Aktuelles

News, 26.02.2026
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen – doch wie lassen sich diese konkret messen und gezielt steigern? Welche Rolle spielt People Performance als Steuerungsgröße, und wie können Unternehmen steigenden Personalkosten und stagnierender Produktivität wirksam begegnen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. „Die Produktivitätsentwicklung im deutschen Mittelstand ist alarmierend: Seit Jahren stagniert das Wachstum, die Personalkosten steigen und gleichzeitig rutschen wir im europäischen Vergleich immer weiter ab. Genau deshalb sind Produktivität und Personalkosteneffizienz jetzt entschlossener denn je anzugehen“, so einleitend Jens Ekopf, Managing Partner bei W&P. Leonard Kluck, Head of People & Transformation bei W&P, dazu: „Performance entsteht dort, wo der Zusammenhang von Input und Output ehrlich betrachtet wird – und die vielen Stellhebel zwischen Menschen, Strukturen und Kultur so ausgerichtet werden, dass echte Wertschöpfung möglich wird.“ Entscheidend sei die Balance zwischen eingesetzten Ressourcen und erzieltem Output – ein Verhältnis, das in vielen Unternehmen aus dem Gleichgewicht geraten sei. Gleichzeitig werde Performance häufig zu eindimensional diskutiert, obwohl sie das Zusammenspiel von People Performance, Business Performance, Struktur, Steuerung und Kultur erfordere. Daraus ergibt sich auch eine klare Rolle für HR als strategischer Übersetzer zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung. Die Ergebnisse des „W&P People Performance & Transformation Check-ups“, vorgestellt von Dr. Valerie Kaiser, Senior Expert People & Transformation bei W&P, bestätigten den Handlungsbedarf über alle Branchen hinweg. People Performance ist ein zentrales „Zahnrad“ für die gesamte Business Performance, während zugleich in vielen Unternehmen eine deutliche Lücke zwischen Zielbild und Umsetzung besteht. Häufig werde Performance zwar gemessen, aber nicht konsequent gesteuert: Es fehlen klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und konsistente Kennzahlensysteme. Gleichzeitig sei die strategische Verankerung entscheidend – Performance müsse sich in Organisation, Rollen, Vergütung und Kultur widerspiegeln. Kaiser zieht auch eine positive Perspektive aus den Umfrageergebnissen: „Unternehmen haben ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich ihre Organisation entwickeln muss – und sie priorisieren dieses Ziel aktiv. Das bestehende Delta zwischen Ist und Soll ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein klarer Kompass für die nächsten Schritte. Genau darin liegt die Chance!“ Fazit der Werkstatt-Diskussion: Nachhaltige Performance funktioniert nur ganzheitlich, einzelne Instrumente greifen zu kurz. Entscheidend ist ihre konsistente Verknüpfung in einer klaren Steuerungslogik. HR kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um Strategie, Struktur und Umsetzung zu verbinden und Performance wirksam in der Organisation zu verankern. Denn Transformation bedeutet letztlich auch, wieder performanter zu werden und so entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.
News, 26.02.2026
26.02.2026
Wie gelingt es, Vertriebsorganisationen in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld die Bremse zu lösen und wieder auf Wachstumskurs zu bringen? Mehr Leads, höhere Vertriebseffektivität und spürbare Umsatzhebel – wie funktioniert das? Antworten gab es beim digitalen W&P Executive Dialog, in dem der etablierte W&P Sales Power Boosting-Ansatz und Praxisbeispiele mit konkreten Erfolgshebel und notwendige Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfung im Vertrieb – von Strategie und Kundenbearbeitung bis hin zu Steuerung, Prozessen und Datenbasis – vorgestellt wurde.  „Nachdem viele Unternehmen klassische Performancethemen bereits bearbeitet haben, sehen wir heute viele neue Herausforderungen. Insbesondere sinkende Nachfrage, steigender Preisdruck, zunehmender Wettbewerb setzten Vertriebsorganisationen unter Druck, während Defizite in Datenmanagement und Prozessdurchgängigkeit bestehen,“ so einleitend Dr.-Ing. Dirk Artelt, Managing Partner W&P. Entscheidend sei daher die konsequente Weiterentwicklung des Vertriebs: „Der größte Hebel ist die Vitalisierung der Vertriebsmannschaft: weg von einem reaktiven hin zu einem proaktiven Vertrieb, der Marktveränderungen aktiv nutzt und auf veränderte Kundenbedarfe eingeht.“ Voraussetzung dafür sind eine klare strategische Ausrichtung, höhere Transparenz entlang der Pipeline sowie die systematische Nutzung von Daten.  Ferdinand Fiedler, Senior Manager und verantwortlich für den Bereich Sales Excellence bei W&P, stellte entsprechend die zentrale Frage nach der Durchschlagskraft des Vertriebs in schwierigen Marktphasen in den Mittelpunkt. Viele Organisationen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück, da sie erfolgsverwöhnt zu stark reaktiv agieren und strukturelle Defizite aufweisen. „Oftmals läuft der Vertrieb unter Potenzial, weil er zu stark personengetrieben statt wirklich systematisch arbeitet — ohne klare strategische Ausrichtung, fehlende definierte Zielkunden, ohne saubere Pipeline-Transparenz und ohne eine kennzahlengestützte Steuerung, die Entscheidungen auf Zahlen, Daten und Fakten stützt. Besonders wichtig ist in herausfordernden Zeiten eine saubere Verzahnung mit angrenzenden Bereichen Marketing, Service & Produktmanagement, um Reibungsverluste zu minimieren und gemeinsam am gleichen Strang zu ziehen.“ Der W&P-Ansatz „Sales Power Boosting“ unterstützt Unternehmen dabei, kollaborativ gezielt an diesen Schwachstellen anzusetzen: In einem kompakten, datengetriebenen PowerCheck werden innerhalb von rund zwei Wochen gemeinsam Transparenz und ein belastbares Lagebild geschaffen – basierend auf CRM- und ERP-Daten, Benchmarking und Interviews. Darauf aufbauend werden die wirksamsten Hebel ausgearbeitet, priorisiert und in eine klare Umsetzungsroadmap überführt. Die Umsetzung erfolgt in agilen 14-Tage-Sprints, mit dem Ziel, die Mitarbeitenden zu befähigen, zu motivieren und bereits nach wenigen Wochen messbare Ergebnisse zu erzielen. Stefan Lehmann, Experte für Vertrieb & Pricing bei W&P, zeigte anhand von Praxisbeispielen, wie Transparenz und Benchmarking konkrete Verbesserungen ermöglichen. „Unser Reifegradmodell schafft die Transparenz, die Vertriebsorganisationen strategisch benötigen: Es zeigt klar, in welchen Dimensionen Standards fehlen, wo heterogene Vorgehensweisen den Fortschritt verhindern und an welchen Hebeln eine systematische Vertriebsentwicklung ansetzen muss, “ so Lehmann. Insbesondere der Vergleich zwischen Regionen oder Ländereinheiten offenbart häufig deutliche Unterschiede – etwa in der Segmentierung oder Kundenbearbeitung – und liefert damit konkrete Ansatzpunkte für Standardisierung und Professionalisierung. Gleichzeitig werden Best Practices sichtbar, die als Benchmark dienen und den Wissenstransfer innerhalb der Organisation fördern.  Deutlich wurde: Erfolgreicher Vertrieb erfordert heute mehr als operative Exzellenz. Entscheidend sind eine klare strategische Ausrichtung, datenbasierte Steuerung, konsequente Priorisierung und eine aktivierte Vertriebsmannschaft. Nur so lassen sich in einem herausfordernden Marktumfeld nachhaltige Wachstumsimpulse realisieren und die Topline gezielt stärken.
News, 25.02.2026
25.02.2026
Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit BCLP und Elvinger Hoss Prussen stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in Luxemburg und Deutschland auf Restrukturierungen, Insolvenzantragslogiken und Sicherheitenstrukturen auswirken. Im Fokus: Handlungsoptionen sich für Banken, Investoren und Unternehmen in grenzüberschreitenden Finanzierungs- und Immobilienstrukturen. „Grenzüberschreitende Finanzierungsstrukturen sind heute Standard. Es ist also entscheidend, Restrukturierungsinstrumente nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel zu denken,“ so einleitende Volker Riedel, Managing Partner W&P. Die unterschiedliche Ausgestaltung der Insolvenzsysteme beider Länder adressierten Christian Spatz, Rechtsanwalt bei BCLP und Michel Nickels, Partner bei Elvinger Hoss Prussen in ihrem fachlichen Einstieg. Im Zentrum standen unter anderem Insolvenzeröffnungsgründe: Während Luxemburg kumulativ auf Zahlungsunfähigkeit und Kreditunwürdigkeit abstellt, kennt das deutsche Recht zusätzlich den zentralen Eröffnungsgrund der bilanziellen Überschuldung. Daraus ergeben sich unterschiedliche zeitliche Eintrittspunkte für Restrukturierungsmaßnahmen. Moderiert von W&P Partner Christian Groschupp diskutierten im anschließenden Fokustalk Christian Spatz, Michel Nickels und Nicolas Steichen, Partner bei Elvinger Hoss Prussen, die praktischen Unterschiede und strategischen Implikationen beider Systeme, die sich unmittelbar auf die Durchsetzbarkeit von Restrukturierungslösungen auswirken. Deutlich wurde: Eine klare Trennung zwischen operativer und finanzieller Restrukturierung ist in beiden Ländern erforderlich und die Qualität der Vorbereitung entscheidet maßgeblich über Geschwindigkeit und Erfolg des Verfahrens . „StaRUG-Verfahren können sehr schnell umgesetzt werden –  wenn die konzeptionelle Grundlage stimmt,“ so Groschupp. Nicolas Steichen zeigte die Stärken des luxemburgischen Sicherheitenregimes, das auf Finanzgarantieverträgen basiert und weit gefasste Sicherheitenkategorien umfasst. Besonders relevant ist die Flexibilität bei der Verwertung: Verwertungsereignisse können vertraglich definiert werden, eine private Durchsetzung ist ohne gerichtliche Beteiligung möglich. Gläubiger können zudem über Stimm- und Informationsrechte aktiv Einfluss auf Restrukturierungen nehmen. Michel Nickels erläuterte das luxemburgische Reorganisationsverfahren, das seit 2023 in Kraft ist und eine Restrukturierung unter gerichtlicher Aufsicht ermöglicht. Zentrales Eintrittskriterium ist die Gefährdung des Unternehmens – unabhängig davon, ob bereits Insolvenzkriterien erfüllt sind. Damit eröffnet das Verfahren einen deutlich erweiterten Handlungsspielraum, auch in fortgeschrittenen Krisensituationen. Die abschließende Werkstatt-Diskussion zu Fragen rund um Gläubigerrechte, Zwangsversteigerung und Besonderheiten bei Immobiliengesellschaften machte deutlich: Grenzüberschreitende Restrukturierungen erfordern ein tiefes Verständnis der jeweiligen rechtlichen Instrumente sowie ihrer praktischen Anwendung. Entscheidend ist dabei nicht nur die Wahl des geeigneten Verfahrens, sondern insbesondere dessen frühzeitige und strategisch durchdachte Anwendung im Zusammenspiel von rechtlicher, finanzieller und operativer Perspektive.  
