München, 08.07.2021

Thielmann Ucon: W&P-Vergleichsrechnungen unterstützen erfolgreichen Schutzschirm

Das Traditionsunternehmen Thielmann, weltweit führender Hersteller von Edelstahlcontainern, kann nach erfolgreicher Durchführung eines Schutzschirmverfahrens mit nachfolgendem Insolvenzplan wieder zur Tagesordnung übergehen. Kern der Leistungen von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) für das Verfahren: Vergleichsrechnungen, um die mögliche Gläubigerbefriedigung in den Szenarien M&A, Insolvenzplan und Liquidation abzuleiten.

„Die praxiserprobte Darstellung anhand einer insolvenzspezifischen Schlussrechnung hat Transparenz und somit Vertrauen in die Ergebnisse geschaffen“, erklärt Matthias Müller, Projektverantwortlicher und Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P das Vorgehen. Auch Produktivität und Flexibilität in den Fertigungsabläufen konnten mit dem Sanierungskonzept nachhaltig gesteigert, der Automatisierungsgrad gesteigert und Kapazitäten angepasst werden: „Durch die Corona-Krise ist die Investitionszurückhaltung deutlich spürbar – jetzt sind wir wesentlich flexibler und können uns der Nachfragesituation anpassen“, so Geschäftsführer Igor Ferlan. Diese operativen Verbesserungen spiegeln sich auch in den Finanzen des Unternehmens wider: Die Bilanz wurde um ca. 10 Millionen Euro gestärkt.

„Auf Grund unserer Erfahrung bei Begleitung von Insolvenzverfahren an der juristisch-betriebswirtschaftlichen Schnittstelle können wir heute sagen: Thielmann steht vor einer großen Chance!“ so W&P Managing Partner Volker Riedel. Denn durch den Re-Start können nun unternehmensweit Prozesse zukunftsfähig aufgestellt und langfristige strategische Ziele schneller erreicht werden.

Insolvenzrechtlich beraten wurde Thielmann Ucon Gunnar Mueller-Henneberg von der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, bestellter Sachwalter des Amtsgerichts Offenburg war Marc-Philippe Hornung von der Kanzlei Schilling, Zutt & Anschütz.
 
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