. Wieselhuber & Partner, in der Fachzeitschrit "Die erfolgreiche Apotheke"  
News, 04.03.2026
04.03.2026
Wie lassen sich Organisationskosten wirksam senken, ohne in einen reinen Sparmodus zu verfallen? Wie gelingt es, Effizienz und Effektivität so zu steigern, dass das Geschäftsmodell gestärkt statt ausgehöhlt wird? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffkosten, Lieferkettenstörungen, wachsender Insolvenzen und zunehmendem Druck im Mittelstand positionierte Jens Ekopf, Managing Partner und Leiter Business Performance Improvement, Organisationskosten als strategischen Hebel. Kostensenkung sei kein isoliertes Sparprogramm, sondern Teil einer konsequent am Geschäftsmodell ausgerichteten Transformation. Zentral sei dabei ein klarer strategischer Rahmen: „Zuerst müssen die strategischen Leitplanken und der Kern des Geschäftsmodells klar festgelegt werden – denn ohne diesen Rahmen fehlt die Orientierung, um Leistungen und Strukturen sinnvoll zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln.“ Erst auf dieser Basis lasse sich das interne Leistungsportfolio systematisch hinterfragen – hinsichtlich der Notwendigkeit von Leistungen, angemessener Servicelevel, organisatorischer Verortung und effizienter Prozessgestaltung. Abhängig von Ausgangslage und Ambition, zeigen Projekterfahrungen Potenziale von 20 bis 30 Prozent, kurzfristig über Servicelevel-Anpassungen, mittelfristig über Reorganisation und die Ausgestaltung eines belastbaren Target Operating Models. Dass solche Programme weit mehr sind als eine analytische Aufgabenstellung, betonte Leonard Kluck, Senior Manager und Leiter People & Transformation. Leistungsanalysen erzeugten spürbaren Druck, da Mitarbeitende ihre Rolle, Beiträge und Perspektiven neu bewerten. Veränderungsprozesse durchliefen typische emotionale Phasen – von Verunsicherung bis Akzeptanz – und würden in ihrer Wirkung häufig unterschätzt. Transparente Kommunikation, klare Moderation und die gezielte Einbindung konstruktiver Stakeholder seien daher entscheidend, um Dynamik produktiv zu nutzen und Widerstände aktiv zu moderieren. „Veränderungsprogramme sind nie nur eine Excel-Übung. Hinter jeder Maßnahme stehen Menschen, Emotionen und Erwartungen. Entscheidend ist, diese Dynamik ernst zu nehmen, transparent zu kommunizieren und die Organisation Schritt für Schritt durch die Veränderung zu führen.“ In der Werkstattdiskussion, moderiert von Seyma Bosluk, Senior Expert Cost & Controlling Excellence, rückten drei Praxisfragen in den Fokus. Erstens: Wann ist der richtige Zeitpunkt für Programme zur Organisationskostensenkung? Die Erfahrung zeigt: Viele Unternehmen reagieren erst unter sichtbarem Ergebnisdruck oder bei steigenden Overhead-Quoten, obwohl ein frühzeitiges, proaktives Handeln größere Gestaltungsspielräume eröffnet. Zweitens: Woran lässt sich erkennen, dass Overhead-Strukturen aus dem Gleichgewicht geraten? Neben Benchmarks wurden vor allem interne Warnsignale wie zunehmende Komplexität, überfrequente Reports ohne klaren Nutzen, lange Abstimmungsprozesse oder eine vom Kerngeschäft entkoppelte Kostenentwicklung diskutiert. Drittens: Wie lassen sich politische oder emotionale Widerstände vermeiden? Im Zentrum standen Transparenz, ein klares Narrativ und die frühzeitige Einbindung der Funktionsbereiche, um Energie in konstruktive Mitarbeit statt in Blockade zu lenken. Deutlich wurde: Die nachhaltige Senkung von Organisationskosten gelingt nur, wenn strategische Klarheit, analytische Stringenz und professionelles Change-Management konsequent zusammengedacht werden.
Event, 24.03.2026
Digitalevent
24.03.2026
Die Pharma- und MedTech-Branche steht vor einem Wendepunkt: Fortschritte in Genetik, KI-gestützter Wirkstoffentwicklung und Präzisionsmedizin rücken Longevity zunehmend in den strategischen Fokus, während regulatorischer Druck, Entwicklungsrisiken sowie Kosten- und Wettbewerbsintensität spürbar steigen. Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen ihre Innovationskraft konsequent in schnellere Time-to-Market, robuste Portfolios und neue Geschäftsfelder übersetzen – und technologische Innovation gezielt als Wachstums- und Resilienztreiber nutzen.In unserem Executive Dialog am 24. März 2026 (12:00–13:00 Uhr, online) zeigen wir, wie Pharma- und MedTech-Unternehmen Longevity und technologische Innovation strategisch nutzen und in konkrete Marktimpulse überführen. Freuen Sie sich auf Perspektiven zur marktnahen Produktkonzept- und Marktbewertung, zu zentralen Innovationshürden und Stellhebeln für eine schnellere Time-to-Market sowie zu ungenutzten Innovationspotenzialen und deren konsequenter Hebung – mit anschließender Werkstatt-Diskussion & Q&A.
Best Case
03.03.2026
Die BMK Group GmbH & Co. KG, ein führender Anbieter von Electronic Engineering und Electronic Manufacturing Services (EMS), plante auf ihrem erfolgreichen Wachstumspfad eine Neuausrichtung der Führungsorganisation. Die bestehende Organisation sollte überprüft und gezielt weiterentwickelt werden, um den zukünftigen Anforderungen aus neuen Geschäftsfeldern, steigender Komplexität und inter-nationaler Aufstellung gerecht zu werden. Ziel des Projekts: Die Entwicklung eines klaren und zukunftsfähigen Zielbilds der Führungsorganisation mit klarer Ausrichtung von Geschäftsbereichen. W&P begleitete BMK strukturiert bei der strategischen Ausrichtung der Geschäftsfelder und konzeptionellen Ableitung einer daraus resultierenden Aufbau- und Ablauforganisation. „Ich schätze die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit mit W&P. Die strategische Neuausrichtung der Organisation hat sich in Zeiten volatiler Märkte als richtig erwiesen," so Alois Knöferle, Geschäftsführender Gesellschafter BMK Group. Wie das Team um Simon Moser, Leiter Industrielle Automation & Elektrotechnik bei W&P, konkret vorging? Jetzt reinlesen.