Event, 03.03.2026
Digitalevent
03.03.2026
Effizienz und konsequente Kostensteuerung zählen zu den zentralen Erfolgsfaktoren unternehmerischer Zukunftsfähigkeit. Wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Kosten und das Risiko einer zunehmenden Kompetenzlücke erhöhen den Druck auf Unternehmen, Mitarbeitende, Leistungen und Strukturen. Die strategische Steuerung und das kritische Hinterfragen des internen Leistungsportfolios werden damit zu einer zentralen Aufgabe der Geschäftsleitung. Im Webinar zeigen wir anhand konkreter Best Practices, wie Sie durch die systematische Analyse von Leistungen, Strukturen und Ressourceneinsatz IhrLeistungsportfolio wirksam an Effizienz und Effektivität ausrichten. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Organisation leistungsfähiger aufstellen, Synergien heben und nachhaltige Effizienzgewinne realisieren können. Profitieren Sie von praxiserprobten Ansätzen, konkreten Beispielen und dem offenen Austausch mit erfahrenen Experten.
News, 24.02.2026
24.02.2026
Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit Flick Gocke Schaumburg stand die Frage im Mittelpunkt, welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten in der Krise tatsächlich tragen – und ob am Ende der Sanierung das Finanzamt über den Erfolg mitentscheidet. W&P Steuerexperte Kai Kramer verdeutlichte anhand einer Fallstudie, wie Rangrücktritte und Forderungsverzichte in Sanierungskonzepten gezielt eingesetzt werden können und welche zentrale Rolle deren steuerliche Behandlung für die Tragfähigkeit der Maßnahmen spielt. Am Beispiel von Intercompany-Darlehen innerhalb eines Konzerns wurde deutlich: Die wirtschaftliche Werthaltigkeit von Forderungen ist die Grundlage für die Wahl des Instruments. Während Rangrücktritte das wirtschaftliche Eigenkapital stärken, ohne unmittelbare steuerliche Effekte auszulösen, führt ein Forderungsverzicht zwar zur bilanziellen Entschuldung, gleichzeitig jedoch zu Erträgen, deren steuerliche Behandlung den Sanierungserfolg maßgeblich beeinflussen kann. „Die Entscheidung über die Steuerfreiheit des Sanierungsertrags ist für das gesamte Konzept absolut entscheidend“, so Kramer. Dr. Alexander Witfeld, Partner, Rechtsanwalt & Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, stellte die steuerliche Perspektive von Restrukturierungen in den Mittelpunkt und betonte die Bedeutung von Planungssicherheit. In manchen Fällen bietet sich eine frühzeitige Abstimmung mit der Finanzverwaltung – etwa über verbindliche Auskünfte – an, um unerwartete Liquiditätsbelastungen zu vermeiden. In anderen Fällen sei auch eine gutachterliche Stellungnahme und angemessene Dokumentation ausreichend. Er zeigte, dass es kein eigenständiges Sanierungssteuerrecht gibt und die relevanten Regelungen aus unterschiedlichen steuerlichen Vorschriften abgeleitet werden müssen. Entsprechend vielfältig ist der „steuerliche Werkzeugkasten“, der von Rangrücktritten und Forderungsverzichten über Step-up-Strukturen und befreiende Schuldübernahmen bis hin zu Lösungen wie Debt-Mezzanine-Swaps, Carve-Outs, einem „Hin- und Herzahlen“ oder Sanierungstreuhandmodellen reicht. In der Werkstatt-Diskussion wurden praktische Herausforderungen weiter vertieft. Moderator und W&P Managing Partner Volker Riedel stellte die Verbindung zwischen steuerlicher Strukturierung und betriebswirtschaftlichem Sanierungskonzept in den Mittelpunkt. „Ohne Sanierungskonzept wird es schwierig sein, steuerfreie Sanierungsgewinne zu generieren“, so Riedel. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die zeitliche Dimension steuerlicher Abstimmungen einen kritischen Faktor darstellt und nur durch frühzeitige, strukturierte Vorbereitung sowie alternative Szenarien beherrschbar ist. „Früh dran sein, entsprechend gut vorbereiten und mitunter auch noch einen Plan B im Köcher haben“, so Kramer. Die Diskussion zeigte: Steuerliche Fragestellungen sind kein Randthema, sondern integraler Bestandteil jeder erfolgreichen Restrukturierung. 
Best Case
23.02.2026
Die Banner GmbH mit Sitz in Österreich ist mit seinen Business Units „Automotive“ und „Energy Solutions“ ein international führender Anbieter von Batterielösungen. In einem Marktumfeld mit hoher Wettbewerbsintensität stand die Vertriebseinheit „Energy Solutions“ in Deutschland vor der Herausforderung, an den Erfolg in Österreich und der Schweiz anzuknüpfen. In einem vorausgegangenen Projekt wurde gemeinsam mit W&P bereits ein Konzept zur strategischen Geschäftsentwicklung definiert. Diese Strategie sollte nun umgesetzt, operativ begleiten und erste Vertriebserfolge gewährleistet werden. „Die zielgerichtete Umsetzung der Strategie mithilfe des agilen Projektmanagement-Ansatzes bedeutete für uns anfangs ein Antrainieren notwendige Bausteine wie Methoden, Rollen und Regeln. Dazu bedarf es eines „Trainers“, der das Team motiviert, auf Zug hält und nach vorne bringt. Dies ist dem W&P Team sehr gut gelungen," so Mag. Rudolf Peterbauer Strategic Management & Business Development, Banner GmbH. Wie das Team um Ferdinand Fiedler, Senior Manager Industriegüter, konkret vorging? Im aktuellen Best Case lesen.
Event, 09.03.2026
Wien
09.03.2026
Gerade in bewegten und scheinbar unsicheren Zeiten ist es wichtig gewisse Konstanten zu etablieren. Dies ist uns mit dem Format der „Restructuring Lounge – Perspektiven der gestaltenden Sanierung“ in den letzten Jahren gelungen. Das Format hat sich als fester Treffpunkt für Entscheiderinnen und Entscheider aus Restrukturierung, Recht, Finanzierung und Management etabliert. Im Mittelpunkt unserer diesjährigen Veranstaltung steht das Geschäftsmodell – denn ein überholtes Geschäftsmodell zählt zu den TOP Krisenursachen in Unternehmen. Wie kann während einer Krise – die nicht selten existenzbedrohend ist – eine Rekonfiguration des Geschäftsmodells aussehen? Hierzu geben wir Brancheneinblicke von Experten aus unserem Haus, wir blicken auf Praxisbeispiele der Rekonfiguration und geben einen geopolitischen Impuls wie europäische Mittelständler in China erfolgreich sein können – pragmatisch und praxisnah. Der fachliche Teil wird auch dieses Jahr durch einen Lounge Talk aus verschiedenen Perspektiven abgerundet. Zum Abschluss ist es uns gelungen einen hochkarätigen Keynote Speaker für unsere Veranstaltung zu gewinnen, der uns auf eine Reise weit über den Tellerrand der gestaltenden Sanierung mitnehmen wird. Die Restructuring Lounge lebt von ihrer Kontinuität – und von den Menschen, die sie prägen. Umso mehr würden wir uns freuen, wenn Sie auch dieses Jahr in Wien wieder Teil dieses Formats sind oder es erstmals kennenlernen.
Event, 26.02.2026
Digitalevent
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen. Kostenexplosion, Fachkräftemangel und steigende Krankenquoten erhöhen den Druck auf HR und Geschäftsführung. Im Webinar zeigen wir, warum People Performance der entscheidende Hebel ist und wie Sie diesen gezielt für Transformation, Produktivität und Kostensenkung nutzen. Grundlage sind die Ergebnisse des W&P People Performance & Transformation Check-ups 2025.Erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Treiber von People Performance, die Trends von morgen sowie konkrete Impulse, wie HR zum Schlüssel der Transformation wird. Profitieren Sie von Best Practices, praxisnahen Tools und einem offenen Erfahrungsaustausch mit Experten.
Event, 11.03.2026
Digitalevent
11.03.2026
Boards, Management und Gläubigergremien stehen unter zunehmendem Entscheidungsdruck – insbesondere in Transaktions- und Sondersituationen. In diesem Umfeld sind eine belastbare rechtliche Absicherung sowie nachvollziehbare, fundierte ökonomische Bewertungen von zentraler Bedeutung.Im Executive Dialog geben wir praxisnahe Einblicke und konkrete Empfehlungen zur rechtssicheren Dokumentation von Gremienentscheidungen sowie zum gezielten Einsatz von Fairness Opinions. Gemeinsam mit den „White Collar Defense“-Anwälten von Skadden zeigen wir anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Entscheidungen strukturiert vorbereitet, klar formuliert und sauber dokumentiert werden sollten, um Haftungsrisiken wirksam zu minimieren.
News, 19.02.2026
19.02.2026
Die Fashion- und Lifestylebranche steht unter massivem Druck: Margen, Nachfrage und Marktstrukturen verändern sich rasant. M&A-Transaktionen, Carve-outs und operative Transformationen gewinnen an Bedeutung. Im Fokus des Executive Dialogs von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P): Die zentralen Erfolgsfaktoren von M&A-Prozessen. Die Branche ist geprägt von Saisonalität, kurzen Trendzyklen und frühen Orderentscheidungen sowie strukturellen Herausforderungen wie hohen Lagerbeständen, eingeschränkter Flexibilität im stationären Handel und komplexen Lieferketten. Erfolgreiche Transaktionen erfordern ein klares Verständnis der Wertschöpfungskette und eine konsequente Fokussierung auf den strategischen Kern. Gerade Investoren müssen bereit sein, Chancen aktiv zu ergreifen und operative Verantwortung zu übernehmen. „Man muss sich trauen zu springen“, betonte Dr. Hubertus Bartelheimer, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P. Wer auf vollständige Sicherheit warte, verliere in dynamischen M&A-Prozessen wertvolle Zeit – entscheidend seien Tempo, Klarheit und konsequente Entscheidungen. Dr. Dominik Benner, CEO The Platform Group AG und Vorstand Benner Holding GmbH, zeigte, wie sich M&A als zentraler Wachstumstreiber etabliert hat. Gesunkene Bewertungen und eine deutlich reduzierte Bieterlandschaft eröffnen neue Opportunitäten, während sich die Bewertung zunehmend am EBITDA orientiert. Maßgeblich ist aus seiner Sicht die konsequente operative Weiterentwicklung nach dem Erwerb, etwa durch die Bündelung zentraler Funktionen und die Realisierung von Skaleneffekten. Gleichzeitig warnte er vor einer einseitigen Fokussierung auf Synergien: Auch Dysenergien wie kulturelle Brüche oder steigende Komplexität können den Transaktionserfolg maßgeblich beeinflussen. Philipp Trompeter, W&P Leiter Fashion, Lifestyle & Retail, verdeutlichte anhand des Praxisbeispiels SportScheck die Bedeutung eines belastbaren Investorenkonzepts im M&A-Prozess. Die Grundlage ist ein Transformationsprogramm, in dem die Wertsteigerungspotenziale detailliert und quantifiziert werden. Die Bewertung der Effekte erfolgt anhand von Benchmarks und Branchenexpertise, sodass diese der Due Diligence standhalten. „Ein Investorenkonzept muss die Brücke schlagen zwischen operativer Realität und finanzieller Bewertung – nur dann entsteht Vertrauen auf Investorenseite“, so Trompeter. Christian Dresen, W&P Senior Manager Restructuring & Finance, hob die zentrale Rolle der finanzwirtschaftlichen Modellierung hervor: „Die GuV-Modellierung ist das Herzstück jeder Transaktion – sie macht Potenziale nachvollziehbar und verhandlungsfähig!“ Ausgangspunkt ist die operative Basisplanung, in die die entwickelten Maßnahmenpakete integriert werden. Gerade in Distress-Situationen ist zudem eine differenzierte Abbildung insolvenzspezifischer Effekte erforderlich, um belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. W&P Senior Manager M&A Ante Jelavic stellte klar, dass ein erfolgreicher M&A-Prozess in der Krise eine vorgelagerte operative und finanzielle Restrukturierung voraussetzt. „Investoren kaufen keine Probleme, sie kaufen Lösungen“, weshalb konkrete Maßnahmen, adressierte Risiken und eine belastbare Zukunftsperspektive entscheidend seien, um Vertrauen in die nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells zu schaffen. Anhand der M&A Transaktion CLOSED, erfolgreich umgesetzt von W&P, zeigte Lothar Hiese, geschäftsführender Partner MSP Management Support Partners GmbH & Co. KG: Eine starke Marke kann ein wichtiger Erfolgsfaktor sein, ersetzt jedoch keine betriebswirtschaftliche Solidität. Prozessexzellenz und Transparenz seien die Grundlage für Geschwindigkeit, Working Capital Management, Digitalisierung und leistungsfähige IT-Systeme dabei zentrale Hebel. In der abschließenden Werkstattdiskussion wurde deutlich: Der M&A-Markt ist anspruchsvoller geworden, viele Unternehmen enden mittlerweile in Stilllegungen oder mehrfachen Insolvenzen. Moderator und W&P Partner Volker Riedel betonte entsprechend die Bedeutung kultureller Integration und warnte: „Synergien sind oft scheue Rehe, die bei kleinsten Störungen verschwinden.“ Gerade im stationären Handel leiden viele Unternehmen unter rückläufiger Frequenz und sinkenden Umsätzen, wodurch finanzielle Mittel fehlen, um in E-Commerce, Omnichannel-Strukturen und moderne IT zu investieren: „Viele Unternehmen wissen, was zu tun ist – ihnen fehlt jedoch die finanzielle Kraft, die notwendigen Transformationen konsequent umzusetzen“, so Philippe Piscol, W&P Partner M&A. Fazit: Erfolgreiche Transaktionen in der aktuellen Marktphase gelingen nur dann, wenn operative Restrukturierung, finanzielle Transparenz, technologische Weiterentwicklung und eine klare Führungsperspektive zusammengedacht werden. Entscheidend ist ein belastbares Zukunftsbild, das Investoren überzeugt und Organisationen Orientierung gibt. 
