Die wirtschaftliche Situation im Maschinen- und Anlagenbau verschärft den Blick auf ein Thema, das in vielen Unternehmen lange verdrängt wurde: defizitäre Tochtergesellschaften und nicht-performende Geschäftsbereiche. Sie binden Kapital, beanspruchen Managementkapazitäten und schwächen durch anhaltende Quersubventionierung die Ertragskraft des Kerngeschäfts. Was in Wachstumsphasen tolerierbar erschien, wird unter den heutigen Rahmenbedingungen zunehmend zum strategischen und finanziellen Würgegriff. Zwar sind Ursachen, Schwächen und Problemfelder häufig bekannt. Doch bei der Bewertung von Handlungsoptionen und der Ableitung konsequenter Entscheidungen besteht in vielen Unternehmen erhebliche Unsicherheit.
Wir zeigen anhand eines Praxisbeispiels, wie ein kritischer Geschäftsbereich durch gezielte finanzielle und operative Maßnahmen zunächst stabilisiert und anschließend für eine strategische Transaktion vorbereitet wurde. Im Mittelpunkt stehen Transparenz über Ertragskraft, Liquidität und Handlungsoptionen – als Grundlage für belastbare Entscheidungen und eine erfolgreiche Brücke zum M&A.















