Christian Sprenger ist Partner der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH und leitet den Bereich „Operational Excellence“.

Nach Abschluss seines B.Sc. in Economics and Business Administration an der Universität Tübingen sowie seines M.Sc. in Management an der Universität Mannheim begann er seine berufliche Laufbahn zunächst für vier Jahre bei einer namhaften Restrukturierungs- und Sanierungsberatung. Anschließend wechselte er zu einer international führenden Beratung für Lean-Management und Operations, in der er als Partner insgesamt sieben Jahre den Geschäftsbereich Performance Improvement, Strategie und Restrukturierung aufbaute und zahlreiche multifunktionale Transformationsprojekte zur Ergebnis- und Liquiditätsverbesserung erfolgreich leitete. Mit seiner fundierten funktionalen und funktionsübergreifenden Fachexpertise sowie einer ausgeprägten Umsetzungsorientierung begleitet er Unternehmen nahezu aller Branchen, mit Schwerpunkt auf das produzierende Gewerbe.

Er ist Autor zahlreicher praxisnaher Veröffentlichungen zu seinen Schwerpunktthemen.

Christian Sprenger

Partner
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Aktuelles

News, 12.11.2025
12.11.2025
Künstliche Intelligenz, Digital Twins und Vision Systeme verändern Produktionsprozesse und industrielle Wertschöpfung grundlegend – von der Effizienzsteigerung über Qualitätsmanagement bis hin zu Flexibilität und Transparenz auf dem Shopfloor. Doch wie erkennt man das Potenzial in der Fertigung und wie lässt es sich heben? Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit Deltia und WILO SE gab es praxisnahe Impulse. „KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität im Shopfloor. Sie hilft, Verschwendung zu eliminieren, Qualität zu steigern und den Fachkräftemangel abzufedern – bestenfalls aufsetzend auf bereits verschlankten Proezessen im Zuge einer LEAN Transformation sowie einer optimierten Datentransparenz und -qualität“, so Christian Sprenger, Partner und Leiter Operational Excellence bei W&P, einleitend. Eine aktuelle W&P Studie zeigt, dass die größten Potenziale in Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle und Produktionsplanung liegen, jedoch nur rund 25% des deutschen Mittelstands KI bereits im Einsatz hat. Wie KI entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz kommt zeigte Jan Daniel, Head of Smart Manufacturing bei W&P. „Gerade die Kombination aus virtuellen Daten, Agentensystemen und Closed Loop Quality zeigt, dass KI-Anwendungen nicht nur Effizienzgewinne bringen, sondern oft schon nach sechs bis neun Monaten einen messbaren ROI erzielen.“ Gleichzeitig warnte er vor typischen Stolpersteinen wie fehlender Governance, Skalierungsschocks oder kulturellen Widerständen und empfahl ein strukturiertes Vorgehen in fünf Phasen – von der Exploration über Use-Case-Definition bis zum Rollout. Maximilian Fischer, CEO Deltia, demonstrierte, wie KI-gestützte Videoanalysen Produktionsprozesse messbar verbessern. Aus Projekten mit ABB und Viessmann berichtete er von Produktivitätssteigerungen zwischen 10 und 20 Prozent. Erfolgsentscheidend seien dabei Transparenz gegenüber den Mitarbeitenden, die Auswahl eines relevanten Businessproblems, crossfunktionale Teams und ein pragmatisches, iteratives Vorgehen. David Graurock, Head of AI Competence Center bei WILO SE, gewährte Einblicke in die KI-Strategie des Dortmunder Pumpenherstellers. Anhand von Praxisbeispielen, die von adaptiver Werkerassistenz über KI-basierte Dichtungsprüfung bis hin zu generativen Anwendungen wie „Wilo GPT“ reichten, zeigte Graurock, wie KI bereits heute Prozesse optimiert und Wissen im Unternehmen nutzbar macht. Take-aways aus der Werkstatt-Diskussion, moderiert von Oliver Rörig, Partner bei W&P: Die Einführung von KI sollte sich immer an konkreten Business-Problemen und klaren Mehrwerten orientieren. Für den Einstieg empfehlen sich Use Cases mit schnellem, sichtbarem Nutzen wie etwa Predictive Maintenance oder visuelle Qualitätsprüfungen. Und auch wenn viele Unternehmen noch am Anfang stehen: Entscheidend sind Erfahrungsaustausch und pragmatisches Vorgehen. Denn eine datenbasierte, skalierbare und ROI-orientierte Einführung von KI ist der Schlüssel zu nachhaltiger Performance-Steigerung in der Produktion. Unternehmen, die diese Transformation aktiv gestalten, sichern sich nicht nur Effizienzgewinne – sie schaffen die Basis für die smarte Fabrik von morgen und steigern nachhaltig Ihre Wettbewerbsfähigkeit.
News, 30.10.2025
30.10.2025
Kommentar von Christian Sprenger, Partner Operational Excellence, und Fabian Dichant, Senior Manager Operational Excellence bei Dr. Wieselhuber & Partner Der Produktionsstandort Deutschland wurde in den letzten Jahren gern als Problemfall beschrieben – teuer, langsam, überreguliert. Auf der Summit Allgäu Produktion 2025 war der Ton anders: Die Probleme sind brutal real, aber niemand versinkt im Selbstmitleid. Genannt wurden unter anderem hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, Bürokratie und ein globaler Kostendruck, der durch die geopolitische Lage weiter steigt. Die US-Regierung unter Donald Trump setzt wieder offen auf Industrieprotektionismus, Zölle und „America First“, um Produktion zurück in die USA zu holen. Gleichzeitig kommt aus China eine neue Welle industrieller Konkurrenz: technisch solide, schnell skalierbar und „good enough“ – funktional ausreichend, aber preislich so aggressiv, dass gerade europäische Maschinenbauer und Zulieferer massiv unter Druck geraten. Die Botschaft der zwei Tage war deshalb eindeutig: Wenn wir in fünf Jahren noch wettbewerbsfähig sein wollen, reicht „weiter so“ nicht – gefragt seien laut Georg Weber, CTO WILO SE, mehr Produktivitätssprünge, um in 5 Jahren noch wettbewerbsfähig zu sein. Diese Produktivitätssprünge werden inzwischen nicht mehr als theoretische LEAN-Übung diskutiert, sondern sehr operativ. Automatisierung ist keine Prestigeinsel mehr, sondern Grundvoraussetzung dafür, in einem Hochlohnland stabil und in Qualität liefern zu können. Digitale Assistenzsysteme sollen Prozesse beherrschbar machen: Werkerführung in Echtzeit statt dicker Arbeitsanweisung, sofortiges Feedback statt spätem Nacharbeiten, klare Takte statt individueller Heldenleistung. Nachhaltigkeit wird nicht mehr als Imageblock verkauft, sondern als Teil der Effizienzlogik: Energie verstehen, Verbräuche aktiv steuern, eigene Versorgung sichern, Verluste reduzieren. Es geht weniger um „mehr Leute für mehr Schichten“, sondern darum, die vorhandenen Ressourcen so stabil, standardisiert und störungsarm laufen zu lassen, dass Ausbringung und Liefertreue planbar bleiben. Ein weiterer roter Faden: Geschwindigkeit. Veränderung wird nicht mehr als mehrjähriges Transformationsprogramm beschrieben, sondern als Taktfrage im Tagesgeschäft. Wer jede Entscheidung dreifach absichert, liefert zu spät. Wer die Industrialisierung zu lange absichert, verliert den Markt an jemanden, der schneller lernt. Geschwindigkeit wird damit zur Führungsaufgabe – nicht nur in der Entwicklung, sondern bis tief in die Fertigung. Entbürokratisierung wurde nicht als politisches Schlagwort diskutiert, sondern als Standortfrage. Zu lange Genehmigungswege, zusätzliche Berichtspflichten, wachsende regulatorische Komplexität kosten genau die Geschwindigkeit, die alle gleichzeitig einfordern. Am Ende liefen die Forderungen aus Industrie und Mittelstand erstaunlich deckungsgleich zusammen: weniger Fesseln, mehr Mut zu Sprunginnovationen und ein konsequenter Fokus auf Effizienz und Produktivität direkt am Shopfloor – nicht nur in Präsentationen. Fazit: Wettbewerbsfähigkeit wird sich nicht mehr über Lohnkosten entscheiden, sondern über Exzellenz in der Ausführung. Wer morgen bestehen will, muss heute Standards schaffen, Komplexität runterfahren, Output pro Anlage und Schicht heben und Führung am Shopfloor stärken – und das Ganze mit Tempo.