News, 18.02.2026
18.02.2026
Im Rahmen des digitalen Executive Dialogs von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit HEUKING und Linklaters stand die Frage im Mittelpunkt, welche Sicherheiten in der Unternehmensfinanzierung tatsächlich tragen – rechtlich, wirtschaftlich und in der Verhandlung. Zum Auftakt ordnete W&P Managing Partner Volker Riedel die sicherheitenbezogenen Herausforderungen in den aktuellen Finanzierungsmarkt ein und machte deutlich, dass Sicherheiten „weil sie durchsetzbar sind, weil sie einen Wert darstellen und weil sie ein zentraler Verhandlungshebel aus Unternehmens- und Kreditgebersicht sind“ zunehmend ein zentrales Steuerungsinstrument für Banken und Unternehmen geworden seien. Entscheidend: Ihre strategisch richtige Ausgestaltung. Sandra Pfister und Beliardis Ehlert‑Gasde, Heuking Kühn Lüer Wojtek, erläuterten entsprechend, wie Sicherheiten aus Sicht der Kreditnehmer strukturiert, priorisiert und verhandelt werden sollten. Sie zeigten, dass Sicherheiten ein strategisches Instrument zur Optimierung der Finanzierungsstruktur darstellen – vom Zugang zu Finanzierung bis zur Verbesserung von Margen, Laufzeiten und Covenants. Dabei wurde deutlich, dass Proportionalität, operative Flexibilität und Zukunftsfähigkeit wesentliche Leitplanken bilden. In ihrer Darstellung der akzessorischen und nicht‑akzessorischen Sicherheiten machten sie deutlich, wie stark rechtliche Anforderungen, Kostenaspekte und nationale Besonderheiten – etwa notarielle Beurkundungspflichten oder das Fehlen eines Sicherheitenregisters – die praktische Umsetzung prägen. Dr. Sabine Vorwerk, Partnerin bei Linklaters LLP, und Eva Ringelspacher, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P, stellten die Finanziererperspektive in den Mittelpunkt.  Vorwerk beleuchtete die Sicherheitenstruktur aus Sicht der Kreditgeber und stellte die Durchsetzbarkeit im Krisenfall in den Mittelpunkt. Insbesondere die Limitation Language erweise sich dabei als zentrales Element, da sie den Zugriff auf Sicherheiten innerhalb einer Unternehmensgruppe erheblich begrenzen kann. Ihre praktische Relevanz steigt insbesondere dann, wenn sich die wirtschaftliche Situation des Kreditnehmers verschlechtert. „In der Krise entscheidet nicht nur die Qualität der Sicherheiten, sondern vor allem deren Verwertbarkeit und die Zeit bis zur Realisierung“, so Ringelspacher. Gerade bei Überbrückungsfinanzierungen treffen hoher Zeitdruck, unsichere Zukunftsperspektiven und steigende Anforderungen an die Insolvenzsicherheit der Struktur aufeinander. Überbrückungskredite können dabei als Bargeschäft ausgestaltet werden, sofern neues Geld gegen neue Sicherheiten gewährt wird. Entscheidend ist eine klare und saubere Strukturierung. Die anschließende Werkstattdiskussion zeigte, wie vielschichtig und technisch anspruchsvoll die Sicherheitenstrukturierung inzwischen geworden ist. Diskutiert wurden unter anderem praktische Fragen zur Wirksamkeit von Anzeigen bei Verpfändungen, der Umgang mit Lender‑Liability‑Risiken, die Bewertung von Sicherheiten bei Fresh‑Money‑Vergaben, Auswirkungen der Limitation Language in komplexen Gruppenstrukturen sowie die Rolle von Treuhandmodellen bei der Sicherheitenverwertung. Deutlich wurde: Sicherheiten sind längst nicht nur juristische Konstruktionen, sondern zentrale Verhandlungselemente, deren Werthaltigkeit und Durchsetzbarkeit immer stärker über Refinanzierungsfähigkeit und Restrukturierungserfolg entscheiden.  
Event, 17.03.2026
Digitalevent
17.03.2026
Wir zeigen, wie Machine Learning strategisch genutzt werden kann, um Produktportfolios transparenter zu bewerten, wirtschaftliche Muster zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Machine Learning macht sichtbar, welche Produkte wirklich zum Ergebnis beitragen und wo Komplexität unnötig Ressourcen bindet. Von der Identifikation schwacher Produkte bis zur Priorisierung rentabler Linien. Ziel ist ein effizienteres, fokussiertes Portfolio mit höherem wirtschaftlichem Beitrag. Das Webinar richtet sich an Entscheider, die Portfolioentscheidungen schneller und sicherer treffen möchten. Anstelle abstrakter Theorie zeigen wir praxisnah, wie Machine Learning Transparenz schafft, Analysen beschleunigt und Entscheidungsqualität erhöht. Teilnehmende erhalten konkrete Einblicke in Vorgehen, Nutzen und Umsetzbarkeit – und erfahren, wie sich Machine Learning ohne großen Aufwand für Portfolioverbesserungen einsetzen lässt.
News, 26.02.2026
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen – doch wie lassen sich diese konkret messen und gezielt steigern? Welche Rolle spielt People Performance als Steuerungsgröße, und wie können Unternehmen steigenden Personalkosten und stagnierender Produktivität wirksam begegnen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. „Die Produktivitätsentwicklung im deutschen Mittelstand ist alarmierend: Seit Jahren stagniert das Wachstum, die Personalkosten steigen und gleichzeitig rutschen wir im europäischen Vergleich immer weiter ab. Genau deshalb sind Produktivität und Personalkosteneffizienz jetzt entschlossener denn je anzugehen“, so einleitend Jens Ekopf, Managing Partner bei W&P. Leonard Kluck, Head of People & Transformation bei W&P, dazu: „Performance entsteht dort, wo der Zusammenhang von Input und Output ehrlich betrachtet wird – und die vielen Stellhebel zwischen Menschen, Strukturen und Kultur so ausgerichtet werden, dass echte Wertschöpfung möglich wird.“ Entscheidend sei die Balance zwischen eingesetzten Ressourcen und erzieltem Output – ein Verhältnis, das in vielen Unternehmen aus dem Gleichgewicht geraten sei. Gleichzeitig werde Performance häufig zu eindimensional diskutiert, obwohl sie das Zusammenspiel von People Performance, Business Performance, Struktur, Steuerung und Kultur erfordere. Daraus ergibt sich auch eine klare Rolle für HR als strategischer Übersetzer zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung. Die Ergebnisse des „W&P People Performance & Transformation Check-ups“, vorgestellt von Dr. Valerie Kaiser, Senior Expert People & Transformation bei W&P, bestätigten den Handlungsbedarf über alle Branchen hinweg. People Performance ist ein zentrales „Zahnrad“ für die gesamte Business Performance, während zugleich in vielen Unternehmen eine deutliche Lücke zwischen Zielbild und Umsetzung besteht. Häufig werde Performance zwar gemessen, aber nicht konsequent gesteuert: Es fehlen klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und konsistente Kennzahlensysteme. Gleichzeitig sei die strategische Verankerung entscheidend – Performance müsse sich in Organisation, Rollen, Vergütung und Kultur widerspiegeln. Kaiser zieht auch eine positive Perspektive aus den Umfrageergebnissen: „Unternehmen haben ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich ihre Organisation entwickeln muss – und sie priorisieren dieses Ziel aktiv. Das bestehende Delta zwischen Ist und Soll ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein klarer Kompass für die nächsten Schritte. Genau darin liegt die Chance!“ Fazit der Werkstatt-Diskussion: Nachhaltige Performance funktioniert nur ganzheitlich, einzelne Instrumente greifen zu kurz. Entscheidend ist ihre konsistente Verknüpfung in einer klaren Steuerungslogik. HR kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um Strategie, Struktur und Umsetzung zu verbinden und Performance wirksam in der Organisation zu verankern. Denn Transformation bedeutet letztlich auch, wieder performanter zu werden und so entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.
