München, 12.07.2019

Erfolgsfaktor Datenmodell: Skalierbarkeit statt Komplexität!

„Datengetriebene Geschäftsmodelle – einfach machen“ – unter dieser Überschrift startete die W&P Equity Lounge in die 4. Runde.

Gastgeber Dr. Volkhard Emmrich, Managing Partner bei Dr. Wieselhuber & Partner (W&P), begrüßte das Who-is-Who der Münchner Finanz- und Investorenszene einleitend: „Valide und transparente Daten sowie ein geschmiertes Räderwerk aus Prozessen und Strukturen im Unternehmen – das ist die Basis zukunftsfähiger Geschäftsmodelle“. Gerade in traditionell gewachsenen Unternehmen seien genau diese Bausteine jedoch häufig ineffizient, der Umgang mit Daten notwendiges Übel. Hier ist jetzt schnelles Umdenken gefragt, so W&P Senior Expert Ralph Wiegand, denn: „Daten sind von höchster strategischer Relevanz – unabhängig vom Grad der Digitalisierung, der Unternehmensgröße oder der Wettbewerbsbedrohung“. Nur wenn die Datenbasis stimmt, ist beispielsweise auch eine gewinnbringende Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion überhaupt möglich, wie Dr. Stephan Wilhelm, Fraunhofer IAO, weiß.

Wer unternehmerischen „Blindflug“ vermeiden, direkten Kundenkontakt halten und wirtschaftlichen Nutzen generieren will, muss also jede Veränderung des Geschäftsmodells und der Wertschöpfung in seinem Datenmodell abbilden. Alexander Biesalski, Managing Partner Biesalski & Company, betont jedoch: „Bei aller Digitalisierung darf die Beziehungsebene nicht vergessen werden! Denn die Technologie ist nur Mittel zum Zweck, um beispielsweise die Reputation eines Unternehmens zu steigern, zu messen und zu steuern.“

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