Kommentar, 10.10.2024
10.10.2024
Operational Excellence ist der „Heilige Gral“ jedes Unternehmens, der den Unterschied zwischen Mittelmäßigkeit und Spitzenleistung in der Unternehmensperformance definiert. In einer sich rasant wandelnden Welt ist es für Unternehmen unerlässlich, effektiv und effizient zu sein, umnachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben und den Unternehmenswert zu steigern. Auf die wichtigsten Elemente, Methoden und Erfolgsfaktoren zur Erzielung von operativer Exzellenz wird nachfolgend eingegangen.DefinitionOperational Excellence (kurz: OPEX) ist ein ganzheitlicher Managementansatz mit systematischer Herangehensweise zur nachhaltigen Generierung von Wettbewerbsvorteilen. Durch OPEX werden die Kosten gesenkt, die Qualität optimiert, die Durchlauf- und Lieferzeiten verkürzt sowie die Kundenzufriedenheit verbessert und damit alle relevanten Hebel zur Steigerung des Unternehmenswerts bedient. Ausgerichtet auf die Unternehmensstrategie, verbindet OPEX die funktionsübergreifende Exzellenz in den Kernfunktionen und der Administration mit der funktionsübergreifenden Exzellenz in den Kernprozessen zur Supply-Chain- und Wertstromoptimierung. Operational Excellence beinhaltet dabei die effektive und effiziente Kooperation von Menschen, Prozessen und Technologien, um optimale Unternehmensergebnisse zu erzielen. Als essenzielles Fundament zur nachhaltigen Erfüllung von OPEX ist dieser durch die Themenfelder Leadership und Kultur, Change-Management, KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) sowie durch ein schlagkräftiges PMO (Project Management Office) zu unterstützen.StrategieOperational Excellence ist kein isoliert zu betrachtendes Ziel, sondern ein ganzheitlicher Managementansatz, der eng mit der Unternehmensstrategie verknüpft sein muss. Hierdurch wird sichergestellt, dass sämtliche Aktivitäten und Maßnahmen sowie auch die Ressourcenallokation konsequent auf die Erreichung der übergeordneten, strategischen Unternehmensziele ausgerichtet sind. Wenn zum Beispiel die Marktführerschaft durch Produktinnovation angestrebt wird, sollte Operational Excellence darauf abzielen, die Effektivität und Effizienz der Produktentwicklung zu steigern und die Time-to-Market zu verkürzen.Funktionale und funktionsübergreifende ExzellenzFunktionale Exzellenz konzentriert sich auf die kontinuierliche Optimierung der Prozesse, Strukturen und Methoden innerhalb der gegebenen Kern- sowie auch der Unterstützungsfunktionen. Ziel ist es, durch Eliminierung und Minimierung der bestehenden (offensichtlichen und verdeckten) Verschwendungen die Wertschöpfung und somit genau das zu steigern, wofür der Kunde bereit ist zu bezahlen. LEAN-Management, Six Sigma und Total Productive Management sind hierbei ausgewählte bewährte Methodiken zur Erzielung „schlanker“ Prozesse mit optimierter Qualität sowie Ausgangspunkt für die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP).Für eine schnelle Bewertung der funktionalen Performance eignen sich neben klassischen Werkzeugen wie Wertstrom- und Prozessanalysen sowie Funktionalinterviews auch digitale Tools wie (Big) Data Analytics als bewährte Methoden in unseren Projekten. Auf Basis schlanker Prozesse können dann in einem zweiten Schritt weitere Optimierungen durch Digitalisierung und Automatisierung angestrebt werden (Bsp.: Robotic process automation (RPA), Internet of Things (IoT), etc.). Die Reihenfolge der Umsetzung ist hierbei entscheidend, um die Skalierbarkeit der Prozesse sicherzustellen und somit den Ressourceneinsatz auf ein Minimum zu beschränken.Neben der funktionalen Exzellenz ist die funktionsübergreifende Optimierung von entscheidender Bedeutung, da gemäß verschiedener Studien bis zu 40 % der unternehmensweiten Potenziale durch funktionsübergreifende Verbesserungsmaßnahmen erzielt werden („End-to- End“). Im Fokus stehen hierbei unter anderen die Kernprozesse Auftragsabwicklung, Sales- & Operations- Planning (S&OP), Produktentwicklung, Life Cycle Management und Innovation (PEP & PIP) sowie Qualitätsmanagement. Zur Erzielung von funktionsübergreifender Exzellenz muss über funktionale Grenzen hinweg operiert sowie eine nahtlose Zusammenarbeit und Integration zwischen verschiedenen Abteilungen und Funktionen sichergestellt werden. Statt isolierter Silos arbeiten die Mitarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen an der Erreichung gemeinsamer Ziele und der Maximierung des Unternehmenserfolgs.Für eine datengestützte Bewertung der funktionsübergreifenden Performance eignet sich Process-Mining als Ergänzung zu den Erkenntnissen aus klassischen End-to-End-Interviews sowie Prozess- und Systemanalysen. Nach Gestaltung von effektiven und effizienten, funktionsübergreifenden Prozessen kann dann weitere Optimierung durch Digitalisierung und Automatisierung angestrebt werden (Bsp.: Prozessautomatisierungen, Integration von Systemen und Anwendungen, Cloud Computing, etc.). Auch hier gilt es, die Prioritäten richtig zu setzen und die Reihenfolge der Umsetzung zu beachten.Das Fundament: Leadership und Kultur, Change-Management, KVP und PMODas Fundament für die nachhaltige Umsetzung operativer Exzellenz bildet eine starke Führung und Unternehmenskultur, unterstützt durch wirksames Change-Management und die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Zudem spielt ein leistungsfähiges Project Management Office (PMO) eine entscheidende Rolle in der Unterstützung und Umsetzung dieser Prinzipien.