München, 23.09.2015

Komplexitätsmanagement: Komplexitätsfalle ade

Rund 10 Mio. Euro Einsparungen pro Jahr bei einem globalen Automobilhersteller. Verbesserte Margen durch 20 Prozent weniger Artikelvarianten in einem Unternehmen der Elektroindustrie. Eine Reduktion der Artikel um 45 Prozent in Maschinenbauunternehmen. Nachhaltige Verbesserung der Bestandsstruktur eines Großflächenhändlers durch Einführung von Prozess-Spielregeln und Senkung des ungewünschten Bestandes um circa 30 Prozent. So passiert - und vergleichbare Erfolge sind branchenübergreifend realisierbar. Zu diesem Schluss kommen die Experten des Beratungsunternehmens Dr. Wieselhuber & Partner (W&P). Die Voraussetzung: Ein professionell organisiertes Komplexitätsmanagement, das dem erprobten W&P S-MA-R-T Ansatz folgt.

"Stimmt die Umsatzentwicklung im Unternehmen nicht, ergreifen Vertrieb und Produktentwicklung oft die "Flucht nach vorne": Die Preise werden angepasst und parallel wird die Vielfalt wie Produktvarianten, aber auch Kundenanzahl oder bearbeitete Ländermärkte ausgeweitet", weiß Dr. Timo Renz, Managing Partner bei W&P. Die Konsequenz - eine Abwärtsspirale: Die Margen geraten unter Druck und gleichzeitig explodieren die Komplexitätskosten in den Operationsfunktionen entlang der Supply Chain, da das "Mehr" an Vielfalt und Komplexität an vielen Ecken und Enden die Effizienz der Produktions- und Logistikabläufe belastet. Versteckte Komplexitätskosten führen zu Gewinnerosionen. Mit "Viel hilft viel" landen Unternehmen so in der Komplexitäts- und Kostenfalle.

"Mit Komplexitätsmanagement liegt einer der wichtigsten Hebel zum Heben von Gewinnpotentialen in den Händen der Unternehmen! Per se ist Komplexität nichts Schlechtes, denn Vielfalt bietet die Chance zur Differenzierung und damit Kundennutzen. Das branchen- und unternehmensindividuell richtige Maß zu definieren und die gewünschte Komplexität zu beherrschen ist aber das A und O - und zwar auf oberster Management-Ebene", so Renz weiter. Da jede Funktion im Unternehmen auf die Komplexität aus einem anderen Blickwinkel schaut, sei Komplexitätsmanagement funktionsübergreifend zu organisieren und zu steuern.

Diese anspruchsvolle Aufgabe muss systematisch bewältigt werden. Mittels des W&P S-MA-R-T Ansatzes werden Komplexitätsnutzen und -kosten bewertet, das richtige Maß an Komplexität definiert, Lösungen und Spielregeln für die Beherrschung und Messung etabliert und das "zu viel" an Komplexität kurzfristig entschlackt. Das ultimative Ziel: Hoher Kundennutzen bei gleichzeitig höchster Effizienz - Komplexitätsfalle ade.

Weitere Informationen zum Thema Komplexitätsmanagement finden Sie hier.
 
Ihr Kontakt
Stephanie Meske
Public Relations
 
Telefon
+49 89 / 286 23 139

Fax
+49 89 / 286 23 290

 
Kontaktieren Sie uns
 
Themenrelevante Inhalte
Mitteilung, 04.08.2022
Wann kommt die Nachhaltigkeitswende in unterschiedlichen Branchen? Konkret: Wann liegt der reduzierte CO2-Footprint der deutschlandweit...
mehr
Das aktuelle Ranking des Handelsblatts „TOP Berater 2022“ kann sich für Dr. Wieselhuber &...
mehr
Die Weltgemeinschaft befindet sich als Ergebnis geopolitscher Verwerfungen, protektionistischer Ambitionen sowie anderer...
mehr
Wachstum im Heimatmarkt – der in der Regel 40 bis 60 % des Umsatzes ausmacht – wird zunehmend aufwendiger, so dass die...
mehr
Die Einrichtungsbranche gehört ganz klar zu den Gewinnern der Pandemie. Doch die Nachfragestimmung kippt. Inflation, instabile...
mehr
Wer die Thematik der Nachhaltigkeit nur durch die Kosten-Nutzen-Brille betrachtet, unterschätzt den...
mehr
Aufbauend auf den Beitrag „Long-Term-Strategy 2030+“ führt W&P eine branchenübergreifende Impulsstudie im...
mehr
Kommentar, 10.05.2022
… denn ohne Ziel ist jeder Weg richtig? Den Weg als Ziel zu definieren, erscheint doch sehr fragwürdig, eher ein Alibi für Ziellosigkeit, eine...
mehr



Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Webseite. Mit der Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.