Wie belastbar ist eine kurzfristige Liquiditätsplanung tatsächlich und welche Anforderungen ergeben sich im Sanierungs- und Restrukturierungsumfeld an deren Qualität, Nachvollziehbarkeit und Validierung?
Diesen Fragen widmete sich das W&P-Team im Rahmen des interaktiven Workshops „Liquiditätsplanung für Juristinnen“, der in Stuttgart stattfand.
Im Fokus der Veranstaltung stand die enge Zusammenarbeit an der juristisch-betriebswirtschaftlichen Schnittstelle: Denn eine belastbare kurzfristige Liquiditätsplanung bildet regelmäßig die Grundlage für operative Entscheidungen, Verhandlungen mit Stakeholdern sowie die Beurteilung von Sanierungsoptionen.
Die Referenten Kai Kramer, Dr. Dustin Bauer und Jannik Fehren führten die Teilnehmerinnen anhand einer praxisnahen Case Study durch typische Herausforderungen und klassische Fallstricke bei der Erstellung integrierter Liquiditätsplanungen. Neben der Strukturierung kurzfristiger Cash-Flow-Planungen standen Fragen der Datenqualität, Plausibilisierung sowie die Einarbeitung operativer Maßnahmen im Mittelpunkt der Diskussion.
Im Rahmen interaktiver Kleingruppen analysierten die Teilnehmerinnen verschiedene Szenarien, diskutierten kritische Annahmen und führten zentrale Qualitäts- und Konsistenzchecks durch. Dabei wurde deutlich, wie entscheidend das Zusammenspiel juristischer und betriebswirtschaftlicher Perspektiven für belastbare Planungsmodelle im Restrukturierungskontext ist.
Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Mittagessen, das Raum für vertiefende Diskussionen und persönlichen Austausch bot.