■ Leadership und Kultur: Eine starke Führung mit einem klaren Fokus auf Performance sowie eine unterstützende Unternehmenskultur sind von entscheidender Bedeutung für das Erzielen von nachhaltiger operativer Exzellenz. Führungskräfte müssen die Vision und die Ziele klar kommunizieren und Innovation, kontinuierliche Verbesserung, Konfliktbewusstsein und gleichfalls eine authentische Zusammenarbeit konsequent vorleben. Eine Kultur des Vertrauens, der Offenheit und des Engagements ist unerlässlich, um Mitarbeiter zu ermutigen, Ideen einzubringen, Risiken einzugehen und sich proaktiv an der Verbesserung der Abläufe zu beteiligen.■ Change-Management: Operational Excellence erfordert spürbare Veränderungen, was zwangsläufig zu Widerständen und Herausforderungen führt. Ein wirkungsvolles Change-Management ist entscheidend, um diese Veränderungen erfolgreich zu bewältigen und sicherzustellen, damit sie von den Mitarbeitern akzeptiert und umgesetzt werden. Dies beinhaltet die klare Kommunikation der Veränderungsgründe und dazugehöriger Konsequenzen, die Einbindung der betroffenen Mitarbeiter, um „Betroffene zu Beteiligten zu machen“, die Bereitstellung von Schulungsangeboten und Coachings sowie die Entwicklung von Stakeholder-spezifischen Anreiz und Incentivierungslogiken.■ Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP): Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist ein zentraler Bestandteil von Operational Excellence. Damit dieser aktiv gelebt wird, müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen und Führungsinstrumente wie beispielsweise Shopfloor-Management etabliert werden, die es den Mitarbeitern ermöglichen, kontinuierlich nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Prozesse, Strukturen und Produkte zu streben.■ Projektmanagement: Projektmanagement ist ein weiteres entscheidendes Element von OPEX, da viele Initiativen zur Prozessverbesserung und Veränderung als Projekte organisiert sind. Ein stringentes Projektmanagement umfasst dabei die Definition von klaren Zielen und Meilensteinen, die Zuweisung von Ressourcen und Verantwortlichkeiten, die Planung und Durchführung von Aktivitäten sowie die Messung, Überwachung und Steuerung des Projektfortschritts. Somit gewährleistet ein strukturiertes Projektmanagement, dass die gewünschten Ergebnisse zur Erzielung der strategischen Ziele erreicht werden.Operative Exzellenz ergebniswirksam machenÜbergeordnetes Ziel des Operational Excellence-Ansatzes ist die nachhaltige Steigerung des ROCE (Return on Capital Employed), also der Rendite auf das eingesetzte Kapital und damit auch die Steigerung des Unternehmenswertes. Wichtig hierbei ist jedoch, bei Umsetzung der funktionalen oder funktionsübergreifenden Exzellenz die Ergebniswirksamkeit der Optimierungsmaßnahmen sicherzustellen.
Event, 27.10.2025 (Beendet)
Digitalevent
Beendet
Der Kongress SUMMIT ALLGÄU Produktion ist eine Managementkonferenz „von der Industrie für die Industrie“. Die Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um Führungskräften im Produktionsumfeld neue Impulse für Ihre Arbeit zu liefern. Hierfür kommen die relevanten Entscheider der produzierenden Industrie zusammen und schaffen eine Atmosphäre des offenen Austausches auf Augenhöhe. Im Kern stehen dabei keine wissenschaftlichen Fachvorträge, sondern authentische Erfahrungsberichte aus der industriellen Praxis.In diesem Jahr als Aussteller dabei: Das W&P Team Business Perfomance Improvement. Folgende Fragestellungen werden im Rahmen des SUMMIT ALLGÄU Produktion 2025 diskutiert:Zwischen Zöllen, geopolitischen Konflikten und vulnerablen Lieferketten: Wie kann den Anforderungen „Wandlungsfähigkeit“ und „Resilienz“ moderner Produktionssysteme nachhaltig Rechnung getragen werden?Mit welchen produktionssystematischen Werkzeugen lässt sich die gegebene Variantenvielfalt bestmöglich abbilden?Welche Rolle spielt in Zukunft die ökologische Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette? Wie kann ein gleichermaßen ökologisch und ökonomisch vorteilhafter Transformationsprozess in der industriellen Praxis gelingen? Wie muss ein Produktionssystem gestaltet sein, um qualifizierte Fachkräfte zu begeistern und nachhaltig an das eigene Unternehmen zu binden? Zwischen Hype und Revolution: Wie kann aus Produktionsdaten echter Mehrwert für die Beantwortung dieser Fragestellungen entstehen?Zur Anmeldung beim Veranstalter. 
