Familienunternehmen stehen aktuell vor einer Herausforderung: Der demografische Wandel und die „Zeitenwende“ führen im deutschen Mittelstand zu einer strukturellen Nachfolgelücke. Zwar bleibt die Bereitschaft der nächsten Generation zur Gesellschafterrolle hoch – die operative Führungsverantwortung wird jedoch zunehmend kritisch hinterfragt. Diese "Nachfolgelücke" führt zu einer erhöhten Nachfrage nach externen Managern, die die operative Führung in Familienunternehmen übernehmen.
Doch der erfolgreiche Übergang auf externe Führung erfordert nicht nur operative Transformation im Unternehmen, sondern auch einen emotionalen und strategischen Rollenwandel auf Gesellschafterebene. Außerdem sind professionelle Governance-, Reporting- und Führungsstrukturen zentrale Voraussetzungen, damit ein Familienunternehmen überhaupt „fremdgeschäftsführungsfähig“ wird.