München, 22.03.2019

3. W&P Equity-Lounge: Wertsteigerung mit digitalen Geschäftsmodellen

Unternehmen können von FinTech-Pionieren lernen – und sollten es auch! Das war der zentrale Experten-Tenor der 3. W&P Equity Lounge über den Dächern Münchens.

Auch wenn sich viele Geschäftsmodelle von Start‐ups ähneln, sie alle haben der Old Economy den anderen Umgang mit Daten voraus. Daten zu generieren, zu besitzen, zu verknüpfen und daraus Erkenntnisse zu ziehen, gehört zum A und O der neuen Player. Ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Geschäftsmodellen, wie Gastgeber Dr. Volkhard Emmrich, Managing Partner von Dr. Wieselhuber & Partner, weiß: „Wenn ein Geschäftsmodell rein auf physischen Prozessen beruht ist, ist es angreifbar“. Doch die Frage, welches Datenmodell für die künftige Wettbewerbsfähigkeit nötig ist, stellt sich u.a. der mittelständische Unternehmer häufig gar nicht. Ein Fehler: Denn nur wer über valide und transparente Daten verfügt, der hat auch in Zukunft sein Unternehmertum und seine Kostenstrukturen selbst im Griff.

Beispiel Fintecs: Sie ersetzten nicht wertschöpfende durch digitale Prozesse und unterscheiden sich damit deutlich vom Geschäftsmodell klassischer Banken. Interne Abläufe werden so erheblich beschleunigt, die Bedürfnisse und Zukunftschancen potentieller Kunden tiefergehend analysiert. Resultat: Die Geschäftsmodelle der klassischen Player in der Bankenlandschaft geraten unter Druck. Trotzdem verstehen sich Fintects wie creditshelf auch als Ergänzung zum klassischen Bankengeschäft. Sie agieren risikofreudiger und springen dann ein, wenn bei Banken das Kreditlimit erreicht ist - und finanzieren auch gute oder mittlere Bonitäten. „Für mittelständische Unternehmen bieten Fintec-Angebote vielfältige Bausteine, die von uns immer wieder in Finanzierungsarchitekturen integriert werden – vorausgesetzt natürlich, sie passen zum Geschäftsmodell“, so W&P Finanzierungsexperte Volker Riedel.

Wie es um die „Halbwertszeit“ digitaler Geschäftsmodelle steht? Bestens. Denn sie stellen die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt – und werden so zum wesentlichen Bestandteil künftiger Finanzierungslösungen.

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