News, 12.11.2025
12.11.2025
Künstliche Intelligenz, Digital Twins und Vision Systeme verändern Produktionsprozesse und industrielle Wertschöpfung grundlegend – von der Effizienzsteigerung über Qualitätsmanagement bis hin zu Flexibilität und Transparenz auf dem Shopfloor. Doch wie erkennt man das Potenzial in der Fertigung und wie lässt es sich heben? Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit Deltia und WILO SE gab es praxisnahe Impulse. „KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität im Shopfloor. Sie hilft, Verschwendung zu eliminieren, Qualität zu steigern und den Fachkräftemangel abzufedern – bestenfalls aufsetzend auf bereits verschlankten Proezessen im Zuge einer LEAN Transformation sowie einer optimierten Datentransparenz und -qualität“, so Christian Sprenger, Partner und Leiter Operational Excellence bei W&P, einleitend. Eine aktuelle W&P Studie zeigt, dass die größten Potenziale in Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle und Produktionsplanung liegen, jedoch nur rund 25% des deutschen Mittelstands KI bereits im Einsatz hat. Wie KI entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz kommt zeigte Jan Daniel, Head of Smart Manufacturing bei W&P. „Gerade die Kombination aus virtuellen Daten, Agentensystemen und Closed Loop Quality zeigt, dass KI-Anwendungen nicht nur Effizienzgewinne bringen, sondern oft schon nach sechs bis neun Monaten einen messbaren ROI erzielen.“ Gleichzeitig warnte er vor typischen Stolpersteinen wie fehlender Governance, Skalierungsschocks oder kulturellen Widerständen und empfahl ein strukturiertes Vorgehen in fünf Phasen – von der Exploration über Use-Case-Definition bis zum Rollout. Maximilian Fischer, CEO Deltia, demonstrierte, wie KI-gestützte Videoanalysen Produktionsprozesse messbar verbessern. Aus Projekten mit ABB und Viessmann berichtete er von Produktivitätssteigerungen zwischen 10 und 20 Prozent. Erfolgsentscheidend seien dabei Transparenz gegenüber den Mitarbeitenden, die Auswahl eines relevanten Businessproblems, crossfunktionale Teams und ein pragmatisches, iteratives Vorgehen. David Graurock, Head of AI Competence Center bei WILO SE, gewährte Einblicke in die KI-Strategie des Dortmunder Pumpenherstellers. Anhand von Praxisbeispielen, die von adaptiver Werkerassistenz über KI-basierte Dichtungsprüfung bis hin zu generativen Anwendungen wie „Wilo GPT“ reichten, zeigte Graurock, wie KI bereits heute Prozesse optimiert und Wissen im Unternehmen nutzbar macht. Take-aways aus der Werkstatt-Diskussion, moderiert von Oliver Rörig, Partner bei W&P: Die Einführung von KI sollte sich immer an konkreten Business-Problemen und klaren Mehrwerten orientieren. Für den Einstieg empfehlen sich Use Cases mit schnellem, sichtbarem Nutzen wie etwa Predictive Maintenance oder visuelle Qualitätsprüfungen. Und auch wenn viele Unternehmen noch am Anfang stehen: Entscheidend sind Erfahrungsaustausch und pragmatisches Vorgehen. Denn eine datenbasierte, skalierbare und ROI-orientierte Einführung von KI ist der Schlüssel zu nachhaltiger Performance-Steigerung in der Produktion. Unternehmen, die diese Transformation aktiv gestalten, sichern sich nicht nur Effizienzgewinne – sie schaffen die Basis für die smarte Fabrik von morgen und steigern nachhaltig Ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Kommentar, 10.10.2024
10.10.2024
Operational Excellence ist der „Heilige Gral“ jedes Unternehmens, der den Unterschied zwischen Mittelmäßigkeit und Spitzenleistung in der Unternehmensperformance definiert. In einer sich rasant wandelnden Welt ist es für Unternehmen unerlässlich, effektiv und effizient zu sein, umnachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben und den Unternehmenswert zu steigern. Auf die wichtigsten Elemente, Methoden und Erfolgsfaktoren zur Erzielung von operativer Exzellenz wird nachfolgend eingegangen.DefinitionOperational Excellence (kurz: OPEX) ist ein ganzheitlicher Managementansatz mit systematischer Herangehensweise zur nachhaltigen Generierung von Wettbewerbsvorteilen. Durch OPEX werden die Kosten gesenkt, die Qualität optimiert, die Durchlauf- und Lieferzeiten verkürzt sowie die Kundenzufriedenheit verbessert und damit alle relevanten Hebel zur Steigerung des Unternehmenswerts bedient. Ausgerichtet auf die Unternehmensstrategie, verbindet OPEX die funktionsübergreifende Exzellenz in den Kernfunktionen und der Administration mit der funktionsübergreifenden Exzellenz in den Kernprozessen zur Supply-Chain- und Wertstromoptimierung. Operational Excellence beinhaltet dabei die effektive und effiziente Kooperation von Menschen, Prozessen und Technologien, um optimale Unternehmensergebnisse zu erzielen. Als essenzielles Fundament zur nachhaltigen Erfüllung von OPEX ist dieser durch die Themenfelder Leadership und Kultur, Change-Management, KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) sowie durch ein schlagkräftiges PMO (Project Management Office) zu unterstützen.StrategieOperational Excellence ist kein isoliert zu betrachtendes Ziel, sondern ein ganzheitlicher Managementansatz, der eng mit der Unternehmensstrategie verknüpft sein muss. Hierdurch wird sichergestellt, dass sämtliche Aktivitäten und Maßnahmen sowie auch die Ressourcenallokation konsequent auf die Erreichung der übergeordneten, strategischen Unternehmensziele ausgerichtet sind. Wenn zum Beispiel die Marktführerschaft durch Produktinnovation angestrebt wird, sollte Operational Excellence darauf abzielen, die Effektivität und Effizienz der Produktentwicklung zu steigern und die Time-to-Market zu verkürzen.Funktionale und funktionsübergreifende ExzellenzFunktionale Exzellenz konzentriert sich auf die kontinuierliche Optimierung der Prozesse, Strukturen und Methoden innerhalb der gegebenen Kern- sowie auch der Unterstützungsfunktionen. Ziel ist es, durch Eliminierung und Minimierung der bestehenden (offensichtlichen und verdeckten) Verschwendungen die Wertschöpfung und somit genau das zu steigern, wofür der Kunde bereit ist zu bezahlen. LEAN-Management, Six Sigma und Total Productive Management sind hierbei ausgewählte bewährte Methodiken zur Erzielung „schlanker“ Prozesse mit optimierter Qualität sowie Ausgangspunkt für die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP).Für eine schnelle Bewertung der funktionalen Performance eignen sich neben klassischen Werkzeugen wie Wertstrom- und Prozessanalysen sowie Funktionalinterviews auch digitale Tools wie (Big) Data Analytics als bewährte Methoden in unseren Projekten. Auf Basis schlanker Prozesse können dann in einem zweiten Schritt weitere Optimierungen durch Digitalisierung und Automatisierung angestrebt werden (Bsp.: Robotic process automation (RPA), Internet of Things (IoT), etc.). Die Reihenfolge der Umsetzung ist hierbei entscheidend, um die Skalierbarkeit der Prozesse sicherzustellen und somit den Ressourceneinsatz auf ein Minimum zu beschränken.Neben der funktionalen Exzellenz ist die funktionsübergreifende Optimierung von entscheidender Bedeutung, da gemäß verschiedener Studien bis zu 40 % der unternehmensweiten Potenziale durch funktionsübergreifende Verbesserungsmaßnahmen erzielt werden („End-to- End“). Im Fokus stehen hierbei unter anderen die Kernprozesse Auftragsabwicklung, Sales- & Operations- Planning (S&OP), Produktentwicklung, Life Cycle Management und Innovation (PEP & PIP) sowie Qualitätsmanagement. Zur Erzielung von funktionsübergreifender Exzellenz muss über funktionale Grenzen hinweg operiert sowie eine nahtlose