News, 25.02.2026
25.02.2026
Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit BCLP und Elvinger Hoss Prussen stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in Luxemburg und Deutschland auf Restrukturierungen, Insolvenzantragslogiken und Sicherheitenstrukturen auswirken. Im Fokus: Handlungsoptionen sich für Banken, Investoren und Unternehmen in grenzüberschreitenden Finanzierungs- und Immobilienstrukturen. „Grenzüberschreitende Finanzierungsstrukturen sind heute Standard. Es ist also entscheidend, Restrukturierungsinstrumente nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel zu denken,“ so einleitende Volker Riedel, Managing Partner W&P. Die unterschiedliche Ausgestaltung der Insolvenzsysteme beider Länder adressierten Christian Spatz, Rechtsanwalt bei BCLP und Michel Nickels, Partner bei Elvinger Hoss Prussen in ihrem fachlichen Einstieg. Im Zentrum standen unter anderem Insolvenzeröffnungsgründe: Während Luxemburg kumulativ auf Zahlungsunfähigkeit und Kreditunwürdigkeit abstellt, kennt das deutsche Recht zusätzlich den zentralen Eröffnungsgrund der bilanziellen Überschuldung. Daraus ergeben sich unterschiedliche zeitliche Eintrittspunkte für Restrukturierungsmaßnahmen. Moderiert von W&P Partner Christian Groschupp diskutierten im anschließenden Fokustalk Christian Spatz, Michel Nickels und Nicolas Steichen, Partner bei Elvinger Hoss Prussen, die praktischen Unterschiede und strategischen Implikationen beider Systeme, die sich unmittelbar auf die Durchsetzbarkeit von Restrukturierungslösungen auswirken. Deutlich wurde: Eine klare Trennung zwischen operativer und finanzieller Restrukturierung ist in beiden Ländern erforderlich und die Qualität der Vorbereitung entscheidet maßgeblich über Geschwindigkeit und Erfolg des Verfahrens . „StaRUG-Verfahren können sehr schnell umgesetzt werden –  wenn die konzeptionelle Grundlage stimmt,“ so Groschupp. Nicolas Steichen zeigte die Stärken des luxemburgischen Sicherheitenregimes, das auf Finanzgarantieverträgen basiert und weit gefasste Sicherheitenkategorien umfasst. Besonders relevant ist die Flexibilität bei der Verwertung: Verwertungsereignisse können vertraglich definiert werden, eine private Durchsetzung ist ohne gerichtliche Beteiligung möglich. Gläubiger können zudem über Stimm- und Informationsrechte aktiv Einfluss auf Restrukturierungen nehmen. Michel Nickels erläuterte das luxemburgische Reorganisationsverfahren, das seit 2023 in Kraft ist und eine Restrukturierung unter gerichtlicher Aufsicht ermöglicht. Zentrales Eintrittskriterium ist die Gefährdung des Unternehmens – unabhängig davon, ob bereits Insolvenzkriterien erfüllt sind. Damit eröffnet das Verfahren einen deutlich erweiterten Handlungsspielraum, auch in fortgeschrittenen Krisensituationen. Die abschließende Werkstatt-Diskussion zu Fragen rund um Gläubigerrechte, Zwangsversteigerung und Besonderheiten bei Immobiliengesellschaften machte deutlich: Grenzüberschreitende Restrukturierungen erfordern ein tiefes Verständnis der jeweiligen rechtlichen Instrumente sowie ihrer praktischen Anwendung. Entscheidend ist dabei nicht nur die Wahl des geeigneten Verfahrens, sondern insbesondere dessen frühzeitige und strategisch durchdachte Anwendung im Zusammenspiel von rechtlicher, finanzieller und operativer Perspektive.  
Best Case
23.02.2026
Die Banner GmbH mit Sitz in Österreich ist mit seinen Business Units „Automotive“ und „Energy Solutions“ ein international führender Anbieter von Batterielösungen. In einem Marktumfeld mit hoher Wettbewerbsintensität stand die Vertriebseinheit „Energy Solutions“ in Deutschland vor der Herausforderung, an den Erfolg in Österreich und der Schweiz anzuknüpfen. In einem vorausgegangenen Projekt wurde gemeinsam mit W&P bereits ein Konzept zur strategischen Geschäftsentwicklung definiert. Diese Strategie sollte nun umgesetzt, operativ begleiten und erste Vertriebserfolge gewährleistet werden. „Die zielgerichtete Umsetzung der Strategie mithilfe des agilen Projektmanagement-Ansatzes bedeutete für uns anfangs ein Antrainieren notwendige Bausteine wie Methoden, Rollen und Regeln. Dazu bedarf es eines „Trainers“, der das Team motiviert, auf Zug hält und nach vorne bringt. Dies ist dem W&P Team sehr gut gelungen," so Mag. Rudolf Peterbauer Strategic Management & Business Development, Banner GmbH. Wie das Team um Ferdinand Fiedler, Senior Manager Industriegüter, konkret vorging? Im aktuellen Best Case lesen.
Event, 09.03.2026
Wien
09.03.2026
Gerade in bewegten und scheinbar unsicheren Zeiten ist es wichtig gewisse Konstanten zu etablieren. Dies ist uns mit dem Format der „Restructuring Lounge – Perspektiven der gestaltenden Sanierung“ in den letzten Jahren gelungen. Das Format hat sich als fester Treffpunkt für Entscheiderinnen und Entscheider aus Restrukturierung, Recht, Finanzierung und Management etabliert. Im Mittelpunkt unserer diesjährigen Veranstaltung steht das Geschäftsmodell – denn ein überholtes Geschäftsmodell zählt zu den TOP Krisenursachen in Unternehmen. Wie kann während einer Krise – die nicht selten existenzbedrohend ist – eine Rekonfiguration des Geschäftsmodells aussehen? Hierzu geben wir Brancheneinblicke von Experten aus unserem Haus, wir blicken auf Praxisbeispiele der Rekonfiguration und geben einen geopolitischen Impuls wie europäische Mittelständler in China erfolgreich sein können – pragmatisch und praxisnah. Der fachliche Teil wird auch dieses Jahr durch einen Lounge Talk aus verschiedenen Perspektiven abgerundet. Zum Abschluss ist es uns gelungen einen hochkarätigen Keynote Speaker für unsere Veranstaltung zu gewinnen, der uns auf eine Reise weit über den Tellerrand der gestaltenden Sanierung mitnehmen wird. Die Restructuring Lounge lebt von ihrer Kontinuität – und von den Menschen, die sie prägen. Umso mehr würden wir uns freuen, wenn Sie auch dieses Jahr in Wien wieder Teil dieses Formats sind oder es erstmals kennenlernen.
Event, 11.03.2026
Digitalevent
11.03.2026
Boards, Management und Gläubigergremien stehen unter zunehmendem Entscheidungsdruck – insbesondere in Transaktions- und Sondersituationen. In diesem Umfeld sind eine belastbare rechtliche Absicherung sowie nachvollziehbare, fundierte ökonomische Bewertungen von zentraler Bedeutung.Im Executive Dialog geben wir praxisnahe Einblicke und konkrete Empfehlungen zur rechtssicheren Dokumentation von Gremienentscheidungen sowie zum gezielten Einsatz von Fairness Opinions. Gemeinsam mit den „White Collar Defense“-Anwälten von Skadden zeigen wir anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Entscheidungen strukturiert vorbereitet, klar formuliert und sauber dokumentiert werden sollten, um Haftungsrisiken wirksam zu minimieren.
News, 18.02.2026
18.02.2026
Im Rahmen des digitalen Executive Dialogs von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit HEUKING und Linklaters stand die Frage im Mittelpunkt, welche Sicherheiten in der Unternehmensfinanzierung tatsächlich tragen – rechtlich, wirtschaftlich und in der Verhandlung. Zum Auftakt ordnete W&P Managing Partner Volker Riedel die sicherheitenbezogenen Herausforderungen in den aktuellen Finanzierungsmarkt ein und machte deutlich, dass Sicherheiten „weil sie durchsetzbar sind, weil sie einen Wert darstellen und weil sie ein zentraler Verhandlungshebel aus Unternehmens- und Kreditgebersicht sind“ zunehmend ein zentrales Steuerungsinstrument für Banken und Unternehmen geworden seien. Entscheidend: Ihre strategisch richtige Ausgestaltung. Sandra Pfister und Beliardis Ehlert‑Gasde, Heuking Kühn Lüer Wojtek, erläuterten entsprechend, wie Sicherheiten aus Sicht der Kreditnehmer strukturiert, priorisiert und verhandelt werden sollten. Sie zeigten, dass Sicherheiten ein strategisches Instrument zur Optimierung der Finanzierungsstruktur darstellen – vom Zugang zu Finanzierung bis zur Verbesserung von Margen, Laufzeiten und Covenants. Dabei wurde deutlich, dass Proportionalität, operative Flexibilität und Zukunftsfähigkeit wesentliche Leitplanken bilden. In ihrer Darstellung der akzessorischen und nicht‑akzessorischen Sicherheiten machten sie deutlich, wie stark rechtliche Anforderungen, Kostenaspekte und nationale Besonderheiten – etwa notarielle Beurkundungspflichten oder das Fehlen eines Sicherheitenregisters – die praktische Umsetzung prägen. Dr. Sabine Vorwerk, Partnerin bei Linklaters LLP, und Eva Ringelspacher, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P, stellten die Finanziererperspektive in den Mittelpunkt.  Vorwerk beleuchtete die Sicherheitenstruktur aus Sicht der Kreditgeber und stellte die Durchsetzbarkeit im Krisenfall in den Mittelpunkt. Insbesondere die Limitation Language erweise sich dabei als zentrales Element, da sie den Zugriff auf Sicherheiten innerhalb einer Unternehmensgruppe erheblich begrenzen kann. Ihre praktische Relevanz steigt insbesondere dann, wenn sich die wirtschaftliche Situation des Kreditnehmers verschlechtert. „In der Krise entscheidet nicht nur die Qualität der Sicherheiten, sondern vor allem deren Verwertbarkeit und die Zeit bis zur Realisierung“, so Ringelspacher. Gerade bei Überbrückungsfinanzierungen treffen hoher Zeitdruck, unsichere Zukunftsperspektiven und steigende Anforderungen an die Insolvenzsicherheit der Struktur aufeinander. Überbrückungskredite können dabei als Bargeschäft ausgestaltet werden, sofern neues Geld gegen neue Sicherheiten gewährt wird. Entscheidend ist eine klare und saubere Strukturierung. Die anschließende Werkstattdiskussion zeigte, wie vielschichtig und technisch anspruchsvoll die Sicherheitenstrukturierung inzwischen geworden ist. Diskutiert wurden unter anderem praktische Fragen zur Wirksamkeit von Anzeigen bei Verpfändungen, der Umgang mit Lender‑Liability‑Risiken, die Bewertung von Sicherheiten bei Fresh‑Money‑Vergaben, Auswirkungen der Limitation Language in komplexen Gruppenstrukturen sowie die Rolle von Treuhandmodellen bei der Sicherheitenverwertung. Deutlich wurde: Sicherheiten sind längst nicht nur juristische Konstruktionen, sondern zentrale Verhandlungselemente, deren Werthaltigkeit und Durchsetzbarkeit immer stärker über Refinanzierungsfähigkeit und Restrukturierungserfolg entscheiden.  
