München, 07.11.2025

Ob globale Unsicherheiten, steigende Finanzierungskosten oder strukturelle Marktveränderung – der Druck auf Unternehmen nimmt weiter zu. In diesem Umfeld reicht reaktives Krisenmanagement nicht mehr aus. Gefragt ist vielmehr eine gestaltende Sanierung: früh initiiert, strategisch verankert und konsequent umgesetzt. Wie man das konkret angehen kann? Dieses Thema stand im Mittelpunkt der Restructuring Lounge Linz von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) in Kooperation mit SGS.

Zum Auftakt machten Daniel Emmrich, Partner bei W&P, und Dr. Christoph Strobl, Managing Partner bei SGS, deutlich: „Zukunftsfähigkeit entsteht durch klare Steuerung, stringente Prioritäten und eine Führung, die Orientierung bietet.“ Zum Start in den Abend präsentierte Dr. Daniel Degischer, Management Center Innsbruck, und Dr. Christoph Strobl,  SGS Management GmbH, in ihrem Impulsvortrag die Ergebnisse des internationalen Forschungsprojekt – finanziert von der österreichischen Nationalbank – zum Thema „Open Strategy in der Restrukturierung und Sanierung“. Durch diesen Ansatz ergeben sich neue und transparente Wege in der Neuausrichtung der Geschäfte, da es gelingt Markt, Organisation und Finanzierung zusammen an einen Tisch zu bringen. 


Auch Johannes Zubrod, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P, unterstrich: „Viele Unternehmen navigieren auch heute noch ohne belastbare Frühwarnmechanismen. In diesem Fall ist eine integrierte kaufmännische Steuerung gefragt“, so Zubrod. Ohne Krisenfrühwarnsysteme ginge es heute nicht mehr.


Im anschließenden Lounge-Talk mit den Referenten sowie Dr. Gernot Hofer, Vorstand, Invest Unternehmensbeteiligungs AG, Dr. Mario Leistentritt, Jaufer Rechtsanwälte GmbH, und Thomas Litzlbauer, Management Factory, wurde vor allem deutlich: Sanierung beginnt nicht erst mit dem Krisenfall, sondern mit klarer Kommunikation, vorausschauender Führung und dem Mut, klare Entscheidungen zu treffen.

Eine spannende Brücke zwischen Hochleistungssport und Restrukturierung schlug Prof. Kurt Matzler, Professor für Strategisches Management an der Universität Innsbruck, in seinem abschließenden Impuls „High Performance Mindset“. Als zweifacher Teilnehmer und Finisher des „Race Across America“ zeigte er, zu welcher Leistung der Mensch in der Lage ist, wenn er ein „Warum“ hat und parallel maximale Disziplin und Konsequenz in der Umsetzung beweist – ganz nach dem Motto: „If you can dream it, you can do it“.

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Restructuring Lounge Linz: Die Renaissance der gestaltenden Sanierung als Chance für die Zukunft