Zusammenarbeit und Integration zwischen verschiedenen Abteilungen und Funktionen sichergestellt werden. Statt isolierter Silos arbeiten die Mitarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen an der Erreichung gemeinsamer Ziele und der Maximierung des Unternehmenserfolgs.Für eine datengestützte Bewertung der funktionsübergreifenden Performance eignet sich Process-Mining als Ergänzung zu den Erkenntnissen aus klassischen End-to-End-Interviews sowie Prozess- und Systemanalysen. Nach Gestaltung von effektiven und effizienten, funktionsübergreifenden Prozessen kann dann weitere Optimierung durch Digitalisierung und Automatisierung angestrebt werden (Bsp.: Prozessautomatisierungen, Integration von Systemen und Anwendungen, Cloud Computing, etc.). Auch hier gilt es, die Prioritäten richtig zu setzen und die Reihenfolge der Umsetzung zu beachten.Das Fundament: Leadership und Kultur, Change-Management, KVP und PMODas Fundament für die nachhaltige Umsetzung operativer Exzellenz bildet eine starke Führung und Unternehmenskultur, unterstützt durch wirksames Change-Management und die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Zudem spielt ein leistungsfähiges Project Management Office (PMO) eine entscheidende Rolle in der Unterstützung und Umsetzung dieser Prinzipien.■ Leadership und Kultur: Eine starke Führung mit einem klaren Fokus auf Performance sowie eine unterstützende Unternehmenskultur sind von entscheidender Bedeutung für das Erzielen von nachhaltiger operativer Exzellenz. Führungskräfte müssen die Vision und die Ziele klar kommunizieren und Innovation, kontinuierliche Verbesserung, Konfliktbewusstsein und gleichfalls eine authentische Zusammenarbeit konsequent vorleben. Eine Kultur des Vertrauens, der Offenheit und des Engagements ist unerlässlich, um Mitarbeiter zu ermutigen, Ideen einzubringen, Risiken einzugehen und sich proaktiv an der Verbesserung der Abläufe zu beteiligen.■ Change-Management: Operational Excellence erfordert spürbare Veränderungen, was zwangsläufig zu Widerständen und Herausforderungen führt. Ein wirkungsvolles Change-Management ist entscheidend, um diese Veränderungen erfolgreich zu bewältigen und sicherzustellen, damit sie von den Mitarbeitern akzeptiert und umgesetzt werden. Dies beinhaltet die klare Kommunikation der Veränderungsgründe und dazugehöriger Konsequenzen, die Einbindung der betroffenen Mitarbeiter, um „Betroffene zu Beteiligten zu machen“, die Bereitstellung von Schulungsangeboten und Coachings sowie die Entwicklung von Stakeholder-spezifischen Anreiz und Incentivierungslogiken.■ Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP): Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist ein zentraler Bestandteil von Operational Excellence. Damit dieser aktiv gelebt wird, müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen und Führungsinstrumente wie beispielsweise Shopfloor-Management etabliert werden, die es den Mitarbeitern ermöglichen, kontinuierlich nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Prozesse, Strukturen und Produkte zu streben.■ Projektmanagement: Projektmanagement ist ein weiteres entscheidendes Element von OPEX, da viele Initiativen zur Prozessverbesserung und Veränderung als Projekte organisiert sind. Ein stringentes Projektmanagement umfasst dabei die Definition von klaren Zielen und Meilensteinen, die Zuweisung von Ressourcen und Verantwortlichkeiten, die Planung und Durchführung von Aktivitäten sowie die Messung, Überwachung und Steuerung des Projektfortschritts. Somit gewährleistet ein strukturiertes Projektmanagement, dass die gewünschten Ergebnisse zur Erzielung der strategischen Ziele erreicht werden.Operative Exzellenz ergebniswirksam machenÜbergeordnetes Ziel des Operational Excellence-Ansatzes ist die nachhaltige Steigerung des ROCE (Return on Capital Employed), also der Rendite auf das eingesetzte Kapital und damit auch die Steigerung des Unternehmenswertes. Wichtig hierbei ist jedoch, bei Umsetzung der funktionalen oder funktionsübergreifenden Exzellenz die Ergebniswirksamkeit der Optimierungsmaßnahmen sicherzustellen.
News, 30.10.2025
30.10.2025
Kommentar von Christian Sprenger, Partner Operational Excellence, und Fabian Dichant, Senior Manager Operational Excellence bei Dr. Wieselhuber & Partner Der Produktionsstandort Deutschland wurde in den letzten Jahren gern als Problemfall beschrieben – teuer, langsam, überreguliert. Auf der Summit Allgäu Produktion 2025 war der Ton anders: Die Probleme sind brutal real, aber niemand versinkt im Selbstmitleid. Genannt wurden unter anderem hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, Bürokratie und ein globaler Kostendruck, der durch die geopolitische Lage weiter steigt. Die US-Regierung unter Donald Trump setzt wieder offen auf Industrieprotektionismus, Zölle und „America First“, um Produktion zurück in die USA zu holen. Gleichzeitig kommt aus China eine neue Welle industrieller Konkurrenz: technisch solide, schnell skalierbar und „good enough“ – funktional ausreichend, aber preislich so aggressiv, dass gerade europäische Maschinenbauer und Zulieferer massiv unter Druck geraten. Die Botschaft der zwei Tage war deshalb eindeutig: Wenn wir in fünf Jahren noch wettbewerbsfähig sein wollen, reicht „weiter so“ nicht – gefragt seien laut Georg Weber, CTO WILO SE, mehr Produktivitätssprünge, um in 5 Jahren noch wettbewerbsfähig zu sein. Diese Produktivitätssprünge werden inzwischen nicht mehr als theoretische LEAN-Übung diskutiert, sondern sehr operativ. Automatisierung ist keine Prestigeinsel mehr, sondern Grundvoraussetzung dafür, in einem Hochlohnland stabil und in Qualität liefern zu können. Digitale Assistenzsysteme sollen Prozesse beherrschbar machen: Werkerführung in Echtzeit statt dicker Arbeitsanweisung, sofortiges Feedback statt spätem Nacharbeiten, klare Takte statt individueller Heldenleistung. Nachhaltigkeit wird nicht mehr als Imageblock verkauft, sondern als Teil der Effizienzlogik: Energie verstehen, Verbräuche aktiv steuern, eigene Versorgung sichern, Verluste reduzieren. Es geht weniger um „mehr Leute für mehr Schichten“, sondern darum, die vorhandenen Ressourcen so stabil, standardisiert und störungsarm laufen zu lassen, dass Ausbringung und Liefertreue planbar bleiben. Ein weiterer roter Faden: Geschwindigkeit. Veränderung wird nicht mehr als mehrjähriges Transformationsprogramm beschrieben, sondern als Taktfrage im Tagesgeschäft. Wer jede Entscheidung dreifach absichert, liefert zu spät. Wer die Industrialisierung zu lange absichert, verliert den Markt an jemanden, der schneller lernt. Geschwindigkeit wird damit zur Führungsaufgabe – nicht nur in der Entwicklung, sondern bis tief in die Fertigung. Entbürokratisierung wurde nicht als politisches Schlagwort diskutiert, sondern als Standortfrage. Zu lange Genehmigungswege, zusätzliche Berichtspflichten, wachsende regulatorische Komplexität kosten genau die Geschwindigkeit, die alle gleichzeitig einfordern. Am Ende liefen die Forderungen aus Industrie und Mittelstand erstaunlich deckungsgleich zusammen: weniger Fesseln, mehr Mut zu Sprunginnovationen und ein konsequenter Fokus auf Effizienz und Produktivität direkt am Shopfloor – nicht nur in Präsentationen. Fazit: Wettbewerbsfähigkeit wird sich nicht mehr über Lohnkosten entscheiden, sondern über Exzellenz in der Ausführung. Wer morgen bestehen will, muss heute Standards schaffen, Komplexität runterfahren, Output pro Anlage und Schicht heben und Führung am Shopfloor stärken – und das Ganze mit Tempo.
