Aktuelles

News, 13.01.2026
13.01.2026
Zunehmend sind Finanzierer, Unternehmen und Berater mit Situationen konfrontiert, in denen nicht mehr nur Liquiditätsengpässe zu bewältigen sind, sondern strukturelle Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand stehen. Unter welchen Voraussetzungen ist ein Sanierungsgutachten nach IDW S6 heute erforderlich? Welche Anforderungen stellen Banken? Wo sind Abgrenzungen – etwa zum Fortführungskonzept oder zum Independent Business Review – sachgerecht? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit GSK Stockmann. W&P Managing Partner Volker Riedel machte einleitend deutlich, dass „die zunehmende Zahl von Distressed-Situationen, die heute in ein Sanierungsgutachten münden, weniger ein temporäres Phänomen als Ausdruck eines strukturellen Wandels in vielen Branchen“ sei. Eva Ringelspacher, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P, betonte entsprechend, dass Banken ihre Maßstäbe in den vergangenen Jahren spürbar geschärft hätten. „Ausgangspunkt ist das Zusammenspiel aus MaRisk, IDW S6 und der fortentwickelten höchstrichterlichen BGH Rechtsprechung. Während neue Kreditvergaben in der Krise regelmäßig ein belastbares Sanierungsgutachten voraussetzen, gibt es bei der Wiedereröffnung eingefrorener Linien oder bei Umwandlung von Kreditarten Graubereiche, die im Einzelfall zu bewerten sind.“ Entscheidend seien eine positive Fortführungsprognose und ein schlüssiges, umsetzbares Sanierungskonzept. Zugleich spielten Themen wie ESG, Cyber-Risiken und Digitalisierung eine zunehmend wichtige Rolle. Dr. Mechtild-Maria Siebke (LL.M.), Rechtsanwältin und Local Partnerin bei GSK Stockmann, ordnete die Thematik aus Sicht der Immobilienfinanzierung ein und verwies auf die Vielzahl von SPV-Strukturen in Restrukturierung. Sie unterschied zwischen Stillhaltevereinbarungen, Prolongationen und Sanierungskrediten, die jeweils einen unterschiedlichen Dokumentationsbedarf auslösten. Maßgeblich sei eine am Risikogehalt der Maßnahme orientierte, angemessene Dokumentation. Andreas Dimmling, Rechtsanwalt und Partner bei GSK Stockmann, stellte die Schutzfunktion des Sanierungskonzepts für Gläubiger in den Vordergrund. Es diene als „Persilschein“, um Risiken der Sittenwidrigkeit, strafrechtlicher Haftung und Insolvenzanfechtung zu begrenzen. W&P Partner Christian Groschupp betonte, dass Restrukturierungen im Immobilienbereich regelmäßig in komplexen Finanzierungsstrukturen mit Senior- und Juniortranchen, Intercreditor-Vereinbarungen und Haftungsverbünden stattfinden und häufig Zweckgesellschaften mit Single-Asset-Strukturen betreffen. „Im Immobilienbereich entscheidet am Ende nicht der Umfang der integrierten Planungsrechnung, sondern die Refinanzierungsfähigkeit am Ende des Sanierungszeitraums – und die hängt aktuell stärker denn je von Loan-to-Value, Standortqualität und Marktannahmen ab.“ Entsprechend unterschieden sich die Maßstäbe deutlich von klassischen Unternehmenssanierungen. Während bei Bestandsobjekten die Fortführung und Refinanzierung im Vordergrund stünden, seien Projektentwicklungen regelmäßig auf eine Verwertung des Objekts ausgerichtet. Die vielfältigen Fragestellungen der Werkstattdiskussion rund um Sanierungsaussagen, Verlängerung von Sanierungskrediten, Fresh Money aus Lieferantenkrediten, Stillhaltevereinbarung, IDW S11, Plausibilitätskontrolle, Prolongation oder eingefrorene Kreditlinien zeigte: Das Thema IDW S6 ist brandaktuell. Entscheidend ist die Zusammenarbeit zwischen Beratern, Juristen und Banken, um im Graubereich zwischen Pflicht und Kür rechtssicher zu agieren. 
Event, 15.01.2026
Digitalevent
15.01.2026
Das Jahr 2026 steht im Zeichen der „Debt Maturities“ – und stellt Unternehmen vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Steigende Refinanzierungsbedarfe treffen auf eine zunehmend restriktive Kreditvergabe und strengere regulatorische Anforderungen an Banken. Damit rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie entscheidend sind Bonität, Kennzahlen und Planung für Finanzierungsentscheidungen unter dem Blickwinkel der Banken-Regulatorik? Referentin Eva Ringelspacher von Dr. Wieselhuber & Partner GmbH zeigt, wie das Zusammenspiel aus Bonitätsanalyse und -prüfung, dem Erreichen relevanter Finanzkennzahlen sowie einer belastbaren Unternehmensplanung in Zeiten immer strengerer regulatorischer Vorgaben funktioniert. Dabei stehen insbesondere folgende Fragestellungen im Mittelpunkt: Welche Kriterien fließen in die Ratingermittlung ein und wie wirken sie sich auf Kreditkonditionen aus?  Finanzkennzahlen: Welche Rolle spielen sie als Entscheidungsgrundlage der Banken, im Risikomanagement und im Vergleich zu Peers? Unternehmensplanung: Wie wird sie zur zentralen Entscheidungsgrundlage für die Risikominimierung und das frühzeitige Erkennen von Abweichungen? Banken-Regulatorik: Warum intensivere Bonitätsprüfungen zunehmend zu restriktiveren Kreditvergaben führen Eva Ringelspacher vermittelt praxisnah, worauf Banken heute und künftig besonderen Wert legen, welche Anforderungen Unternehmen erfüllen müssen und wie sie sich frühzeitig auf anstehende Refinanzierungen vorbereiten können. Nutzen Sie die Gelegenheit, wertvolle Einblicke zu gewinnen und Ihre Fragen direkt an eine erfahrene Expertin zu richten. Anmeldung hier.
News, 12.01.2026
12.01.2026
Wie gewinnen Sport- und Outdoor-Marken die nächste Generation? Eine aktuelle W&P Studie zeigt, welche Werte, Kanäle und Entscheidungsfaktoren Gen Z, Y und X beim Kauf prägen – und was Unternehmen tun müssen, um langfristig relevant zu bleiben. Philipp Trompeter, Leiter Sport, Lifestyle & Retail bei Dr. Wieselhuber & Partner GmbH, zeigt in der Branchenzeitschrift SAZ: Der Generationenwandel verändert nicht, was Menschen kaufen, sondern warum - die emotionale Logik des Kaufens verschiebt sich. Nur wer versteht, welche Faktoren die Kaufentscheidungen derjüngeren Generationen Y und Z prägen und was diese Käuferschicht von älteren Kunden unterscheidet, der kann sie auch gezielt ansprechen.
Event, 22.01.2026
Digitalevent
22.01.2026
Im Rahmen unseres digitalen Executive Dialogs geben wir einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Best Practices – von StaRUG-Prozessen über Kapitalmaßnahmen bis hin zu IDW-S6-konformen Restrukturierungskonzepten in Infrastruktur-, Real Estate- und Automotive-Situationen.Dabei beleuchten wir insbesondere die aktuellen Druckpunkte in der Automotive-Wertschöpfungskette: sinkende Volumina, volatile Abrufe, erhöhte Werkzeug- und Vorfinanzierungsbedarfe, Lieferantenrisiken und OEM-Verhandlungsmuster.Anhand konkreter Case Studies diskutieren wir typische Stolpersteine, rechtliche und finanzielle Erfolgsfaktoren sowie den Einfluss von Banken, OEMs, Fonds und Gesellschaftern auf Sanierungsentscheidungen. Eine moderierte Werkstatt-Diskussion bietet abschließend Raum für Fragen und den Austausch.
