München, 14.01.2016

Branchentrends Bauzuliefererindustrie 2016

Für die Mehrzahl der Unternehmen der Bauzulieferindustrie sind die Aussichten im deutschen Markt - im Gegensatz zu den eher durchwachsenen internationalen Erwartungen - für 2016 vielversprechend. Es läuft operativ gut und der akute Bedarf nach neuem, bezahlbarem Wohnraum bringt neue Impulse. Diese "Komfortzone" sollte genutzt werden, um aus der Position der Stärke heraus zukunftsorientierte Themen anzugehen - insbesondere die Digitalisierung der Prozesse inklusive Produktion, der Produkte und der Interaktion mit den vielfältigen Zielgruppen.

Was ist hierfür zu tun? Die Unternehmen müssen eine klare strategische Zielrichtung definieren, wie sie das facettenreiche Thema Digitalisierung nutzen wollen. Hier reicht es nicht, die vordergründigen Smart Home/Building Produktanforderungen zu erfüllen. Vielmehr müssen innovative und relevante Nutzenargumente für die Zielgruppen im Produkt integriert oder durch Kooperationen abgedeckt werden. In verschiedenen Nischen gedeihen bereits jetzt die agilen Wettbewerber von morgen. Hinzu kommt: Der Prozess auf der Baustelle und damit der Fachhandwerker wird sich Schritt für Schritt weiter entwickeln. Die Industrie muss diese Veränderung aktiv mit gestalten, um Handwerker, Fachplaner und andere Entscheider auch digital zu binden. Ein kritischer Blick auf Vertriebsperformance und klassische Vertriebswege im Unternehmen eröffnet zusätzliche Möglichkeiten. Die nationalen Märkte sind verteilt, aber neue Wachstumsquellen stecken in der gezielten Internationalisierung. Und hier agieren noch überraschend viele Unternehmen eher opportunistisch und ohne klare Strategie. Wie hier Wachstumspotenziale gehobene werden können, macht der internationale Wettbewerb - auch aus China - den heimischen Unternehmen bereits vor.

Das Fazit der W&P Branchenexperten: Zuversicht für 2016. Die kommenden Jahre bieten der Industrie ausreichend Möglichkeiten, ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend härteren, globaleren und wohl auch digitaleren Wettbewerb langfristig optimal aufzustellen. Aber Vorsicht: Die genannten Themen müssen konsequent angegangen werden, um den (noch) vorhandenen Vorsprung der deutschen Bauzuliefererindustrie auch zu verteidigen.
 
Ihr Ansprechpartner
Stephanie Meske
Public Relations
 
Telefon
+49 89 / 286 23 139

Fax
+49 89 / 286 23 290

 
Kontaktieren Sie uns
 
Themenrelevante Inhalte
Lange bevor Begriffe wie „Industrie 4.0“ und „Digitalisierung“ unser...
mehr
Am 14. September 2017 findet das nächste Forum ElektroWirtschaft...
mehr
Hand aufs Herz: Die Umsetzung der Digitalisierung in der Branche findet eher opportunistisch statt...
mehr
Ja, es ist eine dreifache Herausforderung: Herkömmliche Technologien vorantreiben, das Unternehmen...
mehr
Die zukünftige Bedeutung des Smart Home Marktes ist unter Experten und Branchenkennern unstrittig. Fraglich ist: Wann und...
mehr
„Stillstand ist Rückschritt“ – das ist branchenübergreifender „common sense“. Wachstum im Unternehmen ist deshalb...
mehr
Die stetig voranschreitende Automatisierung und Digitalisierung wird bei vielen mittelständischen Unternehmen...
mehr
Die SicherheitsExpo ist die Sicherheitsmesse, die dieses Jahr vom 5. bis 6...
mehr
Hoch profitable Produkte und Dienstleistungen im Markt und maximale Renditen auf Investitionen in die...
mehr
Zukunft findet für alle statt, mit Megatrends als wirkungsgewaltige Einflussgrößen. Doch wie kann die relevante...
mehr
Es scheint so, dass die FinTechs angetreten sind die gesamte Finanzbranche zu revolutionieren. Crowdfunding...
mehr
So kurz vor der Hannover Messe ist sie im Management vieler Maschinenbauer wieder präsent: Die Frage nach einem...
mehr
Publikation
mehr