Event, 27.10.2025 (Beendet)
Digitalevent
Beendet
Der Kongress SUMMIT ALLGÄU Produktion ist eine Managementkonferenz „von der Industrie für die Industrie“. Die Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um Führungskräften im Produktionsumfeld neue Impulse für Ihre Arbeit zu liefern. Hierfür kommen die relevanten Entscheider der produzierenden Industrie zusammen und schaffen eine Atmosphäre des offenen Austausches auf Augenhöhe. Im Kern stehen dabei keine wissenschaftlichen Fachvorträge, sondern authentische Erfahrungsberichte aus der industriellen Praxis.In diesem Jahr als Aussteller dabei: Das W&P Team Business Perfomance Improvement. Folgende Fragestellungen werden im Rahmen des SUMMIT ALLGÄU Produktion 2025 diskutiert:Zwischen Zöllen, geopolitischen Konflikten und vulnerablen Lieferketten: Wie kann den Anforderungen „Wandlungsfähigkeit“ und „Resilienz“ moderner Produktionssysteme nachhaltig Rechnung getragen werden?Mit welchen produktionssystematischen Werkzeugen lässt sich die gegebene Variantenvielfalt bestmöglich abbilden?Welche Rolle spielt in Zukunft die ökologische Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette? Wie kann ein gleichermaßen ökologisch und ökonomisch vorteilhafter Transformationsprozess in der industriellen Praxis gelingen? Wie muss ein Produktionssystem gestaltet sein, um qualifizierte Fachkräfte zu begeistern und nachhaltig an das eigene Unternehmen zu binden? Zwischen Hype und Revolution: Wie kann aus Produktionsdaten echter Mehrwert für die Beantwortung dieser Fragestellungen entstehen?Zur Anmeldung beim Veranstalter. 
News, 12.11.2025
12.11.2025
Künstliche Intelligenz, Digital Twins und Vision Systeme verändern Produktionsprozesse und industrielle Wertschöpfung grundlegend – von der Effizienzsteigerung über Qualitätsmanagement bis hin zu Flexibilität und Transparenz auf dem Shopfloor. Doch wie erkennt man das Potenzial in der Fertigung und wie lässt es sich heben? Im Rahmen des digitalen W&P Executive Dialogs in Kooperation mit Deltia und WILO SE gab es praxisnahe Impulse. „KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität im Shopfloor. Sie hilft, Verschwendung zu eliminieren, Qualität zu steigern und den Fachkräftemangel abzufedern – bestenfalls aufsetzend auf bereits verschlankten Proezessen im Zuge einer LEAN Transformation sowie einer optimierten Datentransparenz und -qualität“, so Christian Sprenger, Partner und Leiter Operational Excellence bei W&P, einleitend. Eine aktuelle W&P Studie zeigt, dass die größten Potenziale in Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle und Produktionsplanung liegen, jedoch nur rund 25% des deutschen Mittelstands KI bereits im Einsatz hat. Wie KI entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz kommt zeigte Jan Daniel, Head of Smart Manufacturing bei W&P. „Gerade die Kombination aus virtuellen Daten, Agentensystemen und Closed Loop Quality zeigt, dass KI-Anwendungen nicht nur Effizienzgewinne bringen, sondern oft schon nach sechs bis neun Monaten einen messbaren ROI erzielen.“ Gleichzeitig warnte er vor typischen Stolpersteinen wie fehlender Governance, Skalierungsschocks oder kulturellen Widerständen und empfahl ein strukturiertes Vorgehen in fünf Phasen – von der Exploration über Use-Case-Definition bis zum Rollout. Maximilian Fischer, CEO Deltia, demonstrierte, wie KI-gestützte Videoanalysen Produktionsprozesse messbar verbessern. Aus Projekten mit ABB und Viessmann berichtete er von Produktivitätssteigerungen zwischen 10 und 20 Prozent. Erfolgsentscheidend seien dabei Transparenz gegenüber den Mitarbeitenden, die Auswahl eines relevanten Businessproblems, crossfunktionale Teams und ein pragmatisches, iteratives Vorgehen. David Graurock, Head of AI Competence Center bei WILO SE, gewährte Einblicke in die KI-Strategie des Dortmunder Pumpenherstellers. Anhand von Praxisbeispielen, die von adaptiver Werkerassistenz über KI-basierte Dichtungsprüfung bis hin zu generativen Anwendungen wie „Wilo GPT“ reichten, zeigte Graurock, wie KI bereits heute Prozesse optimiert und Wissen im Unternehmen nutzbar macht. Take-aways aus der Werkstatt-Diskussion, moderiert von Oliver Rörig, Partner bei W&P: Die Einführung von KI sollte sich immer an konkreten Business-Problemen und klaren Mehrwerten orientieren. Für den Einstieg empfehlen sich Use Cases mit schnellem, sichtbarem Nutzen wie etwa Predictive Maintenance oder visuelle Qualitätsprüfungen. Und auch wenn viele Unternehmen noch am Anfang stehen: Entscheidend sind Erfahrungsaustausch und pragmatisches Vorgehen. Denn eine datenbasierte, skalierbare und ROI-orientierte Einführung von KI ist der Schlüssel zu nachhaltiger Performance-Steigerung in der Produktion. Unternehmen, die diese Transformation aktiv gestalten, sichern sich nicht nur Effizienzgewinne – sie schaffen die Basis für die smarte Fabrik von morgen und steigern nachhaltig Ihre Wettbewerbsfähigkeit.
