München, 13.06.2018

Familienunternehmen in Bayern: Go digital!

Der bayerische Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer stand regionalen Unternehmern Rede und Antwort zur Digitalisierung im Bayerischen Mittelstand – Anlass: Der Unternehmersalon Bayern auf Initiative von Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P) und dem Wirtschaftsbeirat Bayern in Kempten. Credo des Abends: Gerade angesichts fundamentaler Herausforderungen in Organisation, Prozessen und Kultur muss der bayerische Mittelstand jetzt die Mehrwerte der digitalen Transformation für neue Geschäftsideen nutzen.

Hannes Feneberg, Geschäftsführer der Feneberg Lebensmittel GmbH, brachte es bei der Eröffnung der Veranstaltung auf den Punkt: „Digitalisierung betrifft uns alle, niemand kommt daran vorbei!“ Deshalb sei langes Warten im Zusammenhang mit Digitalisierungsstrategien fehl am Platz – gerade Mittelständler müssten jetzt an Tempo zulegen und auf diesen Zug aufspringen, um nicht abgehängt zu werden, unterstrich Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, Managing Partner von W&P.
„Wo in der Vergangenheit physische Produkte verkauft wurden, sind es heute Services oder Datensätze. Der bayerische Mittelstand sollte jetzt eine neue Unternehmenskultur entwickeln, bei der er die Chancen der Plattformökonomie nutzt und sich künftig leichter tut, selbst neue Geschäftsmodelle aufzusetzen“, so Minister Pschierer. Die politischen Rahmenbedingungen für die digitale Transformation im Freistaat mit einem Investitionsvolumen von mehr als 5 Mrd. Euro bis 2022 seien eine gute Basis.

Jean-Francois Pauly, Leiter Digitalisierung bei W&P, betonte: „Familienunternehmen brauchen eine Vision, hinter der sowohl die jüngere als auch die ältere Generation steht! Denn Digitalisierung betrifft die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells und braucht deshalb aktive Vorbilder an der Spitze des Unternehmens, die die digitale Transformation ganzheitlich und strukturiert angehen“. Effizienzpotentiale in der Wertschöpfungskette zu heben gehöre genauso dazu, wie strategisch weiterzudenken und den Wettbewerb im Blick zu haben.

Fazit: Digitalisierung lässt sich nicht von der Stange kaufen, sie muss unternehmensspezifisch gestaltet werden. Im Fokus sollten dabei auch die Qualifizierung aller Mitarbeiter sowie eine transparente Kommunikation stehen. Fördermittel wie Digitalisierungs- oder F&E-Boni können bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Ertragskraft und Zukunftsfähigkeit zusätzlich unterstützen.

Die nächste Veranstaltung findet in Burghausen am 28. Juni statt. 
Mehr hierzu unter Veranstaltungen.
 
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