News, 07.01.2026
07.01.2026
Fabian Hammer ist ab Januar 2026 Mitglied der Geschäftsleitung der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P). Im Geschäftsfeld Restructuring & Corporate Finance verantwortet er den Bereich (distressed) M&A Real Estate und erweitert damit das W&P-Leistungsportfolio strategisch. Der Fokus von Fabian Hammer, zuvor Director & Standortleiter Hamburg bei FalkenSteg, liegt auf der strukturierten Vermarktung von Immobilien, der Bewertung von Bestands- und Entwicklungsportfolien, Sale-&-Lease-/Rent-Back-Transaktionen für Betriebsgebäude sowie der strategischen Entwicklung von Lösungen für Immobilien und Immobilienportfolios in Sondersituationen.  „Mit Fabian Hammer gewinnen wir nicht nur einen ausgewiesenen Experten für distressed M&A Real Estate Transaktionen, sondern auch eine etablierte Führungskraft“, so Philippe Piscol, Partner & Leiter distressed M&A bei W&P. „Sein unternehmerisches Handeln, Branchen-Know-how und Verhandlungsgeschick sind eine optimale Ergänzung für unser Team und für unsere Mandanten ein echter Mehrwert.“
Event, 03.02.2026
Digitalevent
03.02.2026
Unsere digitale Veranstaltung zeigt Ihnen, wie KI zum echten Turbo für das Servicegeschäft wird. Erfahren Sie, wie moderne KI-Technologien Prozesse beschleunigen, die Servicequalität erhöhen und neue Umsatz- und Ertragspotenziale freisetzen. Branchenexperten demonstrieren anhand konkreter Praxisbeispiele, wie KI-Lösungen bereits heute im After-Sales erfolgreich eingesetzt werden. Dabei beleuchten wir sowohl die Chancen als auch die wichtigsten Herausforderungen der digitalen Transformation und zeigen praxiserprobte Ansätze, mit denen Serviceorganisationen nachhaltig zukunftsfähig werden.   Warum teilnehmen? Diese kompakte Veranstaltung richtet sich an Entscheider und Fachleute aus kapitalintensiven Industriegüterbranchen, die den nächsten Schritt in Richtung KI-gestützter Service-Exzellenz gehen wollen. Freuen Sie sich auf wertvolle Impulse, konkrete Anwendungsbeispiele und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Führungskräften.
Event, 04.02.2026
München
04.02.2026
Eine fundierte GuV-, Bilanz- und Cash-Flow-Planung ist nicht nur eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung, sondern auch ein entscheidender Faktor in Sanierungs- und Restrukturierungsprozessen. Besonders herausfordernd ist dabei die Schnittstelle zwischen juristischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten.Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir dieses interaktive Workshopformat entwickelt, das Ihnen in kompakter Form praxisrelevantes Wissen vermittelt. Innerhalb eines Vormittags erarbeiten wir gemeinsam anhand eines realitätsnahen Praxisbeispiels die zentralen Themen einer belastbaren GuV-, Bilanz- und Cash-Flow-Planung.Unser Workshop richtet sich speziell an JuristInnen mit ersten Erfahrungen in den Bereichen Sanierung & Restrukturierung. Teilen Sie die Einladung gerne hausintern mit KollegInnen, die von diesem praxisorientierten Format profitieren könnten.Während des Workshops erarbeiten Sie in Gruppen eine praxisnahe Fallstudie und analysieren typische Fallstricke bei der Planung. Im Fokus stehen die Identifikation und Diskussion von Schwachstellen, die Überprüfung von Datenqualität und Validität sowie die Durchführung zentraler Qualitätschecks.Abgerundet wird das Event durch ein gemeinsames Mittagessen, bei dem wir den Austausch vertiefen und die Veranstaltung ausklingen lassen.
Event, 13.01.2026
Digitalevent
13.01.2026
Was benötigen Finanzierer bei einem Kreditnehmer in der Krise – ist es ein IBR, ein Sanierungsgutachten in Anlehnung an IDW S6, ein Sanierungs-gutachten, gem. der höchstrichterlichen Rechtsprechung des BGHs? Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Situation ist ein Gutachten erforderlich: Standstill, Tilgungsstundung, Fresh Money? Und gibt es hiervon Ausnahmen? Diese Fragen und weitere Themen werden in unserem Executive Dialog in Kooperation mit GSK Stockmann thematisiert.
News, 23.12.2025
23.12.2025
Wir wünschen Frohe Weihnachten sowie einen gelungenen Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr! Zum Jahresende möchten wir uns bei allen bedanken, die 2025 so besonders gemacht haben – unseren engagierten Teams, unseren treuen Kunden und unseren verlässlichen Partnern. Ihr Einsatz, Ihre Zusammenarbeit und Ihre Unterstützung bedeuten uns sehr viel und inspirieren uns jeden Tag aufs Neue. Vielen Dank, dass Sie Teil unserer Reise sind.
Event, 26.02.2026
Digitalevent
26.02.2026
In unserem Webinar „Sales Power Boosting“ zeigen wir, wie Sie in kurzer Zeit spürbare Vertriebsverbesserungen erzielen – anhand konkreter Praxisbeispiele und typischer Erfolgshebel aus zahlreichen Vertriebsprojekten. Sie sehen, wie faktenbasiertes Benchmarking, ein klarer Umsetzungsplan und praxiserprobte W&P-Tools zu messbaren Ergebnissen führen: mehr Leads, höhere Vertriebseffektivität und spürbarer Umsatzhebel – erste Effekte nach rund acht Wochen. Wir erläutern typische Hebel entlang Strategie, Kundengewinnung, Kanäle & Pricing, Organisation/Prozesse sowie Steuerung & KPIs – inklusive konkreter Beispiele, Vorlagen und einer kompakten Roadmap für Ihren Start. Wir geben einen Ausblick darauf, wie durch ein schlankes Programm, dem Sales Power Booster, verborgene Potenziale systematisch sichtbar gemacht (Power Check), die wirkungsvollsten Maßnahmen priorisiert (Power Readiness) und in agilen Sprints (Power Drive) umgesetzt werden. Das Webinar richtet sich an Geschäftsführung, Investoren, Vertriebs- und Marketingverantwortliche, die ohne langen Projektvorlauf Wirkung erzielen wollen. Melden Sie sich an und lösen Sie die Bremsen im Vertrieb – mit einem Ansatz, der Geschwindigkeit und Substanz verbindet.
News, 18.12.2025
18.12.2025
Kommentar von Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, Gründer und Senior Partner bei Dr. Wieselhuber & Partner GmbH Viele reden von Transformation, wenige wissen, was es ist und noch weniger haben praktische Erfahrungen, oder gar Erfolge vorzuweisen. Gefährlich wird es, wenn man daraus Erfolgsrezepte, pauschale Gültigkeit macht, denn das „Transformationsobjekt Unternehmen“ gibt es nicht und bei strukturellen und disruptiven Veränderungen verlieren Erfahrungen, Erfolgsmuster der Vergangenheit und Gegenwart an Wert und Wirkung. Kann dieser „neuen Welt“ nur mit einer Transformation, also einer fundamentalen, dauerhaft wirksamen Neukonfiguration des Unternehmens entsprochen werden? Der damit verbundene Wandel erfasst alle Komponenten des Systems „Unternehmung. Letztlich entsteht ein neues Unternehmen. „Leichter auf der grünen Wiese“ als am und mit dem bestehenden Organismus eines Unternehmens. Orientierungsgröße ist ein Zielbild des zukünftigen Unternehmens, das einen Pull-Effekt auf die Gestaltungs- und Handlungsoptionen ausübt. Und hier liegt bereits die große Herausforderung der verantwortlichen Management-Ebene. Von welchem Wissenstand geht man aus, wie interpretieren sie Chancen- und Risikopotential der alternativen Zukunftswelten und wie deutlich werden Dissens und Konsens bei der Bildung des Zielunternehmens, bzw. welche Akzeptanz gibt es für einen gemeinsamen, aber auch getrennten Weg in die Zukunft. Es gilt unternehmensindividuell zu beantworten „Was wird wie, wo und wann von wem transferiert“, denn das klärt den Transformationspfad und auch das Transformationsrisiko. Künstliche Intelligenz (KI) ist zweifelsohne „Treiber“ und „Enabler“ zugleich, denn sie verändert und verbessert Leistungserstellung und -vermarktung, Professionalisierung, Transparenz, Aktualität und Wirtschaftlichkeit, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und neue Konfigurationen. Hervorzuheben ist, dass KI den Zugang zu globalem Wissen demokratisiert: Wissen als verfügbarer Rohstoff für alle, unabhängig von Unternehmensgröße und Kapitalkraft. Welches genutzt wird, ist Aufgabe und Verantwortung der Top-Entscheider. Die eigene Ressourcenstärke und die notwendigen Fähigkeiten bestimmen Intensität und Zeitachse der Transformation. Das Maß an Radikalität der Transformation wird von Dynamik und Komplexität der zu erwartenden Zukunft und der Ausgangssituation des Unternehmens geprägt. Hier stehen auch Entscheidungen an, inwieweit ein Unternehmen allein, mit der bestehenden Gesellschafterstruktur die Transformation schaffen kann. Nicht alle Branchen und Unternehmen werden von einer radikalen Transformation betroffen sein, denn die Auswirkungen der exogenen Entwicklungen sind unternehmensindividuell und ermöglichen und erfordern spezifische Schritte zur Verbesserung und Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit. Veränderung oder Transformation – welches ist der richtige, passende Weg? Erfolgreiche Unternehmen und deren Entscheider haben das Unternehmen und seine Geschäfte immer schon neu gedacht und gestaltet. Fundament jeglicher Veränderung und Transformation sind ein wirtschaftlich gesundes, wettbewerbsfähiges und professionell geführtes Unternehmen. Transformation benötigt Zeit, Kraft, Committment, Ausdauer, Resilienz – schafft dies ein Unternehmen allein? Nicht alle die gestartet sind, werden am Ziel ankommen. Ebenso ist die Erkenntnis zutreffend: Transformations-Management ist nicht Krisen-Management. Die „schöpferische Zerstörung“, nicht nur etwas Neues, sondern auch Besseres, Zeitgemäßes zu schaffen, ist eine der interessantesten, aufregendsten, kreativen, aber auch risikoreichen Aufgaben und Herausforderung der Unternehmensgestaltung. Innovation ist die Quelle für ertragreiches Wirtschaftswachstum und Wohlstand einer Gesellschaft – erfolgreiche Unternehmer und Top-Entscheider ist dies bekannt.
