München, 11.02.2014

52. MMM-Kongress: Trends in der Konsumgüterbranche

Über 1.000 Vertreter aus der Konsumgüter Wirtschaft treffen sich in diesen Tagen auf dem 52. MMM-Kongress in München, um über aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Der Kongress steht unter dem Motto "Moderne Vorbilder - vertraute Werte" und greift damit wichtige Herausforderungen unserer Zeit auf.
Neben Top-Entscheidern der Branche waren auch W&P Branchenexperten vor Ort und konnten im Rahmen der Veranstaltung vier Thesen in der Konsumgüterbranche identifizieren:

Werte als Kompass wirtschaftlichen Handelns
Werte werden zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil für die Zukunft. Unternehmen brauchen mehr als nur Einzelinitiativen für gesellschaftlich-soziale Verantwortung, für Nachhaltigkeit und Fairness, vielmehr müssen zentrale Werte für die Zukunft im Unternehmen verankert und transportiert werden.

Die hohen Ansprüche der Konsumenten nutzen
Über die Digitalisierung entsteht eine neue Art des Verdrängungswettbewerbs. Der Konsument will weniger Geiz ist Geil, sondern wird anspruchsvoller im Hinblick auf die Vielfalt von Information über Gesundheit, Nachhaltigkeit, Inhaltsstoffe und Ähnliches. Hierfür wird die Zahlungsbereitschaft je nach Konsumentengruppe sehr unterschiedlich ausfallen. Chancen bestehen darüber hinaus in Zusatzdienstleistungen vom Nutrition Report bis zum Company Footprint.

Bei Innovationen den Blick über den deutschen Tellerrand wagen
Der Handel in Deutschland hat in den letzten Jahren erheblich aufgeholt. Die Innovationsmesslatte liegt aber nach wie vor in Großbritannien. Dort sind mit dem Handel verknüpfte Dienstleistungskonzepte schon länger üblich, die Digitalisierung verleiht dieser Entwicklung zusätzliche Dynamik.

Stationäre Geschäfte onlinefähig machen
Sowohl Handel als auch Hersteller brauchen klare Strategien für ihre Wertepositionierung einerseits, für ihre zukünftige nahtlose Integration in die Online- und Offline-Strukturen der Distribution andererseits. Es gibt zahlreiche Chancen, sich gegen Online-Unternehmen zu behaupten, bisher werden sie aber nur unzureichend genutzt. Eine Voraussetzung ist die widerspruchsfreie stationäre Anbindung an die Online-Welt.


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