News, 26.02.2026
26.02.2026
Wie gelingt es, Vertriebsorganisationen in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld die Bremse zu lösen und wieder auf Wachstumskurs zu bringen? Mehr Leads, höhere Vertriebseffektivität und spürbare Umsatzhebel – wie funktioniert das? Antworten gab es beim digitalen W&P Executive Dialog, in dem der etablierte W&P Sales Power Boosting-Ansatz und Praxisbeispiele mit konkreten Erfolgshebel und notwendige Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfung im Vertrieb – von Strategie und Kundenbearbeitung bis hin zu Steuerung, Prozessen und Datenbasis – vorgestellt wurde.  „Nachdem viele Unternehmen klassische Performancethemen bereits bearbeitet haben, sehen wir heute viele neue Herausforderungen. Insbesondere sinkende Nachfrage, steigender Preisdruck, zunehmender Wettbewerb setzten Vertriebsorganisationen unter Druck, während Defizite in Datenmanagement und Prozessdurchgängigkeit bestehen,“ so einleitend Dr.-Ing. Dirk Artelt, Managing Partner W&P. Entscheidend sei daher die konsequente Weiterentwicklung des Vertriebs: „Der größte Hebel ist die Vitalisierung der Vertriebsmannschaft: weg von einem reaktiven hin zu einem proaktiven Vertrieb, der Marktveränderungen aktiv nutzt und auf veränderte Kundenbedarfe eingeht.“ Voraussetzung dafür sind eine klare strategische Ausrichtung, höhere Transparenz entlang der Pipeline sowie die systematische Nutzung von Daten.  Ferdinand Fiedler, Senior Manager und verantwortlich für den Bereich Sales Excellence bei W&P, stellte entsprechend die zentrale Frage nach der Durchschlagskraft des Vertriebs in schwierigen Marktphasen in den Mittelpunkt. Viele Organisationen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück, da sie erfolgsverwöhnt zu stark reaktiv agieren und strukturelle Defizite aufweisen. „Oftmals läuft der Vertrieb unter Potenzial, weil er zu stark personengetrieben statt wirklich systematisch arbeitet — ohne klare strategische Ausrichtung, fehlende definierte Zielkunden, ohne saubere Pipeline-Transparenz und ohne eine kennzahlengestützte Steuerung, die Entscheidungen auf Zahlen, Daten und Fakten stützt. Besonders wichtig ist in herausfordernden Zeiten eine saubere Verzahnung mit angrenzenden Bereichen Marketing, Service & Produktmanagement, um Reibungsverluste zu minimieren und gemeinsam am gleichen Strang zu ziehen.“ Der W&P-Ansatz „Sales Power Boosting“ unterstützt Unternehmen dabei, kollaborativ gezielt an diesen Schwachstellen anzusetzen: In einem kompakten, datengetriebenen PowerCheck werden innerhalb von rund zwei Wochen gemeinsam Transparenz und ein belastbares Lagebild geschaffen – basierend auf CRM- und ERP-Daten, Benchmarking und Interviews. Darauf aufbauend werden die wirksamsten Hebel ausgearbeitet, priorisiert und in eine klare Umsetzungsroadmap überführt. Die Umsetzung erfolgt in agilen 14-Tage-Sprints, mit dem Ziel, die Mitarbeitenden zu befähigen, zu motivieren und bereits nach wenigen Wochen messbare Ergebnisse zu erzielen. Stefan Lehmann, Experte für Vertrieb & Pricing bei W&P, zeigte anhand von Praxisbeispielen, wie Transparenz und Benchmarking konkrete Verbesserungen ermöglichen. „Unser Reifegradmodell schafft die Transparenz, die Vertriebsorganisationen strategisch benötigen: Es zeigt klar, in welchen Dimensionen Standards fehlen, wo heterogene Vorgehensweisen den Fortschritt verhindern und an welchen Hebeln eine systematische Vertriebsentwicklung ansetzen muss, “ so Lehmann. Insbesondere der Vergleich zwischen Regionen oder Ländereinheiten offenbart häufig deutliche Unterschiede – etwa in der Segmentierung oder Kundenbearbeitung – und liefert damit konkrete Ansatzpunkte für Standardisierung und Professionalisierung. Gleichzeitig werden Best Practices sichtbar, die als Benchmark dienen und den Wissenstransfer innerhalb der Organisation fördern.  Deutlich wurde: Erfolgreicher Vertrieb erfordert heute mehr als operative Exzellenz. Entscheidend sind eine klare strategische Ausrichtung, datenbasierte Steuerung, konsequente Priorisierung und eine aktivierte Vertriebsmannschaft. Nur so lassen sich in einem herausfordernden Marktumfeld nachhaltige Wachstumsimpulse realisieren und die Topline gezielt stärken.
Event, 03.03.2026
Digitalevent
03.03.2026
Effizienz und konsequente Kostensteuerung zählen zu den zentralen Erfolgsfaktoren unternehmerischer Zukunftsfähigkeit. Wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Kosten und das Risiko einer zunehmenden Kompetenzlücke erhöhen den Druck auf Unternehmen, Mitarbeitende, Leistungen und Strukturen. Die strategische Steuerung und das kritische Hinterfragen des internen Leistungsportfolios werden damit zu einer zentralen Aufgabe der Geschäftsleitung. Im Webinar zeigen wir anhand konkreter Best Practices, wie Sie durch die systematische Analyse von Leistungen, Strukturen und Ressourceneinsatz IhrLeistungsportfolio wirksam an Effizienz und Effektivität ausrichten. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Organisation leistungsfähiger aufstellen, Synergien heben und nachhaltige Effizienzgewinne realisieren können. Profitieren Sie von praxiserprobten Ansätzen, konkreten Beispielen und dem offenen Austausch mit erfahrenen Experten.
News, 24.02.2026
24.02.2026
Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit Flick Gocke Schaumburg stand die Frage im Mittelpunkt, welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten in der Krise tatsächlich tragen – und ob am Ende der Sanierung das Finanzamt über den Erfolg mitentscheidet. W&P Steuerexperte Kai Kramer verdeutlichte anhand einer Fallstudie, wie Rangrücktritte und Forderungsverzichte in Sanierungskonzepten gezielt eingesetzt werden können und welche zentrale Rolle deren steuerliche Behandlung für die Tragfähigkeit der Maßnahmen spielt. Am Beispiel von Intercompany-Darlehen innerhalb eines Konzerns wurde deutlich: Die wirtschaftliche Werthaltigkeit von Forderungen ist die Grundlage für die Wahl des Instruments. Während Rangrücktritte das wirtschaftliche Eigenkapital stärken, ohne unmittelbare steuerliche Effekte auszulösen, führt ein Forderungsverzicht zwar zur bilanziellen Entschuldung, gleichzeitig jedoch zu Erträgen, deren steuerliche Behandlung den Sanierungserfolg maßgeblich beeinflussen kann. „Die Entscheidung über die Steuerfreiheit des Sanierungsertrags ist für das gesamte Konzept absolut entscheidend“, so Kramer. Dr. Alexander Witfeld, Partner, Rechtsanwalt & Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, stellte die steuerliche Perspektive von Restrukturierungen in den Mittelpunkt und betonte die Bedeutung von Planungssicherheit. In manchen Fällen bietet sich eine frühzeitige Abstimmung mit der Finanzverwaltung – etwa über verbindliche Auskünfte – an, um unerwartete Liquiditätsbelastungen zu vermeiden. In anderen Fällen sei auch eine gutachterliche Stellungnahme und angemessene Dokumentation ausreichend. Er zeigte, dass es kein eigenständiges Sanierungssteuerrecht gibt und die relevanten Regelungen aus unterschiedlichen steuerlichen Vorschriften abgeleitet werden müssen. Entsprechend vielfältig ist der „steuerliche Werkzeugkasten“, der von Rangrücktritten und Forderungsverzichten über Step-up-Strukturen und befreiende Schuldübernahmen bis hin zu Lösungen wie Debt-Mezzanine-Swaps, Carve-Outs, einem „Hin- und Herzahlen“ oder Sanierungstreuhandmodellen reicht. In der Werkstatt-Diskussion wurden praktische Herausforderungen weiter vertieft. Moderator und W&P Managing Partner Volker Riedel stellte die Verbindung zwischen steuerlicher Strukturierung und betriebswirtschaftlichem Sanierungskonzept in den Mittelpunkt. „Ohne Sanierungskonzept wird es schwierig sein, steuerfreie Sanierungsgewinne zu generieren“, so Riedel. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die zeitliche Dimension steuerlicher Abstimmungen einen kritischen Faktor darstellt und nur durch frühzeitige, strukturierte Vorbereitung sowie alternative Szenarien beherrschbar ist. „Früh dran sein, entsprechend gut vorbereiten und mitunter auch noch einen Plan B im Köcher haben“, so Kramer. Die Diskussion zeigte: Steuerliche Fragestellungen sind kein Randthema, sondern integraler Bestandteil jeder erfolgreichen Restrukturierung. 
Event, 26.02.2026
Digitalevent
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen. Kostenexplosion, Fachkräftemangel und steigende Krankenquoten erhöhen den Druck auf HR und Geschäftsführung. Im Webinar zeigen wir, warum People Performance der entscheidende Hebel ist und wie Sie diesen gezielt für Transformation, Produktivität und Kostensenkung nutzen. Grundlage sind die Ergebnisse des W&P People Performance & Transformation Check-ups 2025.Erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Treiber von People Performance, die Trends von morgen sowie konkrete Impulse, wie HR zum Schlüssel der Transformation wird. Profitieren Sie von Best Practices, praxisnahen Tools und einem offenen Erfahrungsaustausch mit Experten.
News, 19.02.2026
19.02.2026
Die Fashion- und Lifestylebranche steht unter massivem Druck: Margen, Nachfrage und Marktstrukturen verändern sich rasant. M&A-Transaktionen, Carve-outs und operative Transformationen gewinnen an Bedeutung. Im Fokus des Executive Dialogs von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P): Die zentralen Erfolgsfaktoren von M&A-Prozessen. Die Branche ist geprägt von Saisonalität, kurzen Trendzyklen und frühen Orderentscheidungen sowie strukturellen Herausforderungen wie hohen Lagerbeständen, eingeschränkter Flexibilität im stationären Handel und komplexen Lieferketten. Erfolgreiche Transaktionen erfordern ein klares Verständnis der Wertschöpfungskette und eine konsequente Fokussierung auf den strategischen Kern. Gerade Investoren müssen bereit sein, Chancen aktiv zu ergreifen und operative Verantwortung zu übernehmen. „Man muss sich trauen zu springen“, betonte Dr. Hubertus Bartelheimer, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P. Wer auf vollständige Sicherheit warte, verliere in dynamischen M&A-Prozessen wertvolle Zeit – entscheidend seien Tempo, Klarheit und konsequente Entscheidungen. Dr. Dominik Benner, CEO The Platform Group AG und Vorstand Benner Holding GmbH, zeigte, wie sich M&A als zentraler Wachstumstreiber etabliert hat. Gesunkene Bewertungen und eine deutlich reduzierte Bieterlandschaft eröffnen neue Opportunitäten, während sich die Bewertung zunehmend am EBITDA orientiert. Maßgeblich ist aus seiner Sicht die konsequente operative Weiterentwicklung nach dem Erwerb, etwa durch die Bündelung zentraler Funktionen und die Realisierung von Skaleneffekten. Gleichzeitig warnte er vor einer einseitigen Fokussierung auf Synergien: Auch Dysenergien wie kulturelle Brüche oder steigende Komplexität können den Transaktionserfolg maßgeblich beeinflussen. Philipp Trompeter, W&P Leiter Fashion, Lifestyle & Retail, verdeutlichte anhand des Praxisbeispiels SportScheck die Bedeutung eines belastbaren Investorenkonzepts im M&A-Prozess. Die Grundlage ist ein Transformationsprogramm, in dem die Wertsteigerungspotenziale detailliert und quantifiziert werden. Die Bewertung der Effekte erfolgt anhand von Benchmarks und Branchenexpertise, sodass diese der Due Diligence standhalten. „Ein Investorenkonzept muss die Brücke schlagen zwischen operativer Realität und finanzieller Bewertung – nur dann entsteht Vertrauen auf Investorenseite“, so Trompeter. Christian Dresen, W&P Senior Manager Restructuring & Finance, hob die zentrale Rolle der finanzwirtschaftlichen Modellierung hervor: „Die GuV-Modellierung ist das Herzstück jeder Transaktion – sie macht Potenziale nachvollziehbar und verhandlungsfähig!“ Ausgangspunkt ist die operative Basisplanung, in die die entwickelten Maßnahmenpakete integriert werden. Gerade in Distress-Situationen ist zudem eine differenzierte Abbildung insolvenzspezifischer Effekte erforderlich, um belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. W&P Senior Manager M&A Ante Jelavic stellte klar, dass ein erfolgreicher M&A-Prozess in der Krise eine vorgelagerte operative und finanzielle Restrukturierung voraussetzt. „Investoren kaufen keine Probleme, sie kaufen Lösungen“, weshalb konkrete Maßnahmen, adressierte Risiken und eine belastbare Zukunftsperspektive entscheidend seien, um Vertrauen in die nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells zu schaffen. Anhand der M&A Transaktion CLOSED, erfolgreich umgesetzt von W&P, zeigte Lothar Hiese, geschäftsführender Partner MSP Management Support Partners GmbH & Co. KG: Eine starke Marke kann ein wichtiger Erfolgsfaktor sein, ersetzt jedoch keine betriebswirtschaftliche Solidität. Prozessexzellenz und Transparenz seien die Grundlage für Geschwindigkeit, Working Capital Management, Digitalisierung und leistungsfähige IT-Systeme dabei zentrale Hebel. In der abschließenden Werkstattdiskussion wurde deutlich: Der M&A-Markt ist anspruchsvoller geworden, viele Unternehmen enden mittlerweile in Stilllegungen oder mehrfachen Insolvenzen. Moderator und W&P Partner Volker Riedel betonte entsprechend die Bedeutung kultureller Integration und warnte: „Synergien sind oft scheue Rehe, die bei kleinsten Störungen verschwinden.“ Gerade im stationären Handel leiden viele Unternehmen unter rückläufiger Frequenz und sinkenden Umsätzen, wodurch finanzielle Mittel fehlen, um in E-Commerce, Omnichannel-Strukturen und moderne IT zu investieren: „Viele Unternehmen wissen, was zu tun ist – ihnen fehlt jedoch die finanzielle Kraft, die notwendigen Transformationen konsequent umzusetzen“, so Philippe Piscol, W&P Partner M&A. Fazit: Erfolgreiche Transaktionen in der aktuellen Marktphase gelingen nur dann, wenn operative Restrukturierung, finanzielle Transparenz, technologische Weiterentwicklung und eine klare Führungsperspektive zusammengedacht werden. Entscheidend ist ein belastbares Zukunftsbild, das Investoren überzeugt und Organisationen Orientierung gibt. 
