W&P Kommentar
München, 11.04.2012

Unternehmensgestalter - Mächtige Macher

Ein Kommentar von Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, Managing Partner bei Dr. Wieselhuber & Partner
Prof. Dr. Norbert Wieselhuber
Managing Partner 

Jedes Unternehmen, besser noch, jede Unternehmenskonfiguration hat seine Zeit. Und: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Doch wie gelingt es Unternehmen "zeitgemäß", zukunfts- und überlebensfähig zu gestalten? Der Einsatz von zwei grundlegenden Erfolgsfaktoren wird notwendig und ausschlaggebend: "Macht und Machen". Das Phänomen "Macht" ist in der Öffentlichkeit sehr häufig negativ belegt. Machtmissbrauch dominiert vor Machtgebrauch. Macht konstruktiv und positiv für die Umsetzung von notwendigen Entscheidungen und Veränderungen zu nutzen, ist unabdingbar, um Fortschritte zu erzielen. Macht hat dabei unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen; die institutionelle Macht, die Macht des Kapitals, der Ressourceneigentümer, die Macht des Wissens, hierarchische Macht, originäre und verliehene Macht und nicht zuletzt die individuelle, der Persönlichkeit des Individuums entspringende Macht, das Charisma.

Werden in der Wirtschaft "objektive Machtfaktoren", wie zum Beispiel Eigentümermacht durch Kapitalbesitz und/oder hierarchische Macht mit den "subjektiven Machtmerkmalen" verbunden, dann entstehen "Mächtige Macher". Veränderungen werden in der Unternehmenspraxis mehr denn je durch ein sogenanntes "Promotorengespann", den Macht- und Fachpromotoren, bewirkt. Bei den zunehmend komplexeren Unternehmenswelten und der Wissensexplosion muss man davon ausgehen, dass in den seltensten Fällen Macht- und Fachpromotoren in einer Person vereinigt sind. Wer allerdings als Vorstand, Geschäftsführer oder Eigentümer meint, er würde alles selbst wissen, beherrschen, verändern können, könnte an seiner Omnipotenz, an seinem Universalgenie scheitern - denn "Hochmut kommt vor dem Fall".

Den vollständigen Kommentar von Professor Wieselhuber lesen Sie im Opinion Paper "Unternehmensgestalter - Mächtige Macher".
 
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