News, 30.10.2025
30.10.2025
Kommentar von Christian Sprenger, Partner Operational Excellence, und Fabian Dichant, Senior Manager Operational Excellence bei Dr. Wieselhuber & Partner Der Produktionsstandort Deutschland wurde in den letzten Jahren gern als Problemfall beschrieben – teuer, langsam, überreguliert. Auf der Summit Allgäu Produktion 2025 war der Ton anders: Die Probleme sind brutal real, aber niemand versinkt im Selbstmitleid. Genannt wurden unter anderem hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, Bürokratie und ein globaler Kostendruck, der durch die geopolitische Lage weiter steigt. Die US-Regierung unter Donald Trump setzt wieder offen auf Industrieprotektionismus, Zölle und „America First“, um Produktion zurück in die USA zu holen. Gleichzeitig kommt aus China eine neue Welle industrieller Konkurrenz: technisch solide, schnell skalierbar und „good enough“ – funktional ausreichend, aber preislich so aggressiv, dass gerade europäische Maschinenbauer und Zulieferer massiv unter Druck geraten. Die Botschaft der zwei Tage war deshalb eindeutig: Wenn wir in fünf Jahren noch wettbewerbsfähig sein wollen, reicht „weiter so“ nicht – gefragt seien laut Georg Weber, CTO WILO SE, mehr Produktivitätssprünge, um in 5 Jahren noch wettbewerbsfähig zu sein. Diese Produktivitätssprünge werden inzwischen nicht mehr als theoretische LEAN-Übung diskutiert, sondern sehr operativ. Automatisierung ist keine Prestigeinsel mehr, sondern Grundvoraussetzung dafür, in einem Hochlohnland stabil und in Qualität liefern zu können. Digitale Assistenzsysteme sollen Prozesse beherrschbar machen: Werkerführung in Echtzeit statt dicker Arbeitsanweisung, sofortiges Feedback statt spätem Nacharbeiten, klare Takte statt individueller Heldenleistung. Nachhaltigkeit wird nicht mehr als Imageblock verkauft, sondern als Teil der Effizienzlogik: Energie verstehen, Verbräuche aktiv steuern, eigene Versorgung sichern, Verluste reduzieren. Es geht weniger um „mehr Leute für mehr Schichten“, sondern darum, die vorhandenen Ressourcen so stabil, standardisiert und störungsarm laufen zu lassen, dass Ausbringung und Liefertreue planbar bleiben. Ein weiterer roter Faden: Geschwindigkeit. Veränderung wird nicht mehr als mehrjähriges Transformationsprogramm beschrieben, sondern als Taktfrage im Tagesgeschäft. Wer jede Entscheidung dreifach absichert, liefert zu spät. Wer die Industrialisierung zu lange absichert, verliert den Markt an jemanden, der schneller lernt. Geschwindigkeit wird damit zur Führungsaufgabe – nicht nur in der Entwicklung, sondern bis tief in die Fertigung. Entbürokratisierung wurde nicht als politisches Schlagwort diskutiert, sondern als Standortfrage. Zu lange Genehmigungswege, zusätzliche Berichtspflichten, wachsende regulatorische Komplexität kosten genau die Geschwindigkeit, die alle gleichzeitig einfordern. Am Ende liefen die Forderungen aus Industrie und Mittelstand erstaunlich deckungsgleich zusammen: weniger Fesseln, mehr Mut zu Sprunginnovationen und ein konsequenter Fokus auf Effizienz und Produktivität direkt am Shopfloor – nicht nur in Präsentationen. Fazit: Wettbewerbsfähigkeit wird sich nicht mehr über Lohnkosten entscheiden, sondern über Exzellenz in der Ausführung. Wer morgen bestehen will, muss heute Standards schaffen, Komplexität runterfahren, Output pro Anlage und Schicht heben und Führung am Shopfloor stärken – und das Ganze mit Tempo.
Kommentar, 10.10.2024
10.10.2024
Operational Excellence ist der „Heilige Gral“ jedes Unternehmens, der den Unterschied zwischen Mittelmäßigkeit und Spitzenleistung in der Unternehmensperformance definiert. In einer sich rasant wandelnden Welt ist es für Unternehmen unerlässlich, effektiv und effizient zu sein, umnachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben und den Unternehmenswert zu steigern. Auf die wichtigsten Elemente, Methoden und Erfolgsfaktoren zur Erzielung von operativer Exzellenz wird nachfolgend eingegangen.DefinitionOperational Excellence (kurz: OPEX) ist ein ganzheitlicher Managementansatz mit systematischer Herangehensweise zur nachhaltigen Generierung von Wettbewerbsvorteilen. Durch OPEX werden die Kosten gesenkt, die Qualität optimiert, die Durchlauf- und Lieferzeiten verkürzt sowie die Kundenzufriedenheit verbessert und damit alle relevanten Hebel zur Steigerung des Unternehmenswerts bedient. Ausgerichtet auf die Unternehmensstrategie, verbindet OPEX die funktionsübergreifende Exzellenz in den Kernfunktionen und der Administration mit der funktionsübergreifenden Exzellenz in den Kernprozessen zur Supply-Chain- und Wertstromoptimierung. Operational Excellence beinhaltet dabei die effektive und effiziente Kooperation von Menschen, Prozessen und Technologien, um optimale Unternehmensergebnisse zu erzielen. Als essenzielles Fundament zur nachhaltigen Erfüllung von OPEX ist dieser durch die Themenfelder Leadership und Kultur, Change-Management, KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) sowie durch ein schlagkräftiges PMO (Project Management Office) zu unterstützen.StrategieOperational Excellence ist kein isoliert zu betrachtendes Ziel, sondern ein ganzheitlicher Managementansatz, der eng mit der Unternehmensstrategie verknüpft sein muss. Hierdurch wird sichergestellt, dass sämtliche Aktivitäten und Maßnahmen sowie auch die Ressourcenallokation konsequent auf die Erreichung der übergeordneten, strategischen Unternehmensziele ausgerichtet sind. Wenn zum Beispiel die Marktführerschaft durch Produktinnovation angestrebt wird, sollte Operational Excellence darauf abzielen, die Effektivität und Effizienz der Produktentwicklung zu steigern und die Time-to-Market zu verkürzen.Funktionale und funktionsübergreifende ExzellenzFunktionale Exzellenz konzentriert sich auf die kontinuierliche Optimierung der Prozesse, Strukturen und Methoden innerhalb der gegebenen Kern- sowie auch der Unterstützungsfunktionen. Ziel ist es, durch Eliminierung und Minimierung der bestehenden (offensichtlichen und verdeckten) Verschwendungen die Wertschöpfung und somit genau das zu steigern, wofür der Kunde bereit ist zu bezahlen. LEAN-Management, Six Sigma und Total Productive Management sind hierbei ausgewählte bewährte Methodiken zur Erzielung „schlanker“ Prozesse mit optimierter Qualität sowie Ausgangspunkt für die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP).Für eine schnelle Bewertung der funktionalen Performance eignen sich neben klassischen Werkzeugen wie Wertstrom- und Prozessanalysen sowie Funktionalinterviews auch digitale Tools wie (Big) Data Analytics als bewährte Methoden in unseren Projekten. Auf Basis schlanker Prozesse können dann in einem zweiten Schritt weitere Optimierungen durch Digitalisierung und Automatisierung angestrebt werden (Bsp.: Robotic process automation (RPA), Internet of Things (IoT), etc.). Die Reihenfolge der Umsetzung ist hierbei entscheidend, um die Skalierbarkeit der Prozesse