Event, 17.03.2026
Digitalevent
17.03.2026
Wir zeigen, wie Machine Learning strategisch genutzt werden kann, um Produktportfolios transparenter zu bewerten, wirtschaftliche Muster zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Machine Learning macht sichtbar, welche Produkte wirklich zum Ergebnis beitragen und wo Komplexität unnötig Ressourcen bindet. Von der Identifikation schwacher Produkte bis zur Priorisierung rentabler Linien. Ziel ist ein effizienteres, fokussiertes Portfolio mit höherem wirtschaftlichem Beitrag. Das Webinar richtet sich an Entscheider, die Portfolioentscheidungen schneller und sicherer treffen möchten. Anstelle abstrakter Theorie zeigen wir praxisnah, wie Machine Learning Transparenz schafft, Analysen beschleunigt und Entscheidungsqualität erhöht. Teilnehmende erhalten konkrete Einblicke in Vorgehen, Nutzen und Umsetzbarkeit – und erfahren, wie sich Machine Learning ohne großen Aufwand für Portfolioverbesserungen einsetzen lässt.
News, 26.02.2026
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen – doch wie lassen sich diese konkret messen und gezielt steigern? Welche Rolle spielt People Performance als Steuerungsgröße, und wie können Unternehmen steigenden Personalkosten und stagnierender Produktivität wirksam begegnen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs. „Die Produktivitätsentwicklung im deutschen Mittelstand ist alarmierend: Seit Jahren stagniert das Wachstum, die Personalkosten steigen und gleichzeitig rutschen wir im europäischen Vergleich immer weiter ab. Genau deshalb sind Produktivität und Personalkosteneffizienz jetzt entschlossener denn je anzugehen“, so einleitend Jens Ekopf, Managing Partner bei W&P. Leonard Kluck, Head of People & Transformation bei W&P, dazu: „Performance entsteht dort, wo der Zusammenhang von Input und Output ehrlich betrachtet wird – und die vielen Stellhebel zwischen Menschen, Strukturen und Kultur so ausgerichtet werden, dass echte Wertschöpfung möglich wird.“ Entscheidend sei die Balance zwischen eingesetzten Ressourcen und erzieltem Output – ein Verhältnis, das in vielen Unternehmen aus dem Gleichgewicht geraten sei. Gleichzeitig werde Performance häufig zu eindimensional diskutiert, obwohl sie das Zusammenspiel von People Performance, Business Performance, Struktur, Steuerung und Kultur erfordere. Daraus ergibt sich auch eine klare Rolle für HR als strategischer Übersetzer zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung. Die Ergebnisse des „W&P People Performance & Transformation Check-ups“, vorgestellt von Dr. Valerie Kaiser, Senior Expert People & Transformation bei W&P, bestätigten den Handlungsbedarf über alle Branchen hinweg. People Performance ist ein zentrales „Zahnrad“ für die gesamte Business Performance, während zugleich in vielen Unternehmen eine deutliche Lücke zwischen Zielbild und Umsetzung besteht. Häufig werde Performance zwar gemessen, aber nicht konsequent gesteuert: Es fehlen klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und konsistente Kennzahlensysteme. Gleichzeitig sei die strategische Verankerung entscheidend – Performance müsse sich in Organisation, Rollen, Vergütung und Kultur widerspiegeln. Kaiser zieht auch eine positive Perspektive aus den Umfrageergebnissen: „Unternehmen haben ein gemeinsames Verständnis davon, wohin sich ihre Organisation entwickeln muss – und sie priorisieren dieses Ziel aktiv. Das bestehende Delta zwischen Ist und Soll ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein klarer Kompass für die nächsten Schritte. Genau darin liegt die Chance!“ Fazit der Werkstatt-Diskussion: Nachhaltige Performance funktioniert nur ganzheitlich, einzelne Instrumente greifen zu kurz. Entscheidend ist ihre konsistente Verknüpfung in einer klaren Steuerungslogik. HR kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um Strategie, Struktur und Umsetzung zu verbinden und Performance wirksam in der Organisation zu verankern. Denn Transformation bedeutet letztlich auch, wieder performanter zu werden und so entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Event, 03.03.2026
Digitalevent
03.03.2026
Effizienz und konsequente Kostensteuerung zählen zu den zentralen Erfolgsfaktoren unternehmerischer Zukunftsfähigkeit. Wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Kosten und das Risiko einer zunehmenden Kompetenzlücke erhöhen den Druck auf Unternehmen, Mitarbeitende, Leistungen und Strukturen. Die strategische Steuerung und das kritische Hinterfragen des internen Leistungsportfolios werden damit zu einer zentralen Aufgabe der Geschäftsleitung. Im Webinar zeigen wir anhand konkreter Best Practices, wie Sie durch die systematische Analyse von Leistungen, Strukturen und Ressourceneinsatz IhrLeistungsportfolio wirksam an Effizienz und Effektivität ausrichten. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Organisation leistungsfähiger aufstellen, Synergien heben und nachhaltige Effizienzgewinne realisieren können. Profitieren Sie von praxiserprobten Ansätzen, konkreten Beispielen und dem offenen Austausch mit erfahrenen Experten.
Event, 09.03.2026
Wien
09.03.2026
Gerade in bewegten und scheinbar unsicheren Zeiten ist es wichtig gewisse Konstanten zu etablieren. Dies ist uns mit dem Format der „Restructuring Lounge – Perspektiven der gestaltenden Sanierung“ in den letzten Jahren gelungen. Das Format hat sich als fester Treffpunkt für Entscheiderinnen und Entscheider aus Restrukturierung, Recht, Finanzierung und Management etabliert. Im Mittelpunkt unserer diesjährigen Veranstaltung steht das Geschäftsmodell – denn ein überholtes Geschäftsmodell zählt zu den TOP Krisenursachen in Unternehmen. Wie kann während einer Krise – die nicht selten existenzbedrohend ist – eine Rekonfiguration des Geschäftsmodells aussehen? Hierzu geben wir Brancheneinblicke von Experten aus unserem Haus, wir blicken auf Praxisbeispiele der Rekonfiguration und geben einen geopolitischen Impuls wie europäische Mittelständler in China erfolgreich sein können – pragmatisch und praxisnah. Der fachliche Teil wird auch dieses Jahr durch einen Lounge Talk aus verschiedenen Perspektiven abgerundet. Zum Abschluss ist es uns gelungen einen hochkarätigen Keynote Speaker für unsere Veranstaltung zu gewinnen, der uns auf eine Reise weit über den Tellerrand der gestaltenden Sanierung mitnehmen wird. Die Restructuring Lounge lebt von ihrer Kontinuität – und von den Menschen, die sie prägen. Umso mehr würden wir uns freuen, wenn Sie auch dieses Jahr in Wien wieder Teil dieses Formats sind oder es erstmals kennenlernen.