News, 16.12.2025
16.12.2025
Familienunternehmen mit professionellem Strategiemanagement sind krisenrobuster und profitabler. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) unter 116 Familienunternehmen des gehobenen deutschen Mittelstands. Insbesondere in instabilen Märkten erweist sich strategisches Management als entscheidender Resilienzfaktor.  Die quantitative Erhebung, an der sich ausschließlich das Top-Management und Inhaber beteiligten, basiert auf einem Reifegradmodell mit vier Dimensionen: Strategische Steuerung, Unsicherheitskompetenz, kulturelle Einbettung und HR-Verankerung. Für den Zeitraum 2019 – 2024 wurden diese in Relationen zur wirtschaftlichen Performance der Unternehmen gestellt, um so drei Reifegradtypen (RG) zu identifizieren:  RG1: Fokussiert-vernetzt – strategisches Management ist systematisch, mehrdimensional und kulturell verankert RG2: Fragmentarisch-pragmatisch – einzelne Elemente sind etabliert, jedoch nicht durchgängig integriert RG3: Rudimentär – strategisches Management findet punktuell oder nur reaktiv statt Zentrales Ergebnis: Unternehmen mit einem hohen Reifegrad (RG1) erzielen signifikant bessere wirtschaftliche Ergebnisse. Ihre EBIT-Margen bleiben auch in Krisenphasen stabil, während bei RG3 der Anteil der Unternehmen mit Margen unter 2% zwischen 2019 und 2024 von 12% auf 33% stieg.  Strategisches Management wird in Familienunternehmen überwiegend für Effizienz- und Wachstumsthemen genutzt – echte Transformation bleibt die Ausnahme: 83% der Unternehmen setzen auf wachstumsorientierte Strategien im Kerngeschäft („vom Gleichen mehr“), 68% verfolgen Effizienzstrategien, etwa durch Prozessoptimierung oder Kostenführerschaft, 47% konzentrieren sich auf die Verteidigung bestehender Wettbewerbsvorteile, etwa durch Markteintrittsbarrieren oder Kundenbindung. Deutlich seltener finden sich Ansätze, die auf grundsätzliche Erneuerung zielen: Strategische Innovation betreiben lediglich 35 %, strukturelle Geschäftsmodellanpassungen nur 12 %. Besonders auffällig: Lediglich 5 % der Unternehmen setzen sich systematisch mit der möglichen Substitution ihres aktuellen Geschäftsmodells auseinander. „Viele Familienunternehmen betreiben strategische Planung primär als Verlängerung der Vergangenheit, nicht als aktives Zukunftsmanagement. In stabilen Märkten mag dieses Verhalten tragfähig sein – in einer Zeit fundamentaler Transformation jedoch wird es schnell zur Schwäche,“ so die Studienautoren Dr.-Ing. Dirk Artelt und Jürgen Gottinger. Zusätzliche Erkenntnis: In 69 % der befragten Unternehmen werden strategische Entscheidungen über die Gesellschafterversammlung abgewickelt. Da diese Versammlungen üblicherweise nur zwei- bis viermal pro Jahr stattfinden, führt dies zwangsläufig zu einer ausgeprägten Informationsasymmetrie zwischen angestelltem Management und Gesellschaftern. Weitere Herausforderungen liegen in der Umsetzung: Während Strategieakzeptanz in der Geschäftsführung bei 62% liegt, beträgt sie bei Mitarbeitenden nur 26%. Zudem verdrängen in 77% der befragten Unternehmen das Tagesgeschäft strategische Initiativen. Fehlende Priorisierung (45%), fehlende Ressourcen (39%) und das Fehlen eines klar geschärften USPs (35%) zählen zu weiteren Hürden. Auf kultureller Ebene fehlen häufig die Voraussetzungen für erfolgreiche Strategieumsetzung: Nur 15% der Unternehmen verfügen über eine gelebte Fehlerkultur, ebenso wenige über offenes Feedback oder einen offenen Umgang mit strategischer Kritik. Auf HR-Seite prüfen lediglich 22% die strategische Passung ihrer Führungskräfte, nur 10% betreiben qualitative Personalplanung auf Basis von Szenarien. Deutlich wird: Wer als Familienunternehmen langfristig erfolgreich sein will, muss strategisches Management als systemische Führungsaufgabe begreifen – verankert in Struktur, Kultur, Personal und Governance. Nur dann gelingt es, aus strategischer Absicht nachhaltige Wirkung zu entfalten.
News, 13.01.2026
13.01.2026
Zunehmend sind Finanzierer, Unternehmen und Berater mit Situationen konfrontiert, in denen nicht mehr nur Liquiditätsengpässe zu bewältigen sind, sondern strukturelle Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand stehen. Unter welchen Voraussetzungen ist ein Sanierungsgutachten nach IDW S6 heute erforderlich? Welche Anforderungen stellen Banken? Wo sind Abgrenzungen – etwa zum Fortführungskonzept oder zum Independent Business Review – sachgerecht? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit GSK Stockmann. W&P Managing Partner Volker Riedel machte einleitend deutlich, dass „die zunehmende Zahl von Distressed-Situationen, die heute in ein Sanierungsgutachten münden, weniger ein temporäres Phänomen als Ausdruck eines strukturellen Wandels in vielen Branchen“ sei. Eva Ringelspacher, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P, betonte entsprechend, dass Banken ihre Maßstäbe in den vergangenen Jahren spürbar geschärft hätten. „Ausgangspunkt ist das Zusammenspiel aus MaRisk, IDW S6 und der fortentwickelten höchstrichterlichen BGH Rechtsprechung. Während neue Kreditvergaben in der Krise regelmäßig ein belastbares Sanierungsgutachten voraussetzen, gibt es bei der Wiedereröffnung eingefrorener Linien oder bei Umwandlung von Kreditarten Graubereiche, die im Einzelfall zu bewerten sind.“ Entscheidend seien eine positive Fortführungsprognose und ein schlüssiges, umsetzbares Sanierungskonzept. Zugleich spielten Themen wie ESG, Cyber-Risiken und Digitalisierung eine zunehmend wichtige Rolle. Dr. Mechtild-Maria Siebke (LL.M.), Rechtsanwältin und Local Partnerin bei GSK Stockmann, ordnete die Thematik aus Sicht der Immobilienfinanzierung ein und verwies auf die Vielzahl von SPV-Strukturen in Restrukturierung. Sie unterschied zwischen Stillhaltevereinbarungen, Prolongationen und Sanierungskrediten, die jeweils einen unterschiedlichen Dokumentationsbedarf auslösten. Maßgeblich sei eine am Risikogehalt der Maßnahme orientierte, angemessene Dokumentation. Andreas Dimmling, Rechtsanwalt und Partner bei GSK Stockmann, stellte die Schutzfunktion des Sanierungskonzepts für Gläubiger in den Vordergrund. Es diene als „Persilschein“, um Risiken der Sittenwidrigkeit, strafrechtlicher Haftung und Insolvenzanfechtung zu begrenzen. W&P Partner Christian Groschupp betonte, dass Restrukturierungen im Immobilienbereich regelmäßig in komplexen Finanzierungsstrukturen mit Senior- und Juniortranchen, Intercreditor-Vereinbarungen und Haftungsverbünden stattfinden und häufig Zweckgesellschaften mit Single-Asset-Strukturen betreffen. „Im Immobilienbereich entscheidet am Ende nicht der Umfang der integrierten Planungsrechnung, sondern die Refinanzierungsfähigkeit am Ende des Sanierungszeitraums – und die hängt aktuell stärker denn je von Loan-to-Value, Standortqualität und Marktannahmen ab.“ Entsprechend unterschieden sich die Maßstäbe deutlich von klassischen Unternehmenssanierungen. Während bei Bestandsobjekten die Fortführung und Refinanzierung im Vordergrund stünden, seien Projektentwicklungen regelmäßig auf eine Verwertung des Objekts ausgerichtet. Die vielfältigen Fragestellungen der Werkstattdiskussion rund um Sanierungsaussagen, Verlängerung von Sanierungskrediten, Fresh Money aus Lieferantenkrediten, Stillhaltevereinbarung, IDW S11, Plausibilitätskontrolle, Prolongation oder eingefrorene Kreditlinien zeigte: Das Thema IDW S6 ist brandaktuell. Entscheidend ist die Zusammenarbeit zwischen Beratern, Juristen und Banken, um im Graubereich zwischen Pflicht und Kür rechtssicher zu agieren. 