sicherzustellen und somit den Ressourceneinsatz auf ein Minimum zu beschränken.Neben der funktionalen Exzellenz ist die funktionsübergreifende Optimierung von entscheidender Bedeutung, da gemäß verschiedener Studien bis zu 40 % der unternehmensweiten Potenziale durch funktionsübergreifende Verbesserungsmaßnahmen erzielt werden („End-to- End“). Im Fokus stehen hierbei unter anderen die Kernprozesse Auftragsabwicklung, Sales- & Operations- Planning (S&OP), Produktentwicklung, Life Cycle Management und Innovation (PEP & PIP) sowie Qualitätsmanagement. Zur Erzielung von funktionsübergreifender Exzellenz muss über funktionale Grenzen hinweg operiert sowie eine nahtlose Zusammenarbeit und Integration zwischen verschiedenen Abteilungen und Funktionen sichergestellt werden. Statt isolierter Silos arbeiten die Mitarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen an der Erreichung gemeinsamer Ziele und der Maximierung des Unternehmenserfolgs.Für eine datengestützte Bewertung der funktionsübergreifenden Performance eignet sich Process-Mining als Ergänzung zu den Erkenntnissen aus klassischen End-to-End-Interviews sowie Prozess- und Systemanalysen. Nach Gestaltung von effektiven und effizienten, funktionsübergreifenden Prozessen kann dann weitere Optimierung durch Digitalisierung und Automatisierung angestrebt werden (Bsp.: Prozessautomatisierungen, Integration von Systemen und Anwendungen, Cloud Computing, etc.). Auch hier gilt es, die Prioritäten richtig zu setzen und die Reihenfolge der Umsetzung zu beachten.Das Fundament: Leadership und Kultur, Change-Management, KVP und PMODas Fundament für die nachhaltige Umsetzung operativer Exzellenz bildet eine starke Führung und Unternehmenskultur, unterstützt durch wirksames Change-Management und die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Zudem spielt ein leistungsfähiges Project Management Office (PMO) eine entscheidende Rolle in der Unterstützung und Umsetzung dieser Prinzipien.■ Leadership und Kultur: Eine starke Führung mit einem klaren Fokus auf Performance sowie eine unterstützende Unternehmenskultur sind von entscheidender Bedeutung für das Erzielen von nachhaltiger operativer Exzellenz. Führungskräfte müssen die Vision und die Ziele klar kommunizieren und Innovation, kontinuierliche Verbesserung, Konfliktbewusstsein und gleichfalls eine authentische Zusammenarbeit konsequent vorleben. Eine Kultur des Vertrauens, der Offenheit und des Engagements ist unerlässlich, um Mitarbeiter zu ermutigen, Ideen einzubringen, Risiken einzugehen und sich proaktiv an der Verbesserung der Abläufe zu beteiligen.■ Change-Management: Operational Excellence erfordert spürbare Veränderungen, was zwangsläufig zu Widerständen und Herausforderungen führt. Ein wirkungsvolles Change-Management ist entscheidend, um diese Veränderungen erfolgreich zu bewältigen und sicherzustellen, damit sie von den Mitarbeitern akzeptiert und umgesetzt werden. Dies beinhaltet die klare Kommunikation der Veränderungsgründe und dazugehöriger Konsequenzen, die Einbindung der betroffenen Mitarbeiter, um „Betroffene zu Beteiligten zu machen“, die Bereitstellung von Schulungsangeboten und Coachings sowie die Entwicklung von Stakeholder-spezifischen Anreiz und Incentivierungslogiken.■ Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP): Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist ein zentraler Bestandteil von Operational Excellence. Damit dieser aktiv gelebt wird, müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen und Führungsinstrumente wie beispielsweise Shopfloor-Management etabliert werden, die es den Mitarbeitern ermöglichen, kontinuierlich nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Prozesse, Strukturen und Produkte zu streben.■ Projektmanagement: Projektmanagement ist ein weiteres entscheidendes Element von OPEX, da viele Initiativen zur Prozessverbesserung und Veränderung als Projekte organisiert sind. Ein stringentes Projektmanagement umfasst dabei die Definition von klaren Zielen und Meilensteinen, die Zuweisung von Ressourcen und Verantwortlichkeiten, die Planung und Durchführung von Aktivitäten sowie die Messung, Überwachung und Steuerung des Projektfortschritts. Somit gewährleistet ein strukturiertes Projektmanagement, dass die gewünschten Ergebnisse zur Erzielung der strategischen Ziele erreicht werden.Operative Exzellenz ergebniswirksam machenÜbergeordnetes Ziel des Operational Excellence-Ansatzes ist die nachhaltige Steigerung des ROCE (Return on Capital Employed), also der Rendite auf das eingesetzte Kapital und damit auch die Steigerung des Unternehmenswertes. Wichtig hierbei ist jedoch, bei Umsetzung der funktionalen oder funktionsübergreifenden Exzellenz die Ergebniswirksamkeit der Optimierungsmaßnahmen sicherzustellen.
Event, 27.10.2025 (Beendet)
Digitalevent
Beendet
Der Kongress SUMMIT ALLGÄU Produktion ist eine Managementkonferenz „von der Industrie für die Industrie“. Die Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um Führungskräften im Produktionsumfeld neue Impulse für Ihre Arbeit zu liefern. Hierfür kommen die relevanten Entscheider der produzierenden Industrie zusammen und schaffen eine Atmosphäre des offenen Austausches auf Augenhöhe. Im Kern stehen dabei keine wissenschaftlichen Fachvorträge, sondern authentische Erfahrungsberichte aus der industriellen Praxis.In diesem Jahr als Aussteller dabei: Das W&P Team Business Perfomance Improvement. Folgende Fragestellungen werden im Rahmen des SUMMIT ALLGÄU Produktion 2025 diskutiert:Zwischen Zöllen, geopolitischen Konflikten und vulnerablen Lieferketten: Wie kann den Anforderungen „Wandlungsfähigkeit“ und „Resilienz“ moderner Produktionssysteme nachhaltig Rechnung getragen werden?Mit welchen produktionssystematischen Werkzeugen lässt sich die gegebene Variantenvielfalt bestmöglich abbilden?Welche Rolle spielt in Zukunft die ökologische Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette? Wie kann ein gleichermaßen ökologisch und ökonomisch vorteilhafter Transformationsprozess in der industriellen Praxis gelingen? Wie muss ein Produktionssystem gestaltet sein, um qualifizierte Fachkräfte zu begeistern und nachhaltig an das eigene Unternehmen zu binden? Zwischen Hype und Revolution: Wie kann aus Produktionsdaten echter Mehrwert für die Beantwortung dieser Fragestellungen entstehen?Zur Anmeldung beim Veranstalter. 
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Expertise

Branchen
Maschinen- und Anlagenbau
Automotive
Elektroindustrie
Leistungen
Transformationsprojekten zur nachhaltigen Verbesserung von Ergebnis und Liquidität
Prozessoptimierung
schlanke Produktion
Supply-Chain
Restrukturierungs- und Sanierungskonzepte
Optimierung von Controllingsystemen
Einführung von Performance Controlling (Trainer)
integrierte Finanzplanungen (LucaNet)
Strategieentwicklung
-operationalisierung und -umsetzung
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