News, 19.02.2026
19.02.2026
Die Fashion- und Lifestylebranche steht unter massivem Druck: Margen, Nachfrage und Marktstrukturen verändern sich rasant. M&A-Transaktionen, Carve-outs und operative Transformationen gewinnen an Bedeutung. Im Fokus des Executive Dialogs von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P): Die zentralen Erfolgsfaktoren von M&A-Prozessen. Die Branche ist geprägt von Saisonalität, kurzen Trendzyklen und frühen Orderentscheidungen sowie strukturellen Herausforderungen wie hohen Lagerbeständen, eingeschränkter Flexibilität im stationären Handel und komplexen Lieferketten. Erfolgreiche Transaktionen erfordern ein klares Verständnis der Wertschöpfungskette und eine konsequente Fokussierung auf den strategischen Kern. Gerade Investoren müssen bereit sein, Chancen aktiv zu ergreifen und operative Verantwortung zu übernehmen. „Man muss sich trauen zu springen“, betonte Dr. Hubertus Bartelheimer, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P. Wer auf vollständige Sicherheit warte, verliere in dynamischen M&A-Prozessen wertvolle Zeit – entscheidend seien Tempo, Klarheit und konsequente Entscheidungen. Dr. Dominik Benner, CEO The Platform Group AG und Vorstand Benner Holding GmbH, zeigte, wie sich M&A als zentraler Wachstumstreiber etabliert hat. Gesunkene Bewertungen und eine deutlich reduzierte Bieterlandschaft eröffnen neue Opportunitäten, während sich die Bewertung zunehmend am EBITDA orientiert. Maßgeblich ist aus seiner Sicht die konsequente operative Weiterentwicklung nach dem Erwerb, etwa durch die Bündelung zentraler Funktionen und die Realisierung von Skaleneffekten. Gleichzeitig warnte er vor einer einseitigen Fokussierung auf Synergien: Auch Dysenergien wie kulturelle Brüche oder steigende Komplexität können den Transaktionserfolg maßgeblich beeinflussen. Philipp Trompeter, W&P Leiter Fashion, Lifestyle & Retail, verdeutlichte anhand des Praxisbeispiels SportScheck die Bedeutung eines belastbaren Investorenkonzepts im M&A-Prozess. Die Grundlage ist ein Transformationsprogramm, in dem die Wertsteigerungspotenziale detailliert und quantifiziert werden. Die Bewertung der Effekte erfolgt anhand von Benchmarks und Branchenexpertise, sodass diese der Due Diligence standhalten. „Ein Investorenkonzept muss die Brücke schlagen zwischen operativer Realität und finanzieller Bewertung – nur dann entsteht Vertrauen auf Investorenseite“, so Trompeter. Christian Dresen, W&P Senior Manager Restructuring & Finance, hob die zentrale Rolle der finanzwirtschaftlichen Modellierung hervor: „Die GuV-Modellierung ist das Herzstück jeder Transaktion – sie macht Potenziale nachvollziehbar und verhandlungsfähig!“ Ausgangspunkt ist die operative Basisplanung, in die die entwickelten Maßnahmenpakete integriert werden. Gerade in Distress-Situationen ist zudem eine differenzierte Abbildung insolvenzspezifischer Effekte erforderlich, um belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. W&P Senior Manager M&A Ante Jelavic stellte klar, dass ein erfolgreicher M&A-Prozess in der Krise eine vorgelagerte operative und finanzielle Restrukturierung voraussetzt. „Investoren kaufen keine Probleme, sie kaufen Lösungen“, weshalb konkrete Maßnahmen, adressierte Risiken und eine belastbare Zukunftsperspektive entscheidend seien, um Vertrauen in die nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells zu schaffen. Anhand der M&A Transaktion CLOSED, erfolgreich umgesetzt von W&P, zeigte Lothar Hiese, geschäftsführender Partner MSP Management Support Partners GmbH & Co. KG: Eine starke Marke kann ein wichtiger Erfolgsfaktor sein, ersetzt jedoch keine betriebswirtschaftliche Solidität. Prozessexzellenz und Transparenz seien die Grundlage für Geschwindigkeit, Working Capital Management, Digitalisierung und leistungsfähige IT-Systeme dabei zentrale Hebel. In der abschließenden Werkstattdiskussion wurde deutlich: Der M&A-Markt ist anspruchsvoller geworden, viele Unternehmen enden mittlerweile in Stilllegungen oder mehrfachen Insolvenzen. Moderator und W&P Partner Volker Riedel betonte entsprechend die Bedeutung kultureller Integration und warnte: „Synergien sind oft scheue Rehe, die bei kleinsten Störungen verschwinden.“ Gerade im stationären Handel leiden viele Unternehmen unter rückläufiger Frequenz und sinkenden Umsätzen, wodurch finanzielle Mittel fehlen, um in E-Commerce, Omnichannel-Strukturen und moderne IT zu investieren: „Viele Unternehmen wissen, was zu tun ist – ihnen fehlt jedoch die finanzielle Kraft, die notwendigen Transformationen konsequent umzusetzen“, so Philippe Piscol, W&P Partner M&A. Fazit: Erfolgreiche Transaktionen in der aktuellen Marktphase gelingen nur dann, wenn operative Restrukturierung, finanzielle Transparenz, technologische Weiterentwicklung und eine klare Führungsperspektive zusammengedacht werden. Entscheidend ist ein belastbares Zukunftsbild, das Investoren überzeugt und Organisationen Orientierung gibt. 
News, 26.02.2026
26.02.2026
Wie gelingt es, Vertriebsorganisationen in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld die Bremse zu lösen und wieder auf Wachstumskurs zu bringen? Mehr Leads, höhere Vertriebseffektivität und spürbare Umsatzhebel – wie funktioniert das? Antworten gab es beim digitalen W&P Executive Dialog, in dem der etablierte W&P Sales Power Boosting-Ansatz und Praxisbeispiele mit konkreten Erfolgshebel und notwendige Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfung im Vertrieb – von Strategie und Kundenbearbeitung bis hin zu Steuerung, Prozessen und Datenbasis – vorgestellt wurde.  „Nachdem viele Unternehmen klassische Performancethemen bereits bearbeitet haben, sehen wir heute viele neue Herausforderungen. Insbesondere sinkende Nachfrage, steigender Preisdruck, zunehmender Wettbewerb setzten Vertriebsorganisationen unter Druck, während Defizite in Datenmanagement und Prozessdurchgängigkeit bestehen,“ so einleitend Dr.-Ing. Dirk Artelt, Managing Partner W&P. Entscheidend sei daher die konsequente Weiterentwicklung des Vertriebs: „Der größte Hebel ist die Vitalisierung der Vertriebsmannschaft: weg von einem reaktiven hin zu einem proaktiven Vertrieb, der Marktveränderungen aktiv nutzt und auf veränderte Kundenbedarfe eingeht.“ Voraussetzung dafür sind eine klare strategische Ausrichtung, höhere Transparenz entlang der Pipeline sowie die systematische Nutzung von Daten.  Ferdinand Fiedler, Senior Manager und verantwortlich für den Bereich Sales Excellence bei W&P, stellte entsprechend die zentrale Frage nach der Durchschlagskraft des Vertriebs in schwierigen Marktphasen in den Mittelpunkt. Viele Organisationen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück, da sie erfolgsverwöhnt zu stark reaktiv agieren und strukturelle Defizite aufweisen. „Oftmals läuft der Vertrieb unter Potenzial, weil er zu stark personengetrieben statt wirklich systematisch arbeitet — ohne klare strategische Ausrichtung, fehlende definierte Zielkunden, ohne saubere Pipeline-Transparenz und ohne eine kennzahlengestützte Steuerung, die Entscheidungen auf Zahlen, Daten und Fakten stützt. Besonders wichtig ist in herausfordernden Zeiten eine saubere Verzahnung mit angrenzenden Bereichen Marketing, Service & Produktmanagement, um Reibungsverluste zu minimieren und gemeinsam am gleichen Strang zu ziehen.“ Der W&P-Ansatz „Sales Power Boosting“ unterstützt Unternehmen dabei, kollaborativ gezielt an diesen Schwachstellen anzusetzen: In einem kompakten, datengetriebenen PowerCheck werden innerhalb von rund zwei Wochen gemeinsam Transparenz und ein belastbares Lagebild geschaffen – basierend auf CRM- und ERP-Daten, Benchmarking und Interviews. Darauf aufbauend werden die wirksamsten Hebel ausgearbeitet, priorisiert und in eine klare Umsetzungsroadmap überführt. Die Umsetzung erfolgt in agilen 14-Tage-Sprints, mit dem Ziel, die Mitarbeitenden zu befähigen, zu motivieren und bereits nach wenigen Wochen messbare Ergebnisse zu erzielen. Stefan Lehmann, Experte für Vertrieb & Pricing bei W&P, zeigte anhand von Praxisbeispielen, wie Transparenz und Benchmarking konkrete Verbesserungen ermöglichen. „Unser Reifegradmodell schafft die Transparenz, die Vertriebsorganisationen strategisch benötigen: Es zeigt klar, in welchen Dimensionen Standards fehlen, wo heterogene Vorgehensweisen den Fortschritt verhindern und an welchen Hebeln eine systematische Vertriebsentwicklung ansetzen muss, “ so Lehmann. Insbesondere der Vergleich zwischen Regionen oder Ländereinheiten offenbart häufig deutliche Unterschiede – etwa in der Segmentierung oder Kundenbearbeitung – und liefert damit konkrete Ansatzpunkte für Standardisierung und Professionalisierung. Gleichzeitig werden Best Practices sichtbar, die als Benchmark dienen und den Wissenstransfer innerhalb der Organisation fördern.  Deutlich wurde: Erfolgreicher Vertrieb erfordert heute mehr als operative Exzellenz. Entscheidend sind eine klare strategische Ausrichtung, datenbasierte Steuerung, konsequente Priorisierung und eine aktivierte Vertriebsmannschaft. Nur so lassen sich in einem herausfordernden Marktumfeld nachhaltige Wachstumsimpulse realisieren und die Topline gezielt stärken.
News, 24.02.2026
24.02.2026
Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit Flick Gocke Schaumburg stand die Frage im Mittelpunkt, welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten in der Krise tatsächlich tragen – und ob am Ende der Sanierung das Finanzamt über den Erfolg mitentscheidet. W&P Steuerexperte Kai Kramer verdeutlichte anhand einer Fallstudie, wie Rangrücktritte und Forderungsverzichte in Sanierungskonzepten gezielt eingesetzt werden können und welche zentrale Rolle deren steuerliche Behandlung für die Tragfähigkeit der Maßnahmen spielt. Am Beispiel von Intercompany-Darlehen innerhalb eines Konzerns wurde deutlich: Die wirtschaftliche Werthaltigkeit von Forderungen ist die Grundlage für die Wahl des Instruments. Während Rangrücktritte das wirtschaftliche Eigenkapital stärken, ohne unmittelbare steuerliche Effekte auszulösen, führt ein Forderungsverzicht zwar zur bilanziellen Entschuldung, gleichzeitig jedoch zu Erträgen, deren steuerliche Behandlung den Sanierungserfolg maßgeblich beeinflussen kann. „Die Entscheidung über die Steuerfreiheit des Sanierungsertrags ist für das gesamte Konzept absolut entscheidend“, so Kramer. Dr. Alexander Witfeld, Partner, Rechtsanwalt & Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, stellte die steuerliche Perspektive von Restrukturierungen in den Mittelpunkt und betonte die Bedeutung von Planungssicherheit. In manchen Fällen bietet sich eine frühzeitige Abstimmung mit der Finanzverwaltung – etwa über verbindliche Auskünfte – an, um unerwartete Liquiditätsbelastungen zu vermeiden. In anderen Fällen sei auch eine gutachterliche Stellungnahme und angemessene Dokumentation ausreichend. Er zeigte, dass es kein eigenständiges Sanierungssteuerrecht gibt und die relevanten Regelungen aus unterschiedlichen steuerlichen Vorschriften abgeleitet werden müssen. Entsprechend vielfältig ist der „steuerliche Werkzeugkasten“, der von Rangrücktritten und Forderungsverzichten über Step-up-Strukturen und befreiende Schuldübernahmen bis hin zu Lösungen wie Debt-Mezzanine-Swaps, Carve-Outs, einem „Hin- und Herzahlen“ oder Sanierungstreuhandmodellen reicht. In der Werkstatt-Diskussion wurden praktische Herausforderungen weiter vertieft. Moderator und W&P Managing Partner Volker Riedel stellte die Verbindung zwischen steuerlicher Strukturierung und betriebswirtschaftlichem Sanierungskonzept in den Mittelpunkt. „Ohne Sanierungskonzept wird es schwierig sein, steuerfreie Sanierungsgewinne zu generieren“, so Riedel. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die zeitliche Dimension steuerlicher Abstimmungen einen kritischen Faktor darstellt und nur durch frühzeitige, strukturierte Vorbereitung sowie alternative Szenarien beherrschbar ist. „Früh dran sein, entsprechend gut vorbereiten und mitunter auch noch einen Plan B im Köcher haben“, so Kramer. Die Diskussion zeigte: Steuerliche Fragestellungen sind kein Randthema, sondern integraler Bestandteil jeder erfolgreichen Restrukturierung. 