Event, 22.01.2026
Digitalevent
22.01.2026
Im Rahmen unseres digitalen Executive Dialogs geben wir einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Best Practices – von StaRUG-Prozessen über Kapitalmaßnahmen bis hin zu IDW-S6-konformen Restrukturierungskonzepten in Infrastruktur-, Real Estate- und Automotive-Situationen.Dabei beleuchten wir insbesondere die aktuellen Druckpunkte in der Automotive-Wertschöpfungskette: sinkende Volumina, volatile Abrufe, erhöhte Werkzeug- und Vorfinanzierungsbedarfe, Lieferantenrisiken und OEM-Verhandlungsmuster.Anhand konkreter Case Studies diskutieren wir typische Stolpersteine, rechtliche und finanzielle Erfolgsfaktoren sowie den Einfluss von Banken, OEMs, Fonds und Gesellschaftern auf Sanierungsentscheidungen. Eine moderierte Werkstatt-Diskussion bietet abschließend Raum für Fragen und den Austausch.
News, 07.01.2026
07.01.2026
Fabian Hammer ist ab Januar 2026 Mitglied der Geschäftsleitung der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P). Im Geschäftsfeld Restructuring & Corporate Finance verantwortet er den Bereich (distressed) M&A Real Estate und erweitert damit das W&P-Leistungsportfolio strategisch. Der Fokus von Fabian Hammer, zuvor Director & Standortleiter Hamburg bei FalkenSteg, liegt auf der strukturierten Vermarktung von Immobilien, der Bewertung von Bestands- und Entwicklungsportfolien, Sale-&-Lease-/Rent-Back-Transaktionen für Betriebsgebäude sowie der strategischen Entwicklung von Lösungen für Immobilien und Immobilienportfolios in Sondersituationen.  „Mit Fabian Hammer gewinnen wir nicht nur einen ausgewiesenen Experten für distressed M&A Real Estate Transaktionen, sondern auch eine etablierte Führungskraft“, so Philippe Piscol, Partner & Leiter distressed M&A bei W&P. „Sein unternehmerisches Handeln, Branchen-Know-how und Verhandlungsgeschick sind eine optimale Ergänzung für unser Team und für unsere Mandanten ein echter Mehrwert.“
Event, 04.02.2026
München
04.02.2026
Eine fundierte GuV-, Bilanz- und Cash-Flow-Planung ist nicht nur eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung, sondern auch ein entscheidender Faktor in Sanierungs- und Restrukturierungsprozessen. Besonders herausfordernd ist dabei die Schnittstelle zwischen juristischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten.Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir dieses interaktive Workshopformat entwickelt, das Ihnen in kompakter Form praxisrelevantes Wissen vermittelt. Innerhalb eines Vormittags erarbeiten wir gemeinsam anhand eines realitätsnahen Praxisbeispiels die zentralen Themen einer belastbaren GuV-, Bilanz- und Cash-Flow-Planung.Unser Workshop richtet sich speziell an JuristInnen mit ersten Erfahrungen in den Bereichen Sanierung & Restrukturierung. Teilen Sie die Einladung gerne hausintern mit KollegInnen, die von diesem praxisorientierten Format profitieren könnten.Während des Workshops erarbeiten Sie in Gruppen eine praxisnahe Fallstudie und analysieren typische Fallstricke bei der Planung. Im Fokus stehen die Identifikation und Diskussion von Schwachstellen, die Überprüfung von Datenqualität und Validität sowie die Durchführung zentraler Qualitätschecks.Abgerundet wird das Event durch ein gemeinsames Mittagessen, bei dem wir den Austausch vertiefen und die Veranstaltung ausklingen lassen.
News, 23.12.2025
23.12.2025
Wir wünschen Frohe Weihnachten sowie einen gelungenen Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr! Zum Jahresende möchten wir uns bei allen bedanken, die 2025 so besonders gemacht haben – unseren engagierten Teams, unseren treuen Kunden und unseren verlässlichen Partnern. Ihr Einsatz, Ihre Zusammenarbeit und Ihre Unterstützung bedeuten uns sehr viel und inspirieren uns jeden Tag aufs Neue. Vielen Dank, dass Sie Teil unserer Reise sind.
News, 16.12.2025
16.12.2025
Familienunternehmen mit professionellem Strategiemanagement sind krisenrobuster und profitabler. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) unter 116 Familienunternehmen des gehobenen deutschen Mittelstands. Insbesondere in instabilen Märkten erweist sich strategisches Management als entscheidender Resilienzfaktor.  Die quantitative Erhebung, an der sich ausschließlich das Top-Management und Inhaber beteiligten, basiert auf einem Reifegradmodell mit vier Dimensionen: Strategische Steuerung, Unsicherheitskompetenz, kulturelle Einbettung und HR-Verankerung. Für den Zeitraum 2019 – 2024 wurden diese in Relationen zur wirtschaftlichen Performance der Unternehmen gestellt, um so drei Reifegradtypen (RG) zu identifizieren:  RG1: Fokussiert-vernetzt – strategisches Management ist systematisch, mehrdimensional und kulturell verankert RG2: Fragmentarisch-pragmatisch – einzelne Elemente sind etabliert, jedoch nicht durchgängig integriert RG3: Rudimentär – strategisches Management findet punktuell oder nur reaktiv statt Zentrales Ergebnis: Unternehmen mit einem hohen Reifegrad (RG1) erzielen signifikant bessere wirtschaftliche Ergebnisse. Ihre EBIT-Margen bleiben auch in Krisenphasen stabil, während bei RG3 der Anteil der Unternehmen mit Margen unter 2% zwischen 2019 und 2024 von 12% auf 33% stieg.  Strategisches Management wird in Familienunternehmen überwiegend für Effizienz- und Wachstumsthemen genutzt – echte Transformation bleibt die Ausnahme: 83% der Unternehmen setzen auf wachstumsorientierte Strategien im Kerngeschäft („vom Gleichen mehr“), 68% verfolgen Effizienzstrategien, etwa durch Prozessoptimierung oder Kostenführerschaft, 47% konzentrieren sich auf die Verteidigung bestehender Wettbewerbsvorteile, etwa durch Markteintrittsbarrieren oder Kundenbindung. Deutlich seltener finden sich Ansätze, die auf grundsätzliche Erneuerung zielen: Strategische Innovation betreiben lediglich 35 %, strukturelle Geschäftsmodellanpassungen nur 12 %. Besonders auffällig: Lediglich 5 % der Unternehmen setzen sich systematisch mit der möglichen Substitution ihres aktuellen Geschäftsmodells auseinander. „Viele Familienunternehmen betreiben strategische Planung primär als Verlängerung der Vergangenheit, nicht als aktives Zukunftsmanagement. In stabilen Märkten mag dieses Verhalten tragfähig sein – in einer Zeit fundamentaler Transformation jedoch wird es schnell zur Schwäche,“ so die Studienautoren Dr.-Ing. Dirk Artelt und Jürgen Gottinger. Zusätzliche Erkenntnis: In 69 % der befragten Unternehmen werden strategische Entscheidungen über die Gesellschafterversammlung abgewickelt. Da diese Versammlungen üblicherweise nur zwei- bis viermal pro Jahr stattfinden, führt dies zwangsläufig zu einer ausgeprägten Informationsasymmetrie zwischen angestelltem Management und Gesellschaftern. Weitere Herausforderungen liegen in der Umsetzung: Während Strategieakzeptanz in der Geschäftsführung bei 62% liegt, beträgt sie bei Mitarbeitenden nur 26%. Zudem verdrängen in 77% der befragten Unternehmen das Tagesgeschäft strategische Initiativen. Fehlende Priorisierung (45%), fehlende Ressourcen (39%) und das Fehlen eines klar geschärften USPs (35%) zählen zu weiteren Hürden. Auf kultureller Ebene fehlen häufig die Voraussetzungen für erfolgreiche Strategieumsetzung: Nur 15% der Unternehmen verfügen über eine gelebte Fehlerkultur, ebenso wenige über offenes Feedback oder einen offenen Umgang mit strategischer Kritik. Auf HR-Seite prüfen lediglich 22% die strategische Passung ihrer Führungskräfte, nur 10% betreiben qualitative Personalplanung auf Basis von Szenarien. Deutlich wird: Wer als Familienunternehmen langfristig erfolgreich sein will, muss strategisches Management als systemische Führungsaufgabe begreifen – verankert in Struktur, Kultur, Personal und Governance. Nur dann gelingt es, aus strategischer Absicht nachhaltige Wirkung zu entfalten.
