München, 05.12.2012

Atem ist Leben - W&P unterstützt Kinderhaus AtemReich

Realität für Kinder, die wegen einer Erkrankung oder einer Behinderung von klein auf beatmet werden müssen, sind oftmals langwierige Aufenthalte in Kinderkliniken. Die ersten Lebensjahre verbringen die Kinder fast ausnahmslos auf Intensivstationen. Dabei ist in der Regel eine Verlegung aus den Kinderkliniken in die häusliche Umgebung auf absehbare Zeit nicht möglich.

Das Kinderhaus AtemReich in München-Nymphenburg kümmert sich seit 2006 aufopferungsvoll und leidenschaftlich um eben solche Kinder bis zur Vollendung des Grundschulalters, die intensivpflegebedürftig, beatmet oder von einer Beatmung bedroht sind.

In direkter Nachbarschaft zur Kinderklinik des Dritten Ordens gelegen, bietet es in seinen Räumlichkeiten die dauerhafte Betreuung der Kinder. Eltern haben die Möglichkeit, sich in einem familiären Umfeld auf die Besonderheiten der Pflege und Betreuung ihrer Kinder einzustellen, um sie womöglich später in der häuslichen Umgebung weiter betreuen zu können.

"Man sieht, dass die Kinder hier ein Zuhause gefunden haben, in dem sie so sein dürfen, wie sie sind. Es ist beeindruckend, wie das Team es schafft, dass nicht die notwendige Pflege im Vordergrund steht, sondern die Vermittlung von Normalität, von Lerninhalten und nicht zuletzt von Lebensfreude", so Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Unternehmensberatung. Bereits seit vielen Jahren unterstützt er mit seinem Unternehmen kranke bzw. benachteiligte Kinder - zuletzt die Elterninitiative krebskranker Kinder, Lichtblick Hasenbergl sowie das ambulante Kinderhospiz München.

Im Kinderhaus AtemReich werden Kinder, deren Akutbehandlung abgeschlossen ist, sowohl pflegerisch und medizinisch als auch heilpädagogisch gefördert. Hierfür ist ein 96 Mitarbeiter starkes Team aus Pflegefachkräften, Heilpädagogen, Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden und Erziehern rund um die Uhr im Einsatz.

Aktuell sind 12 Kinder in Betreuung, die in zwei Wohngruppen mit Einzel- und Doppelzimmern untergebracht sind, ohne den typischen Krankenhauscharakter mit viel Platz für die Privatsphäre, aber auch das Gemeinschaftserlebnis.

"Es stimmt hoffnungsfroh und traurig zugleich, dass diese Einrichtung mit ihrer für unsere Gesellschaft so unschätzbar wichtigen Arbeit, in Deutschland weiterhin Pilotcharakter hat", so Wieselhuber. Anfang Dezember überreichte er gemeinsam mit dem Marketing-/PR-Leiter Gustl F. Thum eine Geldspende an Felicitas Hanne, Geschäftsführerin des Kinderhauses, zur Unterstützung der weiteren Arbeit.
 
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