Event, 11.03.2026
Digitalevent
11.03.2026
Boards, Management und Gläubigergremien stehen unter zunehmendem Entscheidungsdruck – insbesondere in Transaktions- und Sondersituationen. In diesem Umfeld sind eine belastbare rechtliche Absicherung sowie nachvollziehbare, fundierte ökonomische Bewertungen von zentraler Bedeutung.Im Executive Dialog geben wir praxisnahe Einblicke und konkrete Empfehlungen zur rechtssicheren Dokumentation von Gremienentscheidungen sowie zum gezielten Einsatz von Fairness Opinions. Gemeinsam mit den „White Collar Defense“-Anwälten von Skadden zeigen wir anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Entscheidungen strukturiert vorbereitet, klar formuliert und sauber dokumentiert werden sollten, um Haftungsrisiken wirksam zu minimieren.
Event, 17.03.2026
Digitalevent
17.03.2026
Wir zeigen, wie Machine Learning strategisch genutzt werden kann, um Produktportfolios transparenter zu bewerten, wirtschaftliche Muster zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Machine Learning macht sichtbar, welche Produkte wirklich zum Ergebnis beitragen und wo Komplexität unnötig Ressourcen bindet. Von der Identifikation schwacher Produkte bis zur Priorisierung rentabler Linien. Ziel ist ein effizienteres, fokussiertes Portfolio mit höherem wirtschaftlichem Beitrag. Das Webinar richtet sich an Entscheider, die Portfolioentscheidungen schneller und sicherer treffen möchten. Anstelle abstrakter Theorie zeigen wir praxisnah, wie Machine Learning Transparenz schafft, Analysen beschleunigt und Entscheidungsqualität erhöht. Teilnehmende erhalten konkrete Einblicke in Vorgehen, Nutzen und Umsetzbarkeit – und erfahren, wie sich Machine Learning ohne großen Aufwand für Portfolioverbesserungen einsetzen lässt.
News, 25.02.2026
25.02.2026
Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit BCLP und Elvinger Hoss Prussen stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in Luxemburg und Deutschland auf Restrukturierungen, Insolvenzantragslogiken und Sicherheitenstrukturen auswirken. Im Fokus: Handlungsoptionen sich für Banken, Investoren und Unternehmen in grenzüberschreitenden Finanzierungs- und Immobilienstrukturen. „Grenzüberschreitende Finanzierungsstrukturen sind heute Standard. Es ist also entscheidend, Restrukturierungsinstrumente nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel zu denken,“ so einleitende Volker Riedel, Managing Partner W&P. Die unterschiedliche Ausgestaltung der Insolvenzsysteme beider Länder adressierten Christian Spatz, Rechtsanwalt bei BCLP und Michel Nickels, Partner bei Elvinger Hoss Prussen in ihrem fachlichen Einstieg. Im Zentrum standen unter anderem Insolvenzeröffnungsgründe: Während Luxemburg kumulativ auf Zahlungsunfähigkeit und Kreditunwürdigkeit abstellt, kennt das deutsche Recht zusätzlich den zentralen Eröffnungsgrund der bilanziellen Überschuldung. Daraus ergeben sich unterschiedliche zeitliche Eintrittspunkte für Restrukturierungsmaßnahmen. Moderiert von W&P Partner Christian Groschupp diskutierten im anschließenden Fokustalk Christian Spatz, Michel Nickels und Nicolas Steichen, Partner bei Elvinger Hoss Prussen, die praktischen Unterschiede und strategischen Implikationen beider Systeme, die sich unmittelbar auf die Durchsetzbarkeit von Restrukturierungslösungen auswirken. Deutlich wurde: Eine klare Trennung zwischen operativer und finanzieller Restrukturierung ist in beiden Ländern erforderlich und die Qualität der Vorbereitung entscheidet maßgeblich über Geschwindigkeit und Erfolg des Verfahrens . „StaRUG-Verfahren können sehr schnell umgesetzt werden –  wenn die konzeptionelle Grundlage stimmt,“ so Groschupp. Nicolas Steichen zeigte die Stärken des luxemburgischen Sicherheitenregimes, das auf Finanzgarantieverträgen basiert und weit gefasste Sicherheitenkategorien umfasst. Besonders relevant ist die Flexibilität bei der Verwertung: Verwertungsereignisse können vertraglich definiert werden, eine private Durchsetzung ist ohne gerichtliche Beteiligung möglich. Gläubiger können zudem über Stimm- und Informationsrechte aktiv Einfluss auf Restrukturierungen nehmen. Michel Nickels erläuterte das luxemburgische Reorganisationsverfahren, das seit 2023 in Kraft ist und eine Restrukturierung unter gerichtlicher Aufsicht ermöglicht. Zentrales Eintrittskriterium ist die Gefährdung des Unternehmens – unabhängig davon, ob bereits Insolvenzkriterien erfüllt sind. Damit eröffnet das Verfahren einen deutlich erweiterten Handlungsspielraum, auch in fortgeschrittenen Krisensituationen. Die abschließende Werkstatt-Diskussion zu Fragen rund um Gläubigerrechte, Zwangsversteigerung und Besonderheiten bei Immobiliengesellschaften machte deutlich: Grenzüberschreitende Restrukturierungen erfordern ein tiefes Verständnis der jeweiligen rechtlichen Instrumente sowie ihrer praktischen Anwendung. Entscheidend ist dabei nicht nur die Wahl des geeigneten Verfahrens, sondern insbesondere dessen frühzeitige und strategisch durchdachte Anwendung im Zusammenspiel von rechtlicher, finanzieller und operativer Perspektive.  
Best Case
23.02.2026
Die Banner GmbH mit Sitz in Österreich ist mit seinen Business Units „Automotive“ und „Energy Solutions“ ein international führender Anbieter von Batterielösungen. In einem Marktumfeld mit hoher Wettbewerbsintensität stand die Vertriebseinheit „Energy Solutions“ in Deutschland vor der Herausforderung, an den Erfolg in Österreich und der Schweiz anzuknüpfen. In einem vorausgegangenen Projekt wurde gemeinsam mit W&P bereits ein Konzept zur strategischen Geschäftsentwicklung definiert. Diese Strategie sollte nun umgesetzt, operativ begleiten und erste Vertriebserfolge gewährleistet werden. „Die zielgerichtete Umsetzung der Strategie mithilfe des agilen Projektmanagement-Ansatzes bedeutete für uns anfangs ein Antrainieren notwendige Bausteine wie Methoden, Rollen und Regeln. Dazu bedarf es eines „Trainers“, der das Team motiviert, auf Zug hält und nach vorne bringt. Dies ist dem W&P Team sehr gut gelungen," so Mag. Rudolf Peterbauer Strategic Management & Business Development, Banner GmbH. Wie das Team um Ferdinand Fiedler, Senior Manager Industriegüter, konkret vorging? Im aktuellen Best Case lesen.
Event, 26.02.2026
Digitalevent
26.02.2026
Leistung und Produktivität sind entscheidend für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen. Kostenexplosion, Fachkräftemangel und steigende Krankenquoten erhöhen den Druck auf HR und Geschäftsführung. Im Webinar zeigen wir, warum People Performance der entscheidende Hebel ist und wie Sie diesen gezielt für Transformation, Produktivität und Kostensenkung nutzen. Grundlage sind die Ergebnisse des W&P People Performance & Transformation Check-ups 2025.Erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Treiber von People Performance, die Trends von morgen sowie konkrete Impulse, wie HR zum Schlüssel der Transformation wird. Profitieren Sie von Best Practices, praxisnahen Tools und einem offenen Erfahrungsaustausch mit Experten.
News, 18.02.2026
18.02.2026
Im Rahmen des digitalen Executive Dialogs von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit HEUKING und Linklaters stand die Frage im Mittelpunkt, welche Sicherheiten in der Unternehmensfinanzierung tatsächlich tragen – rechtlich, wirtschaftlich und in der Verhandlung. Zum Auftakt ordnete W&P Managing Partner Volker Riedel die sicherheitenbezogenen Herausforderungen in den aktuellen Finanzierungsmarkt ein und machte deutlich, dass Sicherheiten „weil sie durchsetzbar sind, weil sie einen Wert darstellen und weil sie ein zentraler Verhandlungshebel aus Unternehmens- und Kreditgebersicht sind“ zunehmend ein zentrales Steuerungsinstrument für Banken und Unternehmen geworden seien. Entscheidend: Ihre strategisch richtige Ausgestaltung. Sandra Pfister und Beliardis Ehlert‑Gasde, Heuking Kühn Lüer Wojtek, erläuterten entsprechend, wie Sicherheiten aus Sicht der Kreditnehmer strukturiert, priorisiert und verhandelt werden sollten. Sie zeigten, dass Sicherheiten ein strategisches Instrument zur Optimierung der Finanzierungsstruktur darstellen – vom Zugang zu Finanzierung bis zur Verbesserung von Margen, Laufzeiten und Covenants. Dabei wurde deutlich, dass Proportionalität, operative Flexibilität und Zukunftsfähigkeit wesentliche Leitplanken bilden. In ihrer Darstellung der akzessorischen und nicht‑akzessorischen Sicherheiten machten sie deutlich, wie stark rechtliche Anforderungen, Kostenaspekte und nationale Besonderheiten – etwa notarielle Beurkundungspflichten oder das Fehlen eines Sicherheitenregisters – die praktische Umsetzung prägen. Dr. Sabine Vorwerk, Partnerin bei Linklaters LLP, und Eva Ringelspacher, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P, stellten die Finanziererperspektive in den Mittelpunkt.  Vorwerk beleuchtete die Sicherheitenstruktur aus Sicht der Kreditgeber und stellte die Durchsetzbarkeit im Krisenfall in den Mittelpunkt. Insbesondere die Limitation Language erweise sich dabei als zentrales Element, da sie den Zugriff auf Sicherheiten innerhalb einer Unternehmensgruppe erheblich begrenzen kann. Ihre praktische Relevanz steigt insbesondere dann, wenn sich die wirtschaftliche Situation des Kreditnehmers verschlechtert. „In der Krise entscheidet nicht nur die Qualität der Sicherheiten, sondern vor allem deren Verwertbarkeit und die Zeit bis zur Realisierung“, so Ringelspacher. Gerade bei Überbrückungsfinanzierungen treffen hoher Zeitdruck, unsichere Zukunftsperspektiven und steigende Anforderungen an die Insolvenzsicherheit der Struktur aufeinander. Überbrückungskredite können dabei als Bargeschäft ausgestaltet werden, sofern neues Geld gegen neue Sicherheiten gewährt wird. Entscheidend ist eine klare und saubere Strukturierung. Die anschließende Werkstattdiskussion zeigte, wie vielschichtig und technisch anspruchsvoll die Sicherheitenstrukturierung inzwischen geworden ist. Diskutiert wurden unter anderem praktische Fragen zur Wirksamkeit von Anzeigen bei Verpfändungen, der Umgang mit Lender‑Liability‑Risiken, die Bewertung von Sicherheiten bei Fresh‑Money‑Vergaben, Auswirkungen der Limitation Language in komplexen Gruppenstrukturen sowie die Rolle von Treuhandmodellen bei der Sicherheitenverwertung. Deutlich wurde: Sicherheiten sind längst nicht nur juristische Konstruktionen, sondern zentrale Verhandlungselemente, deren Werthaltigkeit und Durchsetzbarkeit immer stärker über Refinanzierungsfähigkeit und Restrukturierungserfolg entscheiden.  

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