Event, 15.01.2026
Digitalevent
15.01.2026
Das Jahr 2026 steht im Zeichen der „Debt Maturities“ – und stellt Unternehmen vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Steigende Refinanzierungsbedarfe treffen auf eine zunehmend restriktive Kreditvergabe und strengere regulatorische Anforderungen an Banken. Damit rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie entscheidend sind Bonität, Kennzahlen und Planung für Finanzierungsentscheidungen unter dem Blickwinkel der Banken-Regulatorik? Referentin Eva Ringelspacher von Dr. Wieselhuber & Partner GmbH zeigt, wie das Zusammenspiel aus Bonitätsanalyse und -prüfung, dem Erreichen relevanter Finanzkennzahlen sowie einer belastbaren Unternehmensplanung in Zeiten immer strengerer regulatorischer Vorgaben funktioniert. Dabei stehen insbesondere folgende Fragestellungen im Mittelpunkt: Welche Kriterien fließen in die Ratingermittlung ein und wie wirken sie sich auf Kreditkonditionen aus?  Finanzkennzahlen: Welche Rolle spielen sie als Entscheidungsgrundlage der Banken, im Risikomanagement und im Vergleich zu Peers? Unternehmensplanung: Wie wird sie zur zentralen Entscheidungsgrundlage für die Risikominimierung und das frühzeitige Erkennen von Abweichungen? Banken-Regulatorik: Warum intensivere Bonitätsprüfungen zunehmend zu restriktiveren Kreditvergaben führen Eva Ringelspacher vermittelt praxisnah, worauf Banken heute und künftig besonderen Wert legen, welche Anforderungen Unternehmen erfüllen müssen und wie sie sich frühzeitig auf anstehende Refinanzierungen vorbereiten können. Nutzen Sie die Gelegenheit, wertvolle Einblicke zu gewinnen und Ihre Fragen direkt an eine erfahrene Expertin zu richten. Anmeldung hier.
News, 12.01.2026
12.01.2026
Wie gewinnen Sport- und Outdoor-Marken die nächste Generation? Eine aktuelle W&P Studie zeigt, welche Werte, Kanäle und Entscheidungsfaktoren Gen Z, Y und X beim Kauf prägen – und was Unternehmen tun müssen, um langfristig relevant zu bleiben. Philipp Trompeter, Leiter Sport, Lifestyle & Retail bei Dr. Wieselhuber & Partner GmbH, zeigt in der Branchenzeitschrift SAZ: Der Generationenwandel verändert nicht, was Menschen kaufen, sondern warum - die emotionale Logik des Kaufens verschiebt sich. Nur wer versteht, welche Faktoren die Kaufentscheidungen derjüngeren Generationen Y und Z prägen und was diese Käuferschicht von älteren Kunden unterscheidet, der kann sie auch gezielt ansprechen.
Event, 03.02.2026
Digitalevent
03.02.2026
Unsere digitale Veranstaltung zeigt Ihnen, wie KI zum echten Turbo für das Servicegeschäft wird. Erfahren Sie, wie moderne KI-Technologien Prozesse beschleunigen, die Servicequalität erhöhen und neue Umsatz- und Ertragspotenziale freisetzen. Branchenexperten demonstrieren anhand konkreter Praxisbeispiele, wie KI-Lösungen bereits heute im After-Sales erfolgreich eingesetzt werden. Dabei beleuchten wir sowohl die Chancen als auch die wichtigsten Herausforderungen der digitalen Transformation und zeigen praxiserprobte Ansätze, mit denen Serviceorganisationen nachhaltig zukunftsfähig werden.   Warum teilnehmen? Diese kompakte Veranstaltung richtet sich an Entscheider und Fachleute aus kapitalintensiven Industriegüterbranchen, die den nächsten Schritt in Richtung KI-gestützter Service-Exzellenz gehen wollen. Freuen Sie sich auf wertvolle Impulse, konkrete Anwendungsbeispiele und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Führungskräften.
Event, 13.01.2026
Digitalevent
13.01.2026
Was benötigen Finanzierer bei einem Kreditnehmer in der Krise – ist es ein IBR, ein Sanierungsgutachten in Anlehnung an IDW S6, ein Sanierungs-gutachten, gem. der höchstrichterlichen Rechtsprechung des BGHs? Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Situation ist ein Gutachten erforderlich: Standstill, Tilgungsstundung, Fresh Money? Und gibt es hiervon Ausnahmen? Diese Fragen und weitere Themen werden in unserem Executive Dialog in Kooperation mit GSK Stockmann thematisiert.
Event, 26.02.2026
Digitalevent
26.02.2026
In unserem Webinar „Sales Power Boosting“ zeigen wir, wie Sie in kurzer Zeit spürbare Vertriebsverbesserungen erzielen – anhand konkreter Praxisbeispiele und typischer Erfolgshebel aus zahlreichen Vertriebsprojekten. Sie sehen, wie faktenbasiertes Benchmarking, ein klarer Umsetzungsplan und praxiserprobte W&P-Tools zu messbaren Ergebnissen führen: mehr Leads, höhere Vertriebseffektivität und spürbarer Umsatzhebel – erste Effekte nach rund acht Wochen. Wir erläutern typische Hebel entlang Strategie, Kundengewinnung, Kanäle & Pricing, Organisation/Prozesse sowie Steuerung & KPIs – inklusive konkreter Beispiele, Vorlagen und einer kompakten Roadmap für Ihren Start. Wir geben einen Ausblick darauf, wie durch ein schlankes Programm, dem Sales Power Booster, verborgene Potenziale systematisch sichtbar gemacht (Power Check), die wirkungsvollsten Maßnahmen priorisiert (Power Readiness) und in agilen Sprints (Power Drive) umgesetzt werden. Das Webinar richtet sich an Geschäftsführung, Investoren, Vertriebs- und Marketingverantwortliche, die ohne langen Projektvorlauf Wirkung erzielen wollen. Melden Sie sich an und lösen Sie die Bremsen im Vertrieb – mit einem Ansatz, der Geschwindigkeit und Substanz verbindet.
News, 18.12.2025
18.12.2025
Kommentar von Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, Gründer und Senior Partner bei Dr. Wieselhuber & Partner GmbH Viele reden von Transformation, wenige wissen, was es ist und noch weniger haben praktische Erfahrungen, oder gar Erfolge vorzuweisen. Gefährlich wird es, wenn man daraus Erfolgsrezepte, pauschale Gültigkeit macht, denn das „Transformationsobjekt Unternehmen“ gibt es nicht und bei strukturellen und disruptiven Veränderungen verlieren Erfahrungen, Erfolgsmuster der Vergangenheit und Gegenwart an Wert und Wirkung. Kann dieser „neuen Welt“ nur mit einer Transformation, also einer fundamentalen, dauerhaft wirksamen Neukonfiguration des Unternehmens entsprochen werden? Der damit verbundene Wandel erfasst alle Komponenten des Systems „Unternehmung. Letztlich entsteht ein neues Unternehmen. „Leichter auf der grünen Wiese“ als am und mit dem bestehenden Organismus eines Unternehmens. Orientierungsgröße ist ein Zielbild des zukünftigen Unternehmens, das einen Pull-Effekt auf die Gestaltungs- und Handlungsoptionen ausübt. Und hier liegt bereits die große Herausforderung der verantwortlichen Management-Ebene. Von welchem Wissenstand geht man aus, wie interpretieren sie Chancen- und Risikopotential der alternativen Zukunftswelten und wie deutlich werden Dissens und Konsens bei der Bildung des Zielunternehmens, bzw. welche Akzeptanz gibt es für einen gemeinsamen, aber auch getrennten Weg in die Zukunft. Es gilt unternehmensindividuell zu beantworten „Was wird wie, wo und wann von wem transferiert“, denn das klärt den Transformationspfad und auch das Transformationsrisiko. Künstliche Intelligenz (KI) ist zweifelsohne „Treiber“ und „Enabler“ zugleich, denn sie verändert und verbessert Leistungserstellung und -vermarktung, Professionalisierung, Transparenz, Aktualität und Wirtschaftlichkeit, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und neue Konfigurationen. Hervorzuheben ist, dass KI den Zugang zu globalem Wissen demokratisiert: Wissen als verfügbarer Rohstoff für alle, unabhängig von Unternehmensgröße und Kapitalkraft. Welches genutzt wird, ist Aufgabe und Verantwortung der Top-Entscheider. Die eigene Ressourcenstärke und die notwendigen Fähigkeiten bestimmen Intensität und Zeitachse der Transformation. Das Maß an Radikalität der Transformation wird von Dynamik und Komplexität der zu erwartenden Zukunft und der Ausgangssituation des Unternehmens geprägt. Hier stehen auch Entscheidungen an, inwieweit ein Unternehmen allein, mit der bestehenden Gesellschafterstruktur die Transformation schaffen kann. Nicht alle Branchen und Unternehmen werden von einer radikalen Transformation betroffen sein, denn die Auswirkungen der exogenen Entwicklungen sind unternehmensindividuell und ermöglichen und erfordern spezifische Schritte zur Verbesserung und Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit. Veränderung oder Transformation – welches ist der richtige, passende Weg? Erfolgreiche Unternehmen und deren Entscheider haben das Unternehmen und seine Geschäfte immer schon neu gedacht und gestaltet. Fundament jeglicher Veränderung und Transformation sind ein wirtschaftlich gesundes, wettbewerbsfähiges und professionell geführtes Unternehmen. Transformation benötigt Zeit, Kraft, Committment, Ausdauer, Resilienz – schafft dies ein Unternehmen allein? Nicht alle die gestartet sind, werden am Ziel ankommen. Ebenso ist die Erkenntnis zutreffend: Transformations-Management ist nicht Krisen-Management. Die „schöpferische Zerstörung“, nicht nur etwas Neues, sondern auch Besseres, Zeitgemäßes zu schaffen, ist eine der interessantesten, aufregendsten, kreativen, aber auch risikoreichen Aufgaben und Herausforderung der Unternehmensgestaltung. Innovation ist die Quelle für ertragreiches Wirtschaftswachstum und Wohlstand einer Gesellschaft – erfolgreiche Unternehmer und Top-Entscheider ist dies bekannt.
News, 13.01.2026
13.01.2026
Zunehmend sind Finanzierer, Unternehmen und Berater mit Situationen konfrontiert, in denen nicht mehr nur Liquiditätsengpässe zu bewältigen sind, sondern strukturelle Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand stehen. Unter welchen Voraussetzungen ist ein Sanierungsgutachten nach IDW S6 heute erforderlich? Welche Anforderungen stellen Banken? Wo sind Abgrenzungen – etwa zum Fortführungskonzept oder zum Independent Business Review – sachgerecht? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit GSK Stockmann. W&P Managing Partner Volker Riedel machte einleitend deutlich, dass „die zunehmende Zahl von Distressed-Situationen, die heute in ein Sanierungsgutachten münden, weniger ein temporäres Phänomen als Ausdruck eines strukturellen Wandels in vielen Branchen“ sei. Eva Ringelspacher, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P, betonte entsprechend, dass Banken ihre Maßstäbe in den vergangenen Jahren spürbar geschärft hätten. „Ausgangspunkt ist das Zusammenspiel aus MaRisk, IDW S6 und der fortentwickelten höchstrichterlichen BGH Rechtsprechung. Während neue Kreditvergaben in der Krise regelmäßig ein belastbares Sanierungsgutachten voraussetzen, gibt es bei der Wiedereröffnung eingefrorener Linien oder bei Umwandlung von Kreditarten Graubereiche, die im Einzelfall zu bewerten sind.“ Entscheidend seien eine positive Fortführungsprognose und ein schlüssiges, umsetzbares Sanierungskonzept. Zugleich spielten Themen wie ESG, Cyber-Risiken und Digitalisierung eine zunehmend wichtige Rolle. Dr. Mechtild-Maria Siebke (LL.M.), Rechtsanwältin und Local Partnerin bei GSK Stockmann, ordnete die Thematik aus Sicht der Immobilienfinanzierung ein und verwies auf die Vielzahl von SPV-Strukturen in Restrukturierung. Sie unterschied zwischen Stillhaltevereinbarungen, Prolongationen und Sanierungskrediten, die jeweils einen unterschiedlichen Dokumentationsbedarf auslösten. Maßgeblich sei eine am Risikogehalt der Maßnahme orientierte, angemessene Dokumentation. Andreas Dimmling, Rechtsanwalt und Partner bei GSK Stockmann, stellte die Schutzfunktion des Sanierungskonzepts für Gläubiger in den Vordergrund. Es diene als „Persilschein“, um Risiken der Sittenwidrigkeit, strafrechtlicher Haftung und Insolvenzanfechtung zu begrenzen. W&P Partner Christian Groschupp betonte, dass Restrukturierungen im Immobilienbereich regelmäßig in komplexen Finanzierungsstrukturen mit Senior- und Juniortranchen, Intercreditor-Vereinbarungen und Haftungsverbünden stattfinden und häufig Zweckgesellschaften mit Single-Asset-Strukturen betreffen. „Im Immobilienbereich entscheidet am Ende nicht der Umfang der integrierten Planungsrechnung, sondern die Refinanzierungsfähigkeit am Ende des Sanierungszeitraums – und die hängt aktuell stärker denn je von Loan-to-Value, Standortqualität und Marktannahmen ab.“ Entsprechend unterschieden sich die Maßstäbe deutlich von klassischen Unternehmenssanierungen. Während bei Bestandsobjekten die Fortführung und Refinanzierung im Vordergrund stünden, seien Projektentwicklungen regelmäßig auf eine Verwertung des Objekts ausgerichtet. Die vielfältigen Fragestellungen der Werkstattdiskussion rund um Sanierungsaussagen, Verlängerung von Sanierungskrediten, Fresh Money aus Lieferantenkrediten, Stillhaltevereinbarung, IDW S11, Plausibilitätskontrolle, Prolongation oder eingefrorene Kreditlinien zeigte: Das Thema IDW S6 ist brandaktuell. Entscheidend ist die Zusammenarbeit zwischen Beratern, Juristen und Banken, um im Graubereich zwischen Pflicht und Kür rechtssicher zu agieren. 
Event, 03.02.2026
Digitalevent
03.02.2026
Unsere digitale Veranstaltung zeigt Ihnen, wie KI zum echten Turbo für das Servicegeschäft wird. Erfahren Sie, wie moderne KI-Technologien Prozesse beschleunigen, die Servicequalität erhöhen und neue Umsatz- und Ertragspotenziale freisetzen. Branchenexperten demonstrieren anhand konkreter Praxisbeispiele, wie KI-Lösungen bereits heute im After-Sales erfolgreich eingesetzt werden. Dabei beleuchten wir sowohl die Chancen als auch die wichtigsten Herausforderungen der digitalen Transformation und zeigen praxiserprobte Ansätze, mit denen Serviceorganisationen nachhaltig zukunftsfähig werden.   Warum teilnehmen? Diese kompakte Veranstaltung richtet sich an Entscheider und Fachleute aus kapitalintensiven Industriegüterbranchen, die den nächsten Schritt in Richtung KI-gestützter Service-Exzellenz gehen wollen. Freuen Sie sich auf wertvolle Impulse, konkrete Anwendungsbeispiele und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Führungskräften.
News, 23.12.2025
23.12.2025
Wir wünschen Frohe Weihnachten sowie einen gelungenen Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr! Zum Jahresende möchten wir uns bei allen bedanken, die 2025 so besonders gemacht haben – unseren engagierten Teams, unseren treuen Kunden und unseren verlässlichen Partnern. Ihr Einsatz, Ihre Zusammenarbeit und Ihre Unterstützung bedeuten uns sehr viel und inspirieren uns jeden Tag aufs Neue. Vielen Dank, dass Sie Teil unserer Reise sind.
