München, 09.12.2015

Branchentrends Pharma/OTC-Märkte 2016

Der weltweite Markt für OTC Produkte hat die 100 Mrd. Euro Grenze überschritten und wird bis 2020 mit einer mittleren Wachstumsrate von ca. 5% global und etwa 2 bis 3% in Deutschland weiter wachsen. Unabhängig von den Wachstumsraten müssen sich alle Player 2016 einer Entwicklung stellen: Dem täglichen Gesundheitsmanagement der Konsumenten durch das Smart Phone. Stoffwechselmanagement heißt der neue Trend, mit dem für jede Lebenssituation die individuelle Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln durch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bestimmt werden kann.

Künftig übernimmt der Konsument, unterstützt durch Smart Phone Tools, die Regie in der Unterstützung seiner Leistungsfähigkeit, der Prävention bestimmter Befindlichkeitsstörungen und auch der Behandlung von einfachen Krankheiten. Für die Unternehmen in der OTC Industrie entstehen hierdurch ganz neue Herausforderungen, aber auch Chancen. Die Vermittlung des Nutzens der jeweiligen Produkte muss auf jedem Touchpoint der Customer bzw. Patient Journey passieren. Hohe Glaubwürdigkeit und objektive Information sind dabei die wichtigsten Wirkstoffe für ein überlegenes Arzneimittelmarketing. Es geht nicht mehr um einen Dosierungswettbewerb, sondern um "customized medication" und den Stoffwechselsupport für viele unterschiedliche Zielgruppen - alles unterstützt durch eine optimale digitale Infrastruktur.

Für die W&P-Experten aus dem Geschäftsbereich Pharma ist aber auch klar: Die klassischen Vertriebswege bleiben auch 2016 immer im Fokus. 23.000 Apothekenverkaufsstellen bieten der Versandapotheke weiterhin Paroli. Die Apotheker in neue Konzepte der Vermarktung von Arzneimitteln und Medizinprodukten zu integrieren, bildet erst die Grundlage für neue Vermarktungsstrategien im gesamten Segment. Der Präventionsmarkt wird in Zukunft erheblich an Bedeutung gewinnen, einfache Präparatestrategien werden zwar nicht überflüssig, geraten aber zunehmen in die Defensive. Kurzum: Künftig hat schlicht der Konsument bzw. der Patient hat das letzte Wort.
 
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