Best Case
03.03.2026
Die BMK Group GmbH & Co. KG, ein führender Anbieter von Electronic Engineering und Electronic Manufacturing Services (EMS), plante auf ihrem erfolgreichen Wachstumspfad eine Neuausrichtung der Führungsorganisation. Die bestehende Organisation sollte überprüft und gezielt weiterentwickelt werden, um den zukünftigen Anforderungen aus neuen Geschäftsfeldern, steigender Komplexität und inter-nationaler Aufstellung gerecht zu werden. Ziel des Projekts: Die Entwicklung eines klaren und zukunftsfähigen Zielbilds der Führungsorganisation mit klarer Ausrichtung von Geschäftsbereichen. W&P begleitete BMK strukturiert bei der strategischen Ausrichtung der Geschäftsfelder und konzeptionellen Ableitung einer daraus resultierenden Aufbau- und Ablauforganisation. „Ich schätze die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit mit W&P. Die strategische Neuausrichtung der Organisation hat sich in Zeiten volatiler Märkte als richtig erwiesen," so Alois Knöferle, Geschäftsführender Gesellschafter BMK Group. Wie das Team um Simon Moser, Leiter Industrielle Automation & Elektrotechnik bei W&P, konkret vorging? Jetzt reinlesen.
Event, 25.03.2026
Digitalevent
25.03.2026
Die Bau- und Bauzulieferindustrie steht unter hohem Transformationsdruck. Ein konsequenter Fokus auf Kosten und Effizienz bleibt notwendig, reichtjedoch nicht mehr aus. Wirksame Innovationsfähigkeit, eng verbunden mit der Produktentwicklung sowie die Skalierung neuer Geschäftsmodelle werden zum zentralen Wettbewerbsfaktor. Das industrialisierte und serielle Bauen spielt dabei eine zentrale Rolle und verändert Wertschöpfung, Produktdenken und Kooperationsmodelle. Innovation muss in diesem Kontext systematisch verankert und wirksam umgesetzt werden. Für Bauzulieferer bedeutet dies eine Neuausrichtung der Produktentwicklung: weg von der Komponente, hin zu systemintegrierten Lösungen, Vorfertigung und digitaler Integration. Für Unternehmen der Bauindustrie geht Innovation über technische Produktverbesserungen hinaus – gefragt ist ein ganzheitlicher Blick auf Gebäude als integrierte Systeme und eine konsequente Kundenorientierung. In unserem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen Innovation strategisch verankern, effiziente Entwicklungsprozesse gestalten und durch enge Partnerschaften neue Wachstumsfelder erschließen.
Event, 26.03.2026
Digitalevent
26.03.2026
Die industrielle Automation und Elektrotechnik befindet sich in einer Phase disruptiver Veränderung: Globale Wettbewerber – insbesondere aus China – erhöhen mit hoher Innovationsgeschwindigkeit, aggressiven Preisen und massiver Skalierung den Druck auf europäische Anbieter. Gleichzeitig entstehen durch Digitalisierung, KI-basierte Automatisierung und vernetzte Systeme enorme Wachstumschancen in nahezu allen Industrien. Für Unternehmen wird damit klar: Zukunftssicherung gelingt nur, wenn Innovationskraft systematisch gestärkt und in echte Differenzierungsmerkmaleübersetzt wird. Eine wirksame Patentstrategie spielt dabei eine zentrale Rolle – sowohl als Schutzschild gegen Nachahmer als auch als strategischer Vermögenswert, um technologische Führungspositionen langfristig abzusichern. In unserem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen der Automation und Elektrotechnik Innovation, Produktentwicklung und IP-Strategien gezielt verzahnen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen, Preisdruck zu begegnen und sich gegenüber Wettbewerbern aus China widerstandsfähig und zukunftsorientiert aufzustellen.
News, 26.02.2026
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen – doch wie lassen sich diese konkret messen und gezielt steigern? Welche Rolle spielt People Performance als Steuerungsgröße, und wie können Unternehmen steigenden Personalkosten und stagnierender Produktivität wirksam begegnen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. „Die Produktivitätsentwicklung im deutschen Mittelstand ist alarmierend: Seit Jahren stagniert das Wachstum, die Personalkosten steigen und gleichzeitig rutschen wir im europäischen Vergleich immer weiter ab. Genau deshalb sind Produktivität und Personalkosteneffizienz jetzt entschlossener denn je anzugehen“, so einleitend Jens Ekopf, Managing Partner bei W&P. Leonard Kluck, Head of People & Transformation bei W&P, dazu: „Performance entsteht dort, wo der Zusammenhang von Input und Output ehrlich betrachtet wird – und die vielen Stellhebel zwischen Menschen, Strukturen und Kultur so ausgerichtet werden, dass echte Wertschöpfung möglich wird.“ Entscheidend sei die Balance zwischen eingesetzten Ressourcen und erzieltem Output – ein Verhältnis, das in vielen Unternehmen aus dem Gleichgewicht geraten sei. Gleichzeitig werde Performance häufig zu eindimensional diskutiert, obwohl sie das Zusammenspiel von People Performance, Business Performance, Struktur, Steuerung und Kultur erfordere. Daraus ergibt sich auch eine klare Rolle für HR als strategischer Übersetzer zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung. Die Ergebnisse des „W&P People Performance & Transformation Check-ups“, vorgestellt von Dr. Valerie Kaiser, Senior Expert People & Transformation bei W&P, bestätigten den Handlungsbedarf über alle Branchen hinweg. People Performance ist ein zentrales „Zahnrad“ für die gesamte Business Performance, während zugleich in vielen Unternehmen eine deutliche Lücke zwischen Zielbild und Umsetzung besteht. Häufig werde Performance zwar gemessen, aber nicht konsequent gesteuert: Es fehlen klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und konsistente Kennzahlensysteme. Gleichzeitig sei die strategische Verankerung entscheidend – Performance müsse sich in Organisation, Rollen, Vergütung und Kultur widerspiegeln. Kaiser zieht auch eine positive Perspektive aus den Umfrageergebnissen: „Unternehmen haben ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich ihre Organisation entwickeln muss – und sie priorisieren dieses Ziel aktiv. Das bestehende Delta zwischen Ist und Soll ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein klarer Kompass für die nächsten Schritte. Genau darin liegt die Chance!“ Fazit der Werkstatt-Diskussion: Nachhaltige Performance funktioniert nur ganzheitlich, einzelne Instrumente greifen zu kurz. Entscheidend ist ihre konsistente Verknüpfung in einer klaren Steuerungslogik. HR kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um Strategie, Struktur und Umsetzung zu verbinden und Performance wirksam in der Organisation zu verankern. Denn Transformation bedeutet letztlich auch, wieder performanter zu werden und so entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Event, 11.03.2026
Digitalevent
11.03.2026
Boards, Management und Gläubigergremien stehen unter zunehmendem Entscheidungsdruck – insbesondere in Transaktions- und Sondersituationen. In diesem Umfeld sind eine belastbare rechtliche Absicherung sowie nachvollziehbare, fundierte ökonomische Bewertungen von zentraler Bedeutung.Im Executive Dialog geben wir praxisnahe Einblicke und konkrete Empfehlungen zur rechtssicheren Dokumentation von Gremienentscheidungen sowie zum gezielten Einsatz von Fairness Opinions. Gemeinsam mit den „White Collar Defense“-Anwälten von Skadden zeigen wir anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Entscheidungen strukturiert vorbereitet, klar formuliert und sauber dokumentiert werden sollten, um Haftungsrisiken wirksam zu minimieren.
Event, 17.03.2026
Digitalevent
17.03.2026
Wir zeigen, wie Machine Learning strategisch genutzt werden kann, um Produktportfolios transparenter zu bewerten, wirtschaftliche Muster zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Machine Learning macht sichtbar, welche Produkte wirklich zum Ergebnis beitragen und wo Komplexität unnötig Ressourcen bindet. Von der Identifikation schwacher Produkte bis zur Priorisierung rentabler Linien. Ziel ist ein effizienteres, fokussiertes Produktportfolio mit höherem wirtschaftlichem Beitrag. Das Webinar richtet sich an Entscheider, die Produktportfolioentscheidungen schneller und sicherer treffen möchten. Anstelle abstrakter Theorie zeigen wir praxisnah, wie Machine Learning Transparenz schafft, Analysen beschleunigt und Entscheidungsqualität erhöht. Teilnehmende erhalten konkrete Einblicke in Vorgehen, Nutzen und Umsetzbarkeit – und erfahren, wie sich Machine Learning ohne großen Aufwand für Produktportfolioverbesserungen einsetzen lässt.
News, 05.03.2026
05.03.2026
Digitale Technologien, neue Vertriebskanäle und veränderte Verbraucherpräferenzen stellen traditionelle Strategien in Frage. Gleichzeitig bieten sie Chancen für Hersteller und Apotheken, sich neu zu positionieren. Klar ist: Der OTC-Markt 2025 ist geprägt von Digitalisierung, neuen Vertriebswegen, natürlichen Alternativen, steigendem Preisdruck und agilem Management. In diesen Feldern wird sich entscheiden, wer zukünftig Erfolg hat. Unternehmen sollten diese Trends nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten – mit Weitsicht und der Bereitschaft, gewohnte Pfade zu verlassen. Wer Tradition und Innovation geschickt verbindet, wird auch weiterhin als Gesundheitspartner bestehen. Jürgen Gottinger, Mitglied der Geschäftsleitung, und Luca Bischoff, Branchenexperte bei Dr. Wieselhuber & Partner, in der Fachzeitschrit "Die erfolgreiche Apotheke"  
Event, 24.03.2026
Digitalevent
24.03.2026
Die Pharma- und MedTech-Branche steht vor einem Wendepunkt: Fortschritte in Genetik, KI-gestützter Wirkstoffentwicklung und Präzisionsmedizin rücken Longevity zunehmend in den strategischen Fokus, während regulatorischer Druck, Entwicklungsrisiken sowie Kosten- und Wettbewerbsintensität spürbar steigen. Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen ihre Innovationskraft konsequent in schnellere Time-to-Market, robuste Portfolios und neue Geschäftsfelder übersetzen – und technologische Innovation gezielt als Wachstums- und Resilienztreiber nutzen.In unserem Executive Dialog am 24. März 2026 (12:00–13:00 Uhr, online) zeigen wir, wie Pharma- und MedTech-Unternehmen Longevity und technologische Innovation strategisch nutzen und in konkrete Marktimpulse überführen. Freuen Sie sich auf Perspektiven zur marktnahen Produktkonzept- und Marktbewertung, zu zentralen Innovationshürden und Stellhebeln für eine schnellere Time-to-Market sowie zu ungenutzten Innovationspotenzialen und deren konsequenter Hebung – mit anschließender Werkstatt-Diskussion & Q&A.
Best Case
03.03.2026
Die BMK Group GmbH & Co. KG, ein führender Anbieter von Electronic Engineering und Electronic Manufacturing Services (EMS), plante auf ihrem erfolgreichen Wachstumspfad eine Neuausrichtung der Führungsorganisation. Die bestehende Organisation sollte überprüft und gezielt weiterentwickelt werden, um den zukünftigen Anforderungen aus neuen Geschäftsfeldern, steigender Komplexität und inter-nationaler Aufstellung gerecht zu werden. Ziel des Projekts: Die Entwicklung eines klaren und zukunftsfähigen Zielbilds der Führungsorganisation mit klarer Ausrichtung von Geschäftsbereichen. W&P begleitete BMK strukturiert bei der strategischen Ausrichtung der Geschäftsfelder und konzeptionellen Ableitung einer daraus resultierenden Aufbau- und Ablauforganisation. „Ich schätze die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit mit W&P. Die strategische Neuausrichtung der Organisation hat sich in Zeiten volatiler Märkte als richtig erwiesen," so Alois Knöferle, Geschäftsführender Gesellschafter BMK Group. Wie das Team um Simon Moser, Leiter Industrielle Automation & Elektrotechnik bei W&P, konkret vorging? Jetzt reinlesen.
Event, 26.03.2026
Digitalevent
26.03.2026
Die industrielle Automation und Elektrotechnik befindet sich in einer Phase disruptiver Veränderung: Globale Wettbewerber – insbesondere aus China – erhöhen mit hoher Innovationsgeschwindigkeit, aggressiven Preisen und massiver Skalierung den Druck auf europäische Anbieter. Gleichzeitig entstehen durch Digitalisierung, KI-basierte Automatisierung und vernetzte Systeme enorme Wachstumschancen in nahezu allen Industrien. Für Unternehmen wird damit klar: Zukunftssicherung gelingt nur, wenn Innovationskraft systematisch gestärkt und in echte Differenzierungsmerkmaleübersetzt wird. Eine wirksame Patentstrategie spielt dabei eine zentrale Rolle – sowohl als Schutzschild gegen Nachahmer als auch als strategischer Vermögenswert, um technologische Führungspositionen langfristig abzusichern. In unserem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen der Automation und Elektrotechnik Innovation, Produktentwicklung und IP-Strategien gezielt verzahnen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen, Preisdruck zu begegnen und sich gegenüber Wettbewerbern aus China widerstandsfähig und zukunftsorientiert aufzustellen.
News, 10.03.2026
10.03.2026
Die aktuelle Restrukturierungspraxis zeigt immer deutlicher: Operative Sanierungsmaßnahmen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, ob das zugrunde liegende Geschäftsmodell noch tragfähig ist – und wie Unternehmen ihre strategische Ausrichtung im Zuge einer Sanierung weiterentwickeln. Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung der Eventreihe „Restructuring Lounge: Perspektiven der gestaltenden Sanierung“ von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit SGS Management GmbH und Management Link im Haus der Industrie in Wien. Die Gastgeber des Abends, Daniel Emmrich, Partner für Restrukturierung & Sanierung bei W&P, und Dr. Christoph Strobl, Managing Partner SGS Management GmbH, betonten einleitend: Operative Restrukturierung sichert in einem ersten Schritt die Existenz durch Stabilisierung des Unternehmens – langfristige Zukunftsfähigkeit entsteht jedoch in einem zweiten Schritt mit Fokus auf die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. „Restrukturierung & Sanierung ohne strategische Perspektive ist zum Scheitern verurteilt. Deshalb setzen wir bei Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten im ersten Schritt auf die Existenzsicherung und im zweiten Schritt auf eine wertbasierte, strategische Ausrichtung,“ so Emmrich. Dr. Stephan Hundertmark, Partner bei W&P, verdeutlichte entsprechend mit Blick auf den Wandel in Bau- und Chemiebranche: „Heute müssen oft kurzfristige Entscheidungen getroffen werden – ohne sich gleichzeitig im ‚Firefighting‘ zu verzetteln. Der langfristige Weitblick entscheidet.“ Auch im Maschinen- und Anlagenbau erhöhe die Vielzahl und Dynamik der Veränderungstreiber den Handlungsdruck auf Geschäftsmodelle und Wettbewerbspositionen deutlich. Da ein überaltertes Geschäftsmodell eines der Top-3 Krisenursachen in Unternehmen ist, zeigten Daniel Emmrich und Anna-Katharina Waldner, Managerin bei W&P: Im Zentrum der Rekonfiguration des Geschäftsmodells steht die „wertgetriebene Restrukturierung“. Wenn es gelingt, den Nutzen für Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner zu optimieren, partizipiert das Unternehmen am geschaffenen Mehrwert und stellt dadurch eine entsprechende Marge sicher. Für Waldner ist klar: „Wenn sich der Wind dreht, muss Krisenbewältigung als Chance zur Neuausrichtung erkannt werden.“ Eine internationale, geopolitische Perspektive brachte Ralph Wiegand, Head of China Desk bei Management Link GmbH, ein und zeigte Erfolgsfaktoren für europäische Mittelständler im chinesischen Markt. Die Basis sei vor allem ein Verständnis für das „neue Mindset" im Land der Mitte. Wem es gelinge, einen "Fit" im "Eco-System China“ aufzubauen, werde langfristig profitieren. Ein lokales Netzwerk zur Provinzregierung, Lieferanten und Kunden spiele eine entscheidende Rolle. Entsprechend setze der China Desk von ML exakt hier auf, um notwendige Strukturen vor Ort pragmatisch aufzubauen.  Im Lounge Talk mit Dr. Clemens Jaufer, Rechtsanwalt, diskutierten die Referenten über verschiedene Perspektiven der Restrukturierung mit Fokus auf das Geschäftsmodell. Jaufer zeichnete dabei das Bild eines Segelschiffs in schwerer See und differenzierte zwischen Situationen in welchen kontinuierliche Bewegung der Schlüssel zum Erfolg ist und wo Stillstand, Standortbestimmung und Neuorientierung essenziell sind. Eine besondere Perspektive auf Krisenmanagement eröffnete die Keynote von Prof. Dr. Markus Rex, Klima- und Polarforscher sowie Leiter der MOSAiC-Arktisexpedition. Seine Einblicke in die Dynamik des arktischen Klimas zeigten eindrucksvoll, dass langfristige Entwicklungen weniger durch Einzelereignisse als durch strukturelle Veränderungen geprägt werden – eine Erkenntnis, die sich auch auf wirtschaftliche Transformationsprozesse übertragen lässt. Die Restructuring Lounge machte deutlich: Nachhaltige Sanierung beginnt nicht erst mit der Stabilisierung – sie erfordert zugleich die konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Weitere Termine & Anmeldung für die Restructuring Lounges in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München und Linz unter https://www.wieselhuber.de/aktuelles/-/Veranstaltungen/.
Event, 18.03.2026
Digitalevent
18.03.2026
Die Zeit volumengetriebener Geschäftsmodelle in der Chemie ist vorbei: Globale Wettbewerber und strukturelle Standortnachteile in Europa erhöhen den Druck auf Margen und Wettbewerbsfähigkeit. Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen neue Wachstumsfelder erschließen, Technologien schneller industrialisieren und Innovation systematisch als strategischen Werttreiber nutzen. In unserem Executive Dialog am 18. März 2026 (12:00–13:00 Uhr, online) diskutieren wir, wie Chemieunternehmen den Schritt „From Volume to Value“ schaffen – und Innovationskraft in profitable Geschäftsmodelle der nächsten Dekade übersetzen. Freuen Sie sich auf Impulse zur innovationsgetriebenen Transformation der Chemieindustrie – mit anschließender Werkstatt-Diskussion & Q&A.
News, 04.03.2026
04.03.2026
Wie lassen sich Organisationskosten wirksam senken, ohne in einen reinen Sparmodus zu verfallen? Wie gelingt es, Effizienz und Effektivität so zu steigern, dass das Geschäftsmodell gestärkt statt ausgehöhlt wird? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffkosten, Lieferkettenstörungen, wachsender Insolvenzen und zunehmendem Druck im Mittelstand positionierte Jens Ekopf, Managing Partner und Leiter Business Performance Improvement, Organisationskosten als strategischen Hebel. Kostensenkung sei kein isoliertes Sparprogramm, sondern Teil einer konsequent am Geschäftsmodell ausgerichteten Transformation. Zentral sei dabei ein klarer strategischer Rahmen: „Zuerst müssen die strategischen Leitplanken und der Kern des Geschäftsmodells klar festgelegt werden – denn ohne diesen Rahmen fehlt die Orientierung, um Leistungen und Strukturen sinnvoll zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln.“ Erst auf dieser Basis lasse sich das interne Leistungsportfolio systematisch hinterfragen – hinsichtlich der Notwendigkeit von Leistungen, angemessener Servicelevel, organisatorischer Verortung und effizienter Prozessgestaltung. Abhängig von Ausgangslage und Ambition, zeigen Projekterfahrungen Potenziale von 20 bis 30 Prozent, kurzfristig über Servicelevel-Anpassungen, mittelfristig über Reorganisation und die Ausgestaltung eines belastbaren Target Operating Models. Dass solche Programme weit mehr sind als eine analytische Aufgabenstellung, betonte Leonard Kluck, Senior Manager und Leiter People & Transformation. Leistungsanalysen erzeugten spürbaren Druck, da Mitarbeitende ihre Rolle, Beiträge und Perspektiven neu bewerten. Veränderungsprozesse durchliefen typische emotionale Phasen – von Verunsicherung bis Akzeptanz – und würden in ihrer Wirkung häufig unterschätzt. Transparente Kommunikation, klare Moderation und die gezielte Einbindung konstruktiver Stakeholder seien daher entscheidend, um Dynamik produktiv zu nutzen und Widerstände aktiv zu moderieren. „Veränderungsprogramme sind nie nur eine Excel-Übung. Hinter jeder Maßnahme stehen Menschen, Emotionen und Erwartungen. Entscheidend ist, diese Dynamik ernst zu nehmen, transparent zu kommunizieren und die Organisation Schritt für Schritt durch die Veränderung zu führen.“ In der Werkstattdiskussion, moderiert von Seyma Bosluk, Senior Expert Cost & Controlling Excellence, rückten drei Praxisfragen in den Fokus. Erstens: Wann ist der richtige Zeitpunkt für Programme zur Organisationskostensenkung? Die Erfahrung zeigt: Viele Unternehmen reagieren erst unter sichtbarem Ergebnisdruck oder bei steigenden Overhead-Quoten, obwohl ein frühzeitiges, proaktives Handeln größere Gestaltungsspielräume eröffnet. Zweitens: Woran lässt sich erkennen, dass Overhead-Strukturen aus dem Gleichgewicht geraten? Neben Benchmarks wurden vor allem interne Warnsignale wie zunehmende Komplexität, überfrequente Reports ohne klaren Nutzen, lange Abstimmungsprozesse oder eine vom Kerngeschäft entkoppelte Kostenentwicklung diskutiert. Drittens: Wie lassen sich politische oder emotionale Widerstände vermeiden? Im Zentrum standen Transparenz, ein klares Narrativ und die frühzeitige Einbindung der Funktionsbereiche, um Energie in konstruktive Mitarbeit statt in Blockade zu lenken. Deutlich wurde: Die nachhaltige Senkung von Organisationskosten gelingt nur, wenn strategische Klarheit, analytische Stringenz und professionelles Change-Management konsequent zusammengedacht werden.
Best Case
03.03.2026
Die BMK Group GmbH & Co. KG, ein führender Anbieter von Electronic Engineering und Electronic Manufacturing Services (EMS), plante auf ihrem erfolgreichen Wachstumspfad eine Neuausrichtung der Führungsorganisation. Die bestehende Organisation sollte überprüft und gezielt weiterentwickelt werden, um den zukünftigen Anforderungen aus neuen Geschäftsfeldern, steigender Komplexität und inter-nationaler Aufstellung gerecht zu werden. Ziel des Projekts: Die Entwicklung eines klaren und zukunftsfähigen Zielbilds der Führungsorganisation mit klarer Ausrichtung von Geschäftsbereichen. W&P begleitete BMK strukturiert bei der strategischen Ausrichtung der Geschäftsfelder und konzeptionellen Ableitung einer daraus resultierenden Aufbau- und Ablauforganisation. „Ich schätze die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit mit W&P. Die strategische Neuausrichtung der Organisation hat sich in Zeiten volatiler Märkte als richtig erwiesen," so Alois Knöferle, Geschäftsführender Gesellschafter BMK Group. Wie das Team um Simon Moser, Leiter Industrielle Automation & Elektrotechnik bei W&P, konkret vorging? Jetzt reinlesen.
Event, 25.03.2026
Digitalevent
25.03.2026
Die Bau- und Bauzulieferindustrie steht unter hohem Transformationsdruck. Ein konsequenter Fokus auf Kosten und Effizienz bleibt notwendig, reichtjedoch nicht mehr aus. Wirksame Innovationsfähigkeit, eng verbunden mit der Produktentwicklung sowie die Skalierung neuer Geschäftsmodelle werden zum zentralen Wettbewerbsfaktor. Das industrialisierte und serielle Bauen spielt dabei eine zentrale Rolle und verändert Wertschöpfung, Produktdenken und Kooperationsmodelle. Innovation muss in diesem Kontext systematisch verankert und wirksam umgesetzt werden. Für Bauzulieferer bedeutet dies eine Neuausrichtung der Produktentwicklung: weg von der Komponente, hin zu systemintegrierten Lösungen, Vorfertigung und digitaler Integration. Für Unternehmen der Bauindustrie geht Innovation über technische Produktverbesserungen hinaus – gefragt ist ein ganzheitlicher Blick auf Gebäude als integrierte Systeme und eine konsequente Kundenorientierung. In unserem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen Innovation strategisch verankern, effiziente Entwicklungsprozesse gestalten und durch enge Partnerschaften neue Wachstumsfelder erschließen.
News, 26.02.2026
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen – doch wie lassen sich diese konkret messen und gezielt steigern? Welche Rolle spielt People Performance als Steuerungsgröße, und wie können Unternehmen steigenden Personalkosten und stagnierender Produktivität wirksam begegnen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. „Die Produktivitätsentwicklung im deutschen Mittelstand ist alarmierend: Seit Jahren stagniert das Wachstum, die Personalkosten steigen und gleichzeitig rutschen wir im europäischen Vergleich immer weiter ab. Genau deshalb sind Produktivität und Personalkosteneffizienz jetzt entschlossener denn je anzugehen“, so einleitend Jens Ekopf, Managing Partner bei W&P. Leonard Kluck, Head of People & Transformation bei W&P, dazu: „Performance entsteht dort, wo der Zusammenhang von Input und Output ehrlich betrachtet wird – und die vielen Stellhebel zwischen Menschen, Strukturen und Kultur so ausgerichtet werden, dass echte Wertschöpfung möglich wird.“ Entscheidend sei die Balance zwischen eingesetzten Ressourcen und erzieltem Output – ein Verhältnis, das in vielen Unternehmen aus dem Gleichgewicht geraten sei. Gleichzeitig werde Performance häufig zu eindimensional diskutiert, obwohl sie das Zusammenspiel von People Performance, Business Performance, Struktur, Steuerung und Kultur erfordere. Daraus ergibt sich auch eine klare Rolle für HR als strategischer Übersetzer zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung. Die Ergebnisse des „W&P People Performance & Transformation Check-ups“, vorgestellt von Dr. Valerie Kaiser, Senior Expert People & Transformation bei W&P, bestätigten den Handlungsbedarf über alle Branchen hinweg. People Performance ist ein zentrales „Zahnrad“ für die gesamte Business Performance, während zugleich in vielen Unternehmen eine deutliche Lücke zwischen Zielbild und Umsetzung besteht. Häufig werde Performance zwar gemessen, aber nicht konsequent gesteuert: Es fehlen klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und konsistente Kennzahlensysteme. Gleichzeitig sei die strategische Verankerung entscheidend – Performance müsse sich in Organisation, Rollen, Vergütung und Kultur widerspiegeln. Kaiser zieht auch eine positive Perspektive aus den Umfrageergebnissen: „Unternehmen haben ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich ihre Organisation entwickeln muss – und sie priorisieren dieses Ziel aktiv. Das bestehende Delta zwischen Ist und Soll ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein klarer Kompass für die nächsten Schritte. Genau darin liegt die Chance!“ Fazit der Werkstatt-Diskussion: Nachhaltige Performance funktioniert nur ganzheitlich, einzelne Instrumente greifen zu kurz. Entscheidend ist ihre konsistente Verknüpfung in einer klaren Steuerungslogik. HR kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um Strategie, Struktur und Umsetzung zu verbinden und Performance wirksam in der Organisation zu verankern. Denn Transformation bedeutet letztlich auch, wieder performanter zu werden und so entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Event, 11.03.2026
Digitalevent
11.03.2026
Boards, Management und Gläubigergremien stehen unter zunehmendem Entscheidungsdruck – insbesondere in Transaktions- und Sondersituationen. In diesem Umfeld sind eine belastbare rechtliche Absicherung sowie nachvollziehbare, fundierte ökonomische Bewertungen von zentraler Bedeutung.Im Executive Dialog geben wir praxisnahe Einblicke und konkrete Empfehlungen zur rechtssicheren Dokumentation von Gremienentscheidungen sowie zum gezielten Einsatz von Fairness Opinions. Gemeinsam mit den „White Collar Defense“-Anwälten von Skadden zeigen wir anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Entscheidungen strukturiert vorbereitet, klar formuliert und sauber dokumentiert werden sollten, um Haftungsrisiken wirksam zu minimieren.
News, 05.03.2026
05.03.2026
Digitale Technologien, neue Vertriebskanäle und veränderte Verbraucherpräferenzen stellen traditionelle Strategien in Frage. Gleichzeitig bieten sie Chancen für Hersteller und Apotheken, sich neu zu positionieren. Klar ist: Der OTC-Markt 2025 ist geprägt von Digitalisierung, neuen Vertriebswegen, natürlichen Alternativen, steigendem Preisdruck und agilem Management. In diesen Feldern wird sich entscheiden, wer zukünftig Erfolg hat. Unternehmen sollten diese Trends nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten – mit Weitsicht und der Bereitschaft, gewohnte Pfade zu verlassen. Wer Tradition und Innovation geschickt verbindet, wird auch weiterhin als Gesundheitspartner bestehen. Jürgen Gottinger, Mitglied der Geschäftsleitung, und Luca Bischoff, Branchenexperte bei Dr. Wieselhuber & Partner, in der Fachzeitschrit "Die erfolgreiche Apotheke"  
Best Case
03.03.2026
Die BMK Group GmbH & Co. KG, ein führender Anbieter von Electronic Engineering und Electronic Manufacturing Services (EMS), plante auf ihrem erfolgreichen Wachstumspfad eine Neuausrichtung der Führungsorganisation. Die bestehende Organisation sollte überprüft und gezielt weiterentwickelt werden, um den zukünftigen Anforderungen aus neuen Geschäftsfeldern, steigender Komplexität und inter-nationaler Aufstellung gerecht zu werden. Ziel des Projekts: Die Entwicklung eines klaren und zukunftsfähigen Zielbilds der Führungsorganisation mit klarer Ausrichtung von Geschäftsbereichen. W&P begleitete BMK strukturiert bei der strategischen Ausrichtung der Geschäftsfelder und konzeptionellen Ableitung einer daraus resultierenden Aufbau- und Ablauforganisation. „Ich schätze die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit mit W&P. Die strategische Neuausrichtung der Organisation hat sich in Zeiten volatiler Märkte als richtig erwiesen," so Alois Knöferle, Geschäftsführender Gesellschafter BMK Group. Wie das Team um Simon Moser, Leiter Industrielle Automation & Elektrotechnik bei W&P, konkret vorging? Jetzt reinlesen.
Event, 26.03.2026
Digitalevent
26.03.2026
Die industrielle Automation und Elektrotechnik befindet sich in einer Phase disruptiver Veränderung: Globale Wettbewerber – insbesondere aus China – erhöhen mit hoher Innovationsgeschwindigkeit, aggressiven Preisen und massiver Skalierung den Druck auf europäische Anbieter. Gleichzeitig entstehen durch Digitalisierung, KI-basierte Automatisierung und vernetzte Systeme enorme Wachstumschancen in nahezu allen Industrien. Für Unternehmen wird damit klar: Zukunftssicherung gelingt nur, wenn Innovationskraft systematisch gestärkt und in echte Differenzierungsmerkmaleübersetzt wird. Eine wirksame Patentstrategie spielt dabei eine zentrale Rolle – sowohl als Schutzschild gegen Nachahmer als auch als strategischer Vermögenswert, um technologische Führungspositionen langfristig abzusichern. In unserem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen der Automation und Elektrotechnik Innovation, Produktentwicklung und IP-Strategien gezielt verzahnen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen, Preisdruck zu begegnen und sich gegenüber Wettbewerbern aus China widerstandsfähig und zukunftsorientiert aufzustellen.
News, 10.03.2026
10.03.2026
Die aktuelle Restrukturierungspraxis zeigt immer deutlicher: Operative Sanierungsmaßnahmen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, ob das zugrunde liegende Geschäftsmodell noch tragfähig ist – und wie Unternehmen ihre strategische Ausrichtung im Zuge einer Sanierung weiterentwickeln. Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung der Eventreihe „Restructuring Lounge: Perspektiven der gestaltenden Sanierung“ von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit SGS Management GmbH und Management Link im Haus der Industrie in Wien. Die Gastgeber des Abends, Daniel Emmrich, Partner für Restrukturierung & Sanierung bei W&P, und Dr. Christoph Strobl, Managing Partner SGS Management GmbH, betonten einleitend: Operative Restrukturierung sichert in einem ersten Schritt die Existenz durch Stabilisierung des Unternehmens – langfristige Zukunftsfähigkeit entsteht jedoch in einem zweiten Schritt mit Fokus auf die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. „Restrukturierung & Sanierung ohne strategische Perspektive ist zum Scheitern verurteilt. Deshalb setzen wir bei Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten im ersten Schritt auf die Existenzsicherung und im zweiten Schritt auf eine wertbasierte, strategische Ausrichtung,“ so Emmrich. Dr. Stephan Hundertmark, Partner bei W&P, verdeutlichte entsprechend mit Blick auf den Wandel in Bau- und Chemiebranche: „Heute müssen oft kurzfristige Entscheidungen getroffen werden – ohne sich gleichzeitig im ‚Firefighting‘ zu verzetteln. Der langfristige Weitblick entscheidet.“ Auch im Maschinen- und Anlagenbau erhöhe die Vielzahl und Dynamik der Veränderungstreiber den Handlungsdruck auf Geschäftsmodelle und Wettbewerbspositionen deutlich. Da ein überaltertes Geschäftsmodell eines der Top-3 Krisenursachen in Unternehmen ist, zeigten Daniel Emmrich und Anna-Katharina Waldner, Managerin bei W&P: Im Zentrum der Rekonfiguration des Geschäftsmodells steht die „wertgetriebene Restrukturierung“. Wenn es gelingt, den Nutzen für Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner zu optimieren, partizipiert das Unternehmen am geschaffenen Mehrwert und stellt dadurch eine entsprechende Marge sicher. Für Waldner ist klar: „Wenn sich der Wind dreht, muss Krisenbewältigung als Chance zur Neuausrichtung erkannt werden.“ Eine internationale, geopolitische Perspektive brachte Ralph Wiegand, Head of China Desk bei Management Link GmbH, ein und zeigte Erfolgsfaktoren für europäische Mittelständler im chinesischen Markt. Die Basis sei vor allem ein Verständnis für das „neue Mindset" im Land der Mitte. Wem es gelinge, einen "Fit" im "Eco-System China“ aufzubauen, werde langfristig profitieren. Ein lokales Netzwerk zur Provinzregierung, Lieferanten und Kunden spiele eine entscheidende Rolle. Entsprechend setze der China Desk von ML exakt hier auf, um notwendige Strukturen vor Ort pragmatisch aufzubauen.  Im Lounge Talk mit Dr. Clemens Jaufer, Rechtsanwalt, diskutierten die Referenten über verschiedene Perspektiven der Restrukturierung mit Fokus auf das Geschäftsmodell. Jaufer zeichnete dabei das Bild eines Segelschiffs in schwerer See und differenzierte zwischen Situationen in welchen kontinuierliche Bewegung der Schlüssel zum Erfolg ist und wo Stillstand, Standortbestimmung und Neuorientierung essenziell sind. Eine besondere Perspektive auf Krisenmanagement eröffnete die Keynote von Prof. Dr. Markus Rex, Klima- und Polarforscher sowie Leiter der MOSAiC-Arktisexpedition. Seine Einblicke in die Dynamik des arktischen Klimas zeigten eindrucksvoll, dass langfristige Entwicklungen weniger durch Einzelereignisse als durch strukturelle Veränderungen geprägt werden – eine Erkenntnis, die sich auch auf wirtschaftliche Transformationsprozesse übertragen lässt. Die Restructuring Lounge machte deutlich: Nachhaltige Sanierung beginnt nicht erst mit der Stabilisierung – sie erfordert zugleich die konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Weitere Termine & Anmeldung für die Restructuring Lounges in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München und Linz unter https://www.wieselhuber.de/aktuelles/-/Veranstaltungen/.
News, 04.03.2026
04.03.2026
Wie lassen sich Organisationskosten wirksam senken, ohne in einen reinen Sparmodus zu verfallen? Wie gelingt es, Effizienz und Effektivität so zu steigern, dass das Geschäftsmodell gestärkt statt ausgehöhlt wird? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffkosten, Lieferkettenstörungen, wachsender Insolvenzen und zunehmendem Druck im Mittelstand positionierte Jens Ekopf, Managing Partner und Leiter Business Performance Improvement, Organisationskosten als strategischen Hebel. Kostensenkung sei kein isoliertes Sparprogramm, sondern Teil einer konsequent am Geschäftsmodell ausgerichteten Transformation. Zentral sei dabei ein klarer strategischer Rahmen: „Zuerst müssen die strategischen Leitplanken und der Kern des Geschäftsmodells klar festgelegt werden – denn ohne diesen Rahmen fehlt die Orientierung, um Leistungen und Strukturen sinnvoll zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln.“ Erst auf dieser Basis lasse sich das interne Leistungsportfolio systematisch hinterfragen – hinsichtlich der Notwendigkeit von Leistungen, angemessener Servicelevel, organisatorischer Verortung und effizienter Prozessgestaltung. Abhängig von Ausgangslage und Ambition, zeigen Projekterfahrungen Potenziale von 20 bis 30 Prozent, kurzfristig über Servicelevel-Anpassungen, mittelfristig über Reorganisation und die Ausgestaltung eines belastbaren Target Operating Models. Dass solche Programme weit mehr sind als eine analytische Aufgabenstellung, betonte Leonard Kluck, Senior Manager und Leiter People & Transformation. Leistungsanalysen erzeugten spürbaren Druck, da Mitarbeitende ihre Rolle, Beiträge und Perspektiven neu bewerten. Veränderungsprozesse durchliefen typische emotionale Phasen – von Verunsicherung bis Akzeptanz – und würden in ihrer Wirkung häufig unterschätzt. Transparente Kommunikation, klare Moderation und die gezielte Einbindung konstruktiver Stakeholder seien daher entscheidend, um Dynamik produktiv zu nutzen und Widerstände aktiv zu moderieren. „Veränderungsprogramme sind nie nur eine Excel-Übung. Hinter jeder Maßnahme stehen Menschen, Emotionen und Erwartungen. Entscheidend ist, diese Dynamik ernst zu nehmen, transparent zu kommunizieren und die Organisation Schritt für Schritt durch die Veränderung zu führen.“ In der Werkstattdiskussion, moderiert von Seyma Bosluk, Senior Expert Cost & Controlling Excellence, rückten drei Praxisfragen in den Fokus. Erstens: Wann ist der richtige Zeitpunkt für Programme zur Organisationskostensenkung? Die Erfahrung zeigt: Viele Unternehmen reagieren erst unter sichtbarem Ergebnisdruck oder bei steigenden Overhead-Quoten, obwohl ein frühzeitiges, proaktives Handeln größere Gestaltungsspielräume eröffnet. Zweitens: Woran lässt sich erkennen, dass Overhead-Strukturen aus dem Gleichgewicht geraten? Neben Benchmarks wurden vor allem interne Warnsignale wie zunehmende Komplexität, überfrequente Reports ohne klaren Nutzen, lange Abstimmungsprozesse oder eine vom Kerngeschäft entkoppelte Kostenentwicklung diskutiert. Drittens: Wie lassen sich politische oder emotionale Widerstände vermeiden? Im Zentrum standen Transparenz, ein klares Narrativ und die frühzeitige Einbindung der Funktionsbereiche, um Energie in konstruktive Mitarbeit statt in Blockade zu lenken. Deutlich wurde: Die nachhaltige Senkung von Organisationskosten gelingt nur, wenn strategische Klarheit, analytische Stringenz und professionelles Change-Management konsequent zusammengedacht werden.
Best Case
03.03.2026
Die BMK Group GmbH & Co. KG, ein führender Anbieter von Electronic Engineering und Electronic Manufacturing Services (EMS), plante auf ihrem erfolgreichen Wachstumspfad eine Neuausrichtung der Führungsorganisation. Die bestehende Organisation sollte überprüft und gezielt weiterentwickelt werden, um den zukünftigen Anforderungen aus neuen Geschäftsfeldern, steigender Komplexität und inter-nationaler Aufstellung gerecht zu werden. Ziel des Projekts: Die Entwicklung eines klaren und zukunftsfähigen Zielbilds der Führungsorganisation mit klarer Ausrichtung von Geschäftsbereichen. W&P begleitete BMK strukturiert bei der strategischen Ausrichtung der Geschäftsfelder und konzeptionellen Ableitung einer daraus resultierenden Aufbau- und Ablauforganisation. „Ich schätze die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit mit W&P. Die strategische Neuausrichtung der Organisation hat sich in Zeiten volatiler Märkte als richtig erwiesen," so Alois Knöferle, Geschäftsführender Gesellschafter BMK Group. Wie das Team um Simon Moser, Leiter Industrielle Automation & Elektrotechnik bei W&P, konkret vorging? Jetzt reinlesen.
News, 26.02.2026
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen – doch wie lassen sich diese konkret messen und gezielt steigern? Welche Rolle spielt People Performance als Steuerungsgröße, und wie können Unternehmen steigenden Personalkosten und stagnierender Produktivität wirksam begegnen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. „Die Produktivitätsentwicklung im deutschen Mittelstand ist alarmierend: Seit Jahren stagniert das Wachstum, die Personalkosten steigen und gleichzeitig rutschen wir im europäischen Vergleich immer weiter ab. Genau deshalb sind Produktivität und Personalkosteneffizienz jetzt entschlossener denn je anzugehen“, so einleitend Jens Ekopf, Managing Partner bei W&P. Leonard Kluck, Head of People & Transformation bei W&P, dazu: „Performance entsteht dort, wo der Zusammenhang von Input und Output ehrlich betrachtet wird – und die vielen Stellhebel zwischen Menschen, Strukturen und Kultur so ausgerichtet werden, dass echte Wertschöpfung möglich wird.“ Entscheidend sei die Balance zwischen eingesetzten Ressourcen und erzieltem Output – ein Verhältnis, das in vielen Unternehmen aus dem Gleichgewicht geraten sei. Gleichzeitig werde Performance häufig zu eindimensional diskutiert, obwohl sie das Zusammenspiel von People Performance, Business Performance, Struktur, Steuerung und Kultur erfordere. Daraus ergibt sich auch eine klare Rolle für HR als strategischer Übersetzer zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung. Die Ergebnisse des „W&P People Performance & Transformation Check-ups“, vorgestellt von Dr. Valerie Kaiser, Senior Expert People & Transformation bei W&P, bestätigten den Handlungsbedarf über alle Branchen hinweg. People Performance ist ein zentrales „Zahnrad“ für die gesamte Business Performance, während zugleich in vielen Unternehmen eine deutliche Lücke zwischen Zielbild und Umsetzung besteht. Häufig werde Performance zwar gemessen, aber nicht konsequent gesteuert: Es fehlen klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und konsistente Kennzahlensysteme. Gleichzeitig sei die strategische Verankerung entscheidend – Performance müsse sich in Organisation, Rollen, Vergütung und Kultur widerspiegeln. Kaiser zieht auch eine positive Perspektive aus den Umfrageergebnissen: „Unternehmen haben ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich ihre Organisation entwickeln muss – und sie priorisieren dieses Ziel aktiv. Das bestehende Delta zwischen Ist und Soll ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein klarer Kompass für die nächsten Schritte. Genau darin liegt die Chance!“ Fazit der Werkstatt-Diskussion: Nachhaltige Performance funktioniert nur ganzheitlich, einzelne Instrumente greifen zu kurz. Entscheidend ist ihre konsistente Verknüpfung in einer klaren Steuerungslogik. HR kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um Strategie, Struktur und Umsetzung zu verbinden und Performance wirksam in der Organisation zu verankern. Denn Transformation bedeutet letztlich auch, wieder performanter zu werden und so entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Event, 17.03.2026
Digitalevent
17.03.2026
Wir zeigen, wie Machine Learning strategisch genutzt werden kann, um Produktportfolios transparenter zu bewerten, wirtschaftliche Muster zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Machine Learning macht sichtbar, welche Produkte wirklich zum Ergebnis beitragen und wo Komplexität unnötig Ressourcen bindet. Von der Identifikation schwacher Produkte bis zur Priorisierung rentabler Linien. Ziel ist ein effizienteres, fokussiertes Produktportfolio mit höherem wirtschaftlichem Beitrag. Das Webinar richtet sich an Entscheider, die Produktportfolioentscheidungen schneller und sicherer treffen möchten. Anstelle abstrakter Theorie zeigen wir praxisnah, wie Machine Learning Transparenz schafft, Analysen beschleunigt und Entscheidungsqualität erhöht. Teilnehmende erhalten konkrete Einblicke in Vorgehen, Nutzen und Umsetzbarkeit – und erfahren, wie sich Machine Learning ohne großen Aufwand für Produktportfolioverbesserungen einsetzen lässt.
Event, 18.03.2026
Digitalevent
18.03.2026
Die Zeit volumengetriebener Geschäftsmodelle in der Chemie ist vorbei: Globale Wettbewerber und strukturelle Standortnachteile in Europa erhöhen den Druck auf Margen und Wettbewerbsfähigkeit. Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen neue Wachstumsfelder erschließen, Technologien schneller industrialisieren und Innovation systematisch als strategischen Werttreiber nutzen. In unserem Executive Dialog am 18. März 2026 (12:00–13:00 Uhr, online) diskutieren wir, wie Chemieunternehmen den Schritt „From Volume to Value“ schaffen – und Innovationskraft in profitable Geschäftsmodelle der nächsten Dekade übersetzen. Freuen Sie sich auf Impulse zur innovationsgetriebenen Transformation der Chemieindustrie – mit anschließender Werkstatt-Diskussion & Q&A.
Event, 24.03.2026
Digitalevent
24.03.2026
Die Pharma- und MedTech-Branche steht vor einem Wendepunkt: Fortschritte in Genetik, KI-gestützter Wirkstoffentwicklung und Präzisionsmedizin rücken Longevity zunehmend in den strategischen Fokus, während regulatorischer Druck, Entwicklungsrisiken sowie Kosten- und Wettbewerbsintensität spürbar steigen. Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen ihre Innovationskraft konsequent in schnellere Time-to-Market, robuste Portfolios und neue Geschäftsfelder übersetzen – und technologische Innovation gezielt als Wachstums- und Resilienztreiber nutzen.In unserem Executive Dialog am 24. März 2026 (12:00–13:00 Uhr, online) zeigen wir, wie Pharma- und MedTech-Unternehmen Longevity und technologische Innovation strategisch nutzen und in konkrete Marktimpulse überführen. Freuen Sie sich auf Perspektiven zur marktnahen Produktkonzept- und Marktbewertung, zu zentralen Innovationshürden und Stellhebeln für eine schnellere Time-to-Market sowie zu ungenutzten Innovationspotenzialen und deren konsequenter Hebung – mit anschließender Werkstatt-Diskussion & Q&A.
Event, 25.03.2026
Digitalevent
25.03.2026
Die Bau- und Bauzulieferindustrie steht unter hohem Transformationsdruck. Ein konsequenter Fokus auf Kosten und Effizienz bleibt notwendig, reichtjedoch nicht mehr aus. Wirksame Innovationsfähigkeit, eng verbunden mit der Produktentwicklung sowie die Skalierung neuer Geschäftsmodelle werden zum zentralen Wettbewerbsfaktor. Das industrialisierte und serielle Bauen spielt dabei eine zentrale Rolle und verändert Wertschöpfung, Produktdenken und Kooperationsmodelle. Innovation muss in diesem Kontext systematisch verankert und wirksam umgesetzt werden. Für Bauzulieferer bedeutet dies eine Neuausrichtung der Produktentwicklung: weg von der Komponente, hin zu systemintegrierten Lösungen, Vorfertigung und digitaler Integration. Für Unternehmen der Bauindustrie geht Innovation über technische Produktverbesserungen hinaus – gefragt ist ein ganzheitlicher Blick auf Gebäude als integrierte Systeme und eine konsequente Kundenorientierung. In unserem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen Innovation strategisch verankern, effiziente Entwicklungsprozesse gestalten und durch enge Partnerschaften neue Wachstumsfelder erschließen.

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