News, 16.12.2025
16.12.2025
Familienunternehmen mit professionellem Strategiemanagement sind krisenrobuster und profitabler. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) unter 116 Familienunternehmen des gehobenen deutschen Mittelstands. Insbesondere in instabilen Märkten erweist sich strategisches Management als entscheidender Resilienzfaktor.  Die quantitative Erhebung, an der sich ausschließlich das Top-Management und Inhaber beteiligten, basiert auf einem Reifegradmodell mit vier Dimensionen: Strategische Steuerung, Unsicherheitskompetenz, kulturelle Einbettung und HR-Verankerung. Für den Zeitraum 2019 – 2024 wurden diese in Relationen zur wirtschaftlichen Performance der Unternehmen gestellt, um so drei Reifegradtypen (RG) zu identifizieren:  RG1: Fokussiert-vernetzt – strategisches Management ist systematisch, mehrdimensional und kulturell verankert RG2: Fragmentarisch-pragmatisch – einzelne Elemente sind etabliert, jedoch nicht durchgängig integriert RG3: Rudimentär – strategisches Management findet punktuell oder nur reaktiv statt Zentrales Ergebnis: Unternehmen mit einem hohen Reifegrad (RG1) erzielen signifikant bessere wirtschaftliche Ergebnisse. Ihre EBIT-Margen bleiben auch in Krisenphasen stabil, während bei RG3 der Anteil der Unternehmen mit Margen unter 2% zwischen 2019 und 2024 von 12% auf 33% stieg.  Strategisches Management wird in Familienunternehmen überwiegend für Effizienz- und Wachstumsthemen genutzt – echte Transformation bleibt die Ausnahme: 83% der Unternehmen setzen auf wachstumsorientierte Strategien im Kerngeschäft („vom Gleichen mehr“), 68% verfolgen Effizienzstrategien, etwa durch Prozessoptimierung oder Kostenführerschaft, 47% konzentrieren sich auf die Verteidigung bestehender Wettbewerbsvorteile, etwa durch Markteintrittsbarrieren oder Kundenbindung. Deutlich seltener finden sich Ansätze, die auf grundsätzliche Erneuerung zielen: Strategische Innovation betreiben lediglich 35 %, strukturelle Geschäftsmodellanpassungen nur 12 %. Besonders auffällig: Lediglich 5 % der Unternehmen setzen sich systematisch mit der möglichen Substitution ihres aktuellen Geschäftsmodells auseinander. „Viele Familienunternehmen betreiben strategische Planung primär als Verlängerung der Vergangenheit, nicht als aktives Zukunftsmanagement. In stabilen Märkten mag dieses Verhalten tragfähig sein – in einer Zeit fundamentaler Transformation jedoch wird es schnell zur Schwäche,“ so die Studienautoren Dr.-Ing. Dirk Artelt und Jürgen Gottinger. Zusätzliche Erkenntnis: In 69 % der befragten Unternehmen werden strategische Entscheidungen über die Gesellschafterversammlung abgewickelt. Da diese Versammlungen üblicherweise nur zwei- bis viermal pro Jahr stattfinden, führt dies zwangsläufig zu einer ausgeprägten Informationsasymmetrie zwischen angestelltem Management und Gesellschaftern. Weitere Herausforderungen liegen in der Umsetzung: Während Strategieakzeptanz in der Geschäftsführung bei 62% liegt, beträgt sie bei Mitarbeitenden nur 26%. Zudem verdrängen in 77% der befragten Unternehmen das Tagesgeschäft strategische Initiativen. Fehlende Priorisierung (45%), fehlende Ressourcen (39%) und das Fehlen eines klar geschärften USPs (35%) zählen zu weiteren Hürden. Auf kultureller Ebene fehlen häufig die Voraussetzungen für erfolgreiche Strategieumsetzung: Nur 15% der Unternehmen verfügen über eine gelebte Fehlerkultur, ebenso wenige über offenes Feedback oder einen offenen Umgang mit strategischer Kritik. Auf HR-Seite prüfen lediglich 22% die strategische Passung ihrer Führungskräfte, nur 10% betreiben qualitative Personalplanung auf Basis von Szenarien. Deutlich wird: Wer als Familienunternehmen langfristig erfolgreich sein will, muss strategisches Management als systemische Führungsaufgabe begreifen – verankert in Struktur, Kultur, Personal und Governance. Nur dann gelingt es, aus strategischer Absicht nachhaltige Wirkung zu entfalten.
Event, 15.01.2026
Digitalevent
15.01.2026
Das Jahr 2026 steht im Zeichen der „Debt Maturities“ – und stellt Unternehmen vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Steigende Refinanzierungsbedarfe treffen auf eine zunehmend restriktive Kreditvergabe und strengere regulatorische Anforderungen an Banken. Damit rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie entscheidend sind Bonität, Kennzahlen und Planung für Finanzierungsentscheidungen unter dem Blickwinkel der Banken-Regulatorik? Referentin Eva Ringelspacher von Dr. Wieselhuber & Partner GmbH zeigt, wie das Zusammenspiel aus Bonitätsanalyse und -prüfung, dem Erreichen relevanter Finanzkennzahlen sowie einer belastbaren Unternehmensplanung in Zeiten immer strengerer regulatorischer Vorgaben funktioniert. Dabei stehen insbesondere folgende Fragestellungen im Mittelpunkt: Welche Kriterien fließen in die Ratingermittlung ein und wie wirken sie sich auf Kreditkonditionen aus?  Finanzkennzahlen: Welche Rolle spielen sie als Entscheidungsgrundlage der Banken, im Risikomanagement und im Vergleich zu Peers? Unternehmensplanung: Wie wird sie zur zentralen Entscheidungsgrundlage für die Risikominimierung und das frühzeitige Erkennen von Abweichungen? Banken-Regulatorik: Warum intensivere Bonitätsprüfungen zunehmend zu restriktiveren Kreditvergaben führen Eva Ringelspacher vermittelt praxisnah, worauf Banken heute und künftig besonderen Wert legen, welche Anforderungen Unternehmen erfüllen müssen und wie sie sich frühzeitig auf anstehende Refinanzierungen vorbereiten können. Nutzen Sie die Gelegenheit, wertvolle Einblicke zu gewinnen und Ihre Fragen direkt an eine erfahrene Expertin zu richten. Anmeldung hier.
Event, 22.01.2026
Digitalevent
22.01.2026
Im Rahmen unseres digitalen Executive Dialogs geben wir einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Best Practices – von StaRUG-Prozessen über Kapitalmaßnahmen bis hin zu IDW-S6-konformen Restrukturierungskonzepten in Infrastruktur-, Real Estate- und Automotive-Situationen.Dabei beleuchten wir insbesondere die aktuellen Druckpunkte in der Automotive-Wertschöpfungskette: sinkende Volumina, volatile Abrufe, erhöhte Werkzeug- und Vorfinanzierungsbedarfe, Lieferantenrisiken und OEM-Verhandlungsmuster.Anhand konkreter Case Studies diskutieren wir typische Stolpersteine, rechtliche und finanzielle Erfolgsfaktoren sowie den Einfluss von Banken, OEMs, Fonds und Gesellschaftern auf Sanierungsentscheidungen. Eine moderierte Werkstatt-Diskussion bietet abschließend Raum für Fragen und den Austausch.
Event, 04.02.2026
München
04.02.2026
Eine fundierte GuV-, Bilanz- und Cash-Flow-Planung ist nicht nur eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung, sondern auch ein entscheidender Faktor in Sanierungs- und Restrukturierungsprozessen. Besonders herausfordernd ist dabei die Schnittstelle zwischen juristischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten.Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir dieses interaktive Workshopformat entwickelt, das Ihnen in kompakter Form praxisrelevantes Wissen vermittelt. Innerhalb eines Vormittags erarbeiten wir gemeinsam anhand eines realitätsnahen Praxisbeispiels die zentralen Themen einer belastbaren GuV-, Bilanz- und Cash-Flow-Planung.Unser Workshop richtet sich speziell an JuristInnen mit ersten Erfahrungen in den Bereichen Sanierung & Restrukturierung. Teilen Sie die Einladung gerne hausintern mit KollegInnen, die von diesem praxisorientierten Format profitieren könnten.Während des Workshops erarbeiten Sie in Gruppen eine praxisnahe Fallstudie und analysieren typische Fallstricke bei der Planung. Im Fokus stehen die Identifikation und Diskussion von Schwachstellen, die Überprüfung von Datenqualität und Validität sowie die Durchführung zentraler Qualitätschecks.Abgerundet wird das Event durch ein gemeinsames Mittagessen, bei dem wir den Austausch vertiefen und die Veranstaltung ausklingen lassen.
Event, 26.02.2026
Digitalevent
26.02.2026
In unserem Webinar „Sales Power Boosting“ zeigen wir, wie Sie in kurzer Zeit spürbare Vertriebsverbesserungen erzielen – anhand konkreter Praxisbeispiele und typischer Erfolgshebel aus zahlreichen Vertriebsprojekten. Sie sehen, wie faktenbasiertes Benchmarking, ein klarer Umsetzungsplan und praxiserprobte W&P-Tools zu messbaren Ergebnissen führen: mehr Leads, höhere Vertriebseffektivität und spürbarer Umsatzhebel – erste Effekte nach rund acht Wochen. Wir erläutern typische Hebel entlang Strategie, Kundengewinnung, Kanäle & Pricing, Organisation/Prozesse sowie Steuerung & KPIs – inklusive konkreter Beispiele, Vorlagen und einer kompakten Roadmap für Ihren Start. Wir geben einen Ausblick darauf, wie durch ein schlankes Programm, dem Sales Power Booster, verborgene Potenziale systematisch sichtbar gemacht (Power Check), die wirkungsvollsten Maßnahmen priorisiert (Power Readiness) und in agilen Sprints (Power Drive) umgesetzt werden. Das Webinar richtet sich an Geschäftsführung, Investoren, Vertriebs- und Marketingverantwortliche, die ohne langen Projektvorlauf Wirkung erzielen wollen. Melden Sie sich an und lösen Sie die Bremsen im Vertrieb – mit einem Ansatz, der Geschwindigkeit und Substanz verbindet.
News, 12.01.2026
12.01.2026
Wie gewinnen Sport- und Outdoor-Marken die nächste Generation? Eine aktuelle W&P Studie zeigt, welche Werte, Kanäle und Entscheidungsfaktoren Gen Z, Y und X beim Kauf prägen – und was Unternehmen tun müssen, um langfristig relevant zu bleiben. Philipp Trompeter, Leiter Sport, Lifestyle & Retail bei Dr. Wieselhuber & Partner GmbH, zeigt in der Branchenzeitschrift SAZ: Der Generationenwandel verändert nicht, was Menschen kaufen, sondern warum - die emotionale Logik des Kaufens verschiebt sich. Nur wer versteht, welche Faktoren die Kaufentscheidungen derjüngeren Generationen Y und Z prägen und was diese Käuferschicht von älteren Kunden unterscheidet, der kann sie auch gezielt ansprechen.
News, 07.01.2026
07.01.2026
Fabian Hammer ist ab Januar 2026 Mitglied der Geschäftsleitung der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P). Im Geschäftsfeld Restructuring & Corporate Finance verantwortet er den Bereich (distressed) M&A Real Estate und erweitert damit das W&P-Leistungsportfolio strategisch. Der Fokus von Fabian Hammer, zuvor Director & Standortleiter Hamburg bei FalkenSteg, liegt auf der strukturierten Vermarktung von Immobilien, der Bewertung von Bestands- und Entwicklungsportfolien, Sale-&-Lease-/Rent-Back-Transaktionen für Betriebsgebäude sowie der strategischen Entwicklung von Lösungen für Immobilien und Immobilienportfolios in Sondersituationen.  „Mit Fabian Hammer gewinnen wir nicht nur einen ausgewiesenen Experten für distressed M&A Real Estate Transaktionen, sondern auch eine etablierte Führungskraft“, so Philippe Piscol, Partner & Leiter distressed M&A bei W&P. „Sein unternehmerisches Handeln, Branchen-Know-how und Verhandlungsgeschick sind eine optimale Ergänzung für unser Team und für unsere Mandanten ein echter Mehrwert.“
Event, 13.01.2026
Digitalevent
13.01.2026
Was benötigen Finanzierer bei einem Kreditnehmer in der Krise – ist es ein IBR, ein Sanierungsgutachten in Anlehnung an IDW S6, ein Sanierungs-gutachten, gem. der höchstrichterlichen Rechtsprechung des BGHs? Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Situation ist ein Gutachten erforderlich: Standstill, Tilgungsstundung, Fresh Money? Und gibt es hiervon Ausnahmen? Diese Fragen und weitere Themen werden in unserem Executive Dialog in Kooperation mit GSK Stockmann thematisiert.
News, 18.12.2025
18.12.2025
Kommentar von Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, Gründer und Senior Partner bei Dr. Wieselhuber & Partner GmbH Viele reden von Transformation, wenige wissen, was es ist und noch weniger haben praktische Erfahrungen, oder gar Erfolge vorzuweisen. Gefährlich wird es, wenn man daraus Erfolgsrezepte, pauschale Gültigkeit macht, denn das „Transformationsobjekt Unternehmen“ gibt es nicht und bei strukturellen und disruptiven Veränderungen verlieren Erfahrungen, Erfolgsmuster der Vergangenheit und Gegenwart an Wert und Wirkung. Kann dieser „neuen Welt“ nur mit einer Transformation, also einer fundamentalen, dauerhaft wirksamen Neukonfiguration des Unternehmens entsprochen werden? Der damit verbundene Wandel erfasst alle Komponenten des Systems „Unternehmung. Letztlich entsteht ein neues Unternehmen. „Leichter auf der grünen Wiese“ als am und mit dem bestehenden Organismus eines Unternehmens. Orientierungsgröße ist ein Zielbild des zukünftigen Unternehmens, das einen Pull-Effekt auf die Gestaltungs- und Handlungsoptionen ausübt. Und hier liegt bereits die große Herausforderung der verantwortlichen Management-Ebene. Von welchem Wissenstand geht man aus, wie interpretieren sie Chancen- und Risikopotential der alternativen Zukunftswelten und wie deutlich werden Dissens und Konsens bei der Bildung des Zielunternehmens, bzw. welche Akzeptanz gibt es für einen gemeinsamen, aber auch getrennten Weg in die Zukunft. Es gilt unternehmensindividuell zu beantworten „Was wird wie, wo und wann von wem transferiert“, denn das klärt den Transformationspfad und auch das Transformationsrisiko. Künstliche Intelligenz (KI) ist zweifelsohne „Treiber“ und „Enabler“ zugleich, denn sie verändert und verbessert Leistungserstellung und -vermarktung, Professionalisierung, Transparenz, Aktualität und Wirtschaftlichkeit, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und neue Konfigurationen. Hervorzuheben ist, dass KI den Zugang zu globalem Wissen demokratisiert: Wissen als verfügbarer Rohstoff für alle, unabhängig von Unternehmensgröße und Kapitalkraft. Welches genutzt wird, ist Aufgabe und Verantwortung der Top-Entscheider. Die eigene Ressourcenstärke und die notwendigen Fähigkeiten bestimmen Intensität und Zeitachse der Transformation. Das Maß an Radikalität der Transformation wird von Dynamik und Komplexität der zu erwartenden Zukunft und der Ausgangssituation des Unternehmens geprägt. Hier stehen auch Entscheidungen an, inwieweit ein Unternehmen allein, mit der bestehenden Gesellschafterstruktur die Transformation schaffen kann. Nicht alle Branchen und Unternehmen werden von einer radikalen Transformation betroffen sein, denn die Auswirkungen der exogenen Entwicklungen sind unternehmensindividuell und ermöglichen und erfordern spezifische Schritte zur Verbesserung und Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit. Veränderung oder Transformation – welches ist der richtige, passende Weg? Erfolgreiche Unternehmen und deren Entscheider haben das Unternehmen und seine Geschäfte immer schon neu gedacht und gestaltet. Fundament jeglicher Veränderung und Transformation sind ein wirtschaftlich gesundes, wettbewerbsfähiges und professionell geführtes Unternehmen. Transformation benötigt Zeit, Kraft, Committment, Ausdauer, Resilienz – schafft dies ein Unternehmen allein? Nicht alle die gestartet sind, werden am Ziel ankommen. Ebenso ist die Erkenntnis zutreffend: Transformations-Management ist nicht Krisen-Management. Die „schöpferische Zerstörung“, nicht nur etwas Neues, sondern auch Besseres, Zeitgemäßes zu schaffen, ist eine der interessantesten, aufregendsten, kreativen, aber auch risikoreichen Aufgaben und Herausforderung der Unternehmensgestaltung. Innovation ist die Quelle für ertragreiches Wirtschaftswachstum und Wohlstand einer Gesellschaft – erfolgreiche Unternehmer und Top-Entscheider ist dies bekannt.

Unsere Leistungen & Branchen

Industriegüter & Automotive
Bauzulieferindustrie
Chemie & Kunststoffe
Konsumgüter
Handel & Dienstleistungen
Pharma & LifeScience
Real Estate
Strategie
Innovation & New Business
Führung & Organisation
Marketing & Vertrieb
Operations
Business Performance
Corporate Finance
Distressed M&A
Restrukturierung & Sanierung

Wir sind ausgezeichnet

Die führende Unternehmensberatung
für Familienunternehmen im deutsch-sprachigen Raum.
Mehr über W&P erfahren

Kontakt

Vorname *
Nachname *
Unternehmen *
Position *

E-Mail *
4 + 1 = ?
Ihre Nachricht *
 
Bitte füllen Sie alle markierten Felder korrekt aus

Deine Zukunft,
unser Interesse

Perspektiven